stups
Erscheinungsbild
stupsen Vb. ‘leicht anstoßen’,
- ein nd. Wort, seit Anfang des 19. Jhs. in der Literatursprache, Intensivbildung zu nd. md. stuppen, neben nhd. stupfen Vb. ‘(an)stoßen, stechen, anrempeln’,
- ahd. stuphen ‘stechen’ (10. Jh.),
- mhd. stüpfen, stupfen ‘stechend stoßen, stacheln, antreiben, mit den Fingern berühren, wegstoßen, hervordringen’,
- das mit dem zugehörigen Substantiv Stupf m. ‘Punkt, Stich, Stachel’,
- ahd. stuph ‘Punkt’ (9. Jh.),
- mhd. stopf, stupf ‘kurzer Stich oder Stoß’,
- nd. Stups m. ‘kleiner Stoß’ (ebenfalls seit dem 19. Jh. in der Literatursprache)
- zu einer Labialerweiterung der unter stoßen (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *(s)teu- ‘stoßen, schlagen’ gestellt wird.
- – Stupsnase f. ‘kleine, leicht nach oben gebogene Nase’ (19. Jh.).