aus AufEinWort, der freien Forschung
träum-en Nwf. träum
▷ träum
ahd.-deu. troum
träumen Vb. ‘einen Traum, Träume haben, sich Wunsch-, Phantasievorstellungen hingeben’,
Anm. KF: Unbewusstsein undoder Vorstellungsvermögen mehr oder weniger stark anteilig frei Vorstellungen hervorbringen lassen und sie vernehmen und wahrnehmen;
- mehr oder weniger einzeln oder gemischt vorhersehen, verarbeiten von Erlebnissen, Ereignissen, durchspielen von Schwierigkeiten zu dessen Lösungsfindung; entsprechend dem Grad der Anregung von Erlebnissen im Unbewußtsein gelangende Erinnerungen oder Wiedererleben, daß sich mit Vorstellungen mehr oder weniger wie von selbst bis mitbestimmend und auch bestimmend erleben eines Geschehen;
- Ww
- ahd. troumen (um 1000),
- mhd. troumen, tröumen,
- mnd. drȫmen,
- mnl. drōmen, droemen,
- nl. dromen,
- engl. to dream,
- anord. dreyma,
- schwed. drömma.
- ugerm. *draumaz + *-janą;
- ugerm. *draumijaną;
- √ uig. *dʰrew- “verleiten, täuschen,”;