trauen
trau + -en | stabil, stark in Beziehung zu und mit etwas oder jemand sein;
¦⊕¦ die Wortwurzel zu treu, trauen oder ähnlich ist umstritten, jedoch haben sie alle mit Baum, Stärke zu tun, aus dem auch das Wort engl. tree für Baum abgeleitet ist;
¦⊕¦ verwandt mit treu, engl. tree (Baum), Druide ("Baumseher", "Baumbesitzer"; ‘keine Vorbehalte, kein Mißtrauen haben, Glauben schenken, ehelich verbinden, verheiraten’; ‘wagen, etw. zu tun, den Mut zu etw. haben’;
trauen Vb.
- ‘keine Vorbehalte, kein Mißtrauen haben, Glauben schenken, ehelich verbinden, verheiraten’,
- reflexiv ‘wagen, etw. zu tun, den Mut zu etw. haben’,
- Ww
- ahd. trū(w)ēn ‘(ver)trauen, glauben, hoffen, zutrauen’ (um 900; vgl. fir-, gitrū(w)ēn, um 800),
- mhd. trūwen ‘Zuversicht haben, hoffen, glauben, trauen, sich getrauen, (an)vertrauen, ehelich verloben, (an)trauen’ (daneben mit ungeklärtem Umlaut mhd. triuwen,
- nhd. treuen bis 16./17. Jh.),
- asächs. trūon‘vertrauen’,
- mnd. trūwen ‘(ver)trauen, ehelich verbinden’, mnl. betrūwen ‘vertrauen’,
- aengl. trūwian (daneben trēowian als Ableitung von trēow f.),
- engl. (älter) to trow,
- anord. trūa ‘vertrauen, glauben’,
- schwed. tro ‘glauben, trauen’,
- ugerm. *trūwāną von *triwwiz + *-āną;
- ablautend
- got. trauan ‘(ver)trauen’.
- Das gemeingerm., teilweise intervokalisches w aufweisende Verb
- ist gebildet zu den Ablautformen ie. *drū- bzw. (für das Got.) *drōu̯-
- der unter treu (s. d.) genannten Wurzel,
- zeigt also ähnliche Lautformen und Lautentwicklungen wie bauen (s. d.).
- Die Ausgangsbedeutung ist ‘fest, treu (in seinem Verhalten, seiner Meinung) sein’.
- Aus im Ahd. und Mhd. geläufigem ‘glauben, hoffen, zutrauen’
- entwickelt sich ‘vertrauen, Glauben schenken’;
- ‘zuversichtlich hoffen’ geht bei reflexivem Gebrauch über zu ‘wagen, riskieren’ (16. Jh.).
- Seit dem 13. Jh. steht trauen für ‘ehelich verbinden’, d. h. ‘dem Manne zur Frau geben’, eigentlich ‘anvertrauen’.
- Zu sich trauen‘den Mut zu etw. haben’ die umgangsprachliche Abstraktbildung Traute f. ‘Mut’ (berlin., Ende 19. Jh.).
¦√ uig. drui ; ie. *drū- bzw. (für das Got.)*drōu̯- der unter treu (s. d.) genannten Wurzel, zeigt also ähnliche Lautformen ;
√ uig. *dóru Baum, eigentlich wohl ‘Eiche’, und ‘baumstark, hart, fest, treu’, uig. *drew-, *deru-, “fest, hart, stabil, vertrauensvoll, wahr”;
Druide Borrowed from French druide, from Old French, via Latin Druidae, from Gaulish *druwits, from Proto-Celtic *druwits (literally “oak-knower”), from Proto-Indo-European *dóru (“tree”) and *weyd- (“to see”).
The earliest record of the term in Latin is by Julius Caesar in the first century B.C. in his De Bello Gallico. The native Celtic word for "druid" is first attested in Latin texts as druides (plural) and other texts also employ the form druidae (akin to the Greek form). Cognate with the later insular Celtic words, Old Irish druí (“druid, sorcerer”) and early Welsh dryw (“seer”).
From *daru (“oak”) + *wid-, *windeti (“to know, to see”). Ultimately from Proto-Indo-European *dóru (“tree”) + *weyd- (“to see, to know”), hence meaning "tree-knower".
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