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veritas est adaequatio intellectus et rei

aus AufEinWort, der freien Forschung

veritas est adaequatio intellectus et rei [1][2]

Einzelnachweise

  1. ↑ von Isaak Ben Salomon Israeli, bekannt durch Thomas von Aquin. Übersetzt: "Übereinstimmung zwischen Intellekt und Sache".
  2. ↑ Thomas von Aquin, mit Berufung auf Isaac Israeli: De veritate I 1 (vgl. S. Th. I, q. 16, a. 2 ad 2; I, q. 21, a. 2 ad 2). – Vorläufer dieser Adäquationsformel bei Platon, Crat. 385 b, Soph. 263b; ferner bei Aristoteles, Metaph. Γ, 1011b 26f. u. a. – In der Gegenwart ist die Adäqua­tionsformel Ausgangs- und Bezugspunkt für die Korrespondenztheorie (B. Russel, Probleme der Philosophie [1912, dt. 1967] Abschn. 12; M. Schlick, Das Fundament der Erkenntnis, in: Er­kenntnis 4 [1934] ; J. L. Austin, Truth, in: Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol. XXIV [1950]), ebenso für die semantische Wahrheitstheorie (A. Tarski, Die semantische Kon­zeption der "Wahrheit und die Grundlagen der Semantik, Abschn. 14, in: J. Sinnreich, Zur Philosophie der idealen Sprache [1972] 53-100 [77 f.]) sowie für die Redundanz- und die Kontexttheorie (F. P. Ramsey, Facts and Propositions, in: The Foundations of Mathematics [London 1931] 138-155; P. F. Strawson, Truth, in: Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol. XXIV [1950]). Ein Unterfall der Korrespondenztheorie ist die Abbildtheorie, wie sie etwa Wittgenstein im Tractatus vertritt; die Idee der Korrespondenzwahrheit ist (in der gegen logische Paradoxien geschützten Form, wie sie ihr Tarski gegeben hat) auch bei K. Popper als semantische unerläßlich anerkannt: Conjectures and Refutations (London 31969) 215-250. (Quelle: Kritische Überlegungen zur Konsensustheorie der Wahrheit (Höffe)