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vernehmen

aus AufEinWort, der freien Forschung

vernehm + -en | ‘geistig erfassen und aufnehmen, hören, verstehen’, ahd. firneman ‘verstehen, verbrauchen’, auch ‘zur Kenntnis nehmen, erkennen’ (8. Jh.), mhd. vernemen ‘fest-, gefangennehmen, (an)hören, erfahren, erfassen, begreifen’; als Ausdruck der Gerichtssprache ‘jmdn. befragen und anhören, verhören’ (18. Jh.);

vernehmen

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¦∅¦ vernehmen1 mit den Sinnen, Geist erfassen, ergreifem, begreifen, aus der Wahrnehmung heraus die Bedeutungen, Wichtigkeiten, Dringlichkeiten, Abfolgen von Aussagen, Geschehen, Wissen, Kenntnissen mental erfassen und annehmen;

vernehmen2 beim einer Vernehmung, jemand befragen und dessen Aussagen vernehmen;

¦⊕¦ das, was man über Wahrnehmung annimmt und aus dem sich die Vernunft und Verstehen bildet; vernehmen erfolg meist auf Druck im Hinblick auf Vernunft, kann jedoch an sich nur durch einen selbst über selbstbestimmte Einsicht und Verstehen erfolgen;

¦⊗¦ ‘geistig erfassen und aufnehmen, hören, verstehen’,

¦√¦ uig *nem- "nemen";

¦↵¦ Vb. ahd. firneman ‘verstehen, verbrauchen’, auch ‘zur Kenntnis nehmen, erkennen’ (8. Jh.), mhd. vernemen ‘fest-, gefangennehmen, (an)hören, erfahren, erfassen, begreifen’; als Ausdruck der Gerichtssprache ‘jmdn. befragen und anhören, verhören’ (18. Jh.);

Vernhemungen,Vernommene,vernehme,vernehmt,vernimmst,vernimm,vernemm,vernahm,vernommen,vernähme