was
¦√¦ uig. *kʷis. uig. *kʷód (was), *kʷós (“wer”),
¦∅¦ wer, was Interr.pron. der Person, Sache, für Dasein;
¦↵¦ uger. *hwat, ger. waz, die für Dasein (m. f.) geltende Wortgestalt ahd. hwer, wer (8. Jh.), mhd. wer zeigt als nur dt. Neubildung den aus dem Wesfall hwes, wes (und wohl in Anlehnung an er) stammenden Wortlaut e; bewahrt ist auslautendes -r (aus ger. -z). Daneben stehen asächs. hwē (diphthongiert hwie), mnd. wē, wī, wi(e), mnl. nl. wie, aengl. hwā̌, engl. who, got. ƕas ‘wer’ mit (außerger.) aind. káḥ ‘wer’, lit. kàs und die neutralen Formen ahd. hwaʒ, waʒ (8. Jh.), mhd. waʒ, asächs. hwat, mnd. mnl. nl. wat, aengl. hwæt, engl. what, anord. hvat, schwed. vad ‘was’ mit (außerger.) aind. (vedisch) kád, lat. quod ‘was’, lit. kàd ‘weil, daß, so daß’, kadà, kàd ‘wann’. Auszugehen ist von uig. *ku̯os bzw. uig. *ku̯od (mit dem Dentalauslaut der pronominalen Endung des neutralen Nominativs und Akkusativs Sing., vgl. griech. tó, τό, ‘das’, aus *tód, *τόδ), Bildungen zum Pronominalstamm uig. *ku̯o-, *ku̯e- (s. auch wie und wo). Zum gleichen Stamm stehen ferner got. ƕa ‘warum’, aind. kā́ f. (aus *ku̯ā-) ‘wer’, lat. quī (aus *ku̯oī), aslaw. kъto, russ. kto (кто) ‘wer’. Im Anord. fehlt der Nominativ der mask. Form. Anlautendes h- fällt im Ahd. vom 9. Jh. an ab. In den westgerm. Sprachen (außer dem Hd.) schwindet das (aus s entstandene) auslautende -r des Maskulinums.