wetterleuchten
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Wetter + leuchten | Tw. ‘blitzen ohne Donner’ (15. Jh.), volksetymologische Umdeutung von (besonders alem. geläufigem) frühnhd. wetterleichen ‘blitzen’ (vgl. es wetterleicht) durch Anlehnung an leuchten, das als korrekte gerundete Form aufgefaßt wird.
Das Verb ist abgeleitet von ahd. wetarleih (10./11. Jh.), mhd. weterleche, weterlech, wetterliche, wetterleich m. ‘Blitz’, dessen zweites Kompositionsglied aus dem unter Leich behandelten Substantiv besteht, so daß ahd. wetarleih als ‘Wettertanz, Wetterspiel’ zu erklären ist.