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wohnen

aus AufEinWort, der freien Forschung

¦∑¦ wohn + -en;

¦∅¦ ‘seinen ständigen Aufenthalt haben’;

¦⊕¦ verwandt mit Wonne, Wunsch, Gewinn, gewinnen;

¦√¦ uig. wen (Wunsch, Verlangen, Liebe) ;

¦↵¦ germ. *wunēn, *wunōn ‘zufrieden sein’; ahd. wonēn (8. Jh.), mhd. wonen ‘sich aufhalten, bleiben, (ver)weilen, ausharren, wohnen, pflegen’;


wohnen Vb. ‘seinen ständigen Aufenthalt haben’, ahd. wonēn (8. Jh.), mhd. wonen ‘sich aufhalten, bleiben, (ver)weilen, ausharren, wohnen, pflegen’, asächs. wonon, wunon ‘bleiben, wohnen, ausharren’, mnd. mnl. wōnen, nl. wonen, afries.wunia, wenia, aengl. wunian ‘bleiben, wohnen, gewohnt sein’, anord. una ‘zufrieden sein mit’, got. in (Part. Präs.)unwunands ‘sich nicht freuend, bekümmert, unzufrieden’ (germ. *wunēn, *wunōn ‘zufrieden sein’) stehen wie die unter ↗Wonne, ↗Wunsch (s. d.) genannten Formen schwundstufig zu der unter ↗gewinnen (s. d.) verzeichneten Wurzel ie.*u̯en(ə)- ‘streben’, dann ‘wünschen, lieben, befriedigt sein’, auch ‘erarbeiten, Mühe haben’, perfektiv ‘erreichen, gewinnen’. Die Bedeutungsentwicklung geht von ‘streben (nach etw.)’ aus und führt wohl über ‘erreichen, befriedigt sein, etw. gern haben, gewohnt sein’ zu ‘wohnen’, d. h. ‘sich an einem gewohnten Ort ständig aufhalten’.


From Old High German wonēn, from Proto-Germanic *wunāną, from Proto-Indo-European *wenh₁- (“to wish, love”).

From Proto-Indo-European *wenh₁- (“to wish; desire; love”).