zauen
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zau-en "eilen", Gegenwort zu zaudern
Zaùen, verb. regul. act. welches im Hochdeutschen fremd, aber im Cölnischen noch völlig gangbar, und derGegensatz des vorigen Zaudern ist. Es wird nur als ein Reciprocum gebraucht: sich zauen, eilen, eilfertig seyn. Er zauet sich,daß er bald fertig werde. Sich mit einer Arbeit zauen. Es kommt noch in Luthers Bibel, 2 Sam. 5, 24 vor: zaue dich! eile. ImCölnischen hat man davon noch die Ableitungen zauicht, hurtig, eilfertig, zaulich, geschwinde, eilig, u. s. f. Vielleicht lässet sich dieses Wort mit mehrerm Rechte von ziehen ableiten, als das vorige.[1]
- ↑ „Zaùen“, Grammatisch-Kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart (Ausgabe letzter Hand, Leipzig 1793–1801), digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/Adelung?lemid=Z00170>, abgerufen am 27.01.2024.