„aa“ – Versionsunterschied
Erscheinungsbild
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
Die Seite wurde neu angelegt: „a + a<div class="zenoCOMain"> == Aa == <div class="zenoCOAdRight"><ins class="adsbygoogle adsbygoogle-noablate" data-ad-client="ca-pub-2678391992761616" data-ad-height="250" data-ad-slot="4978495308" data-ad-width="300" data-adsbygoogle-status="done"><div id="aswift_0_host"><br></div></ins></div><p>[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 [3]] '''Aa''', das Zeichen eines gedehnten a, welches erst in den spätern Zeiten, aber nur in einigen…“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[a–]] + [[–a]] [[—Nlf.]] [[ā]] | |||
== Aa | |||
< | Schreibweise aa, [[ah]] und [[ā]] | ||
'''aa (1) 1''', ahd., Interj.: nhd. ah; ne. ah; Q.: Gl (12./13. Jh.); E.: germ. *a, Interj., ah; idg. *ā, *ē, Interj., ah (Ausruf der Empfindung), Pokorny 1, EWAhd 1, 4; W.: mhd. ahā, Interj. (des Staunens), aha; nhd. ah, Interj., ah, DW 1, 190 | |||
'''aa (2)? 1''', ahd.?, Interj.?: nhd. ?; ne. ?; ÜG.: lat. pandere? Gl; Q.: Gl (1. Hälfte 9. Jh.) <div class="zenoCOMain"> | |||
== aa, Aa<ref>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 3-4. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000000051; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 3] | [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0004 4]; Kategorien: [http://www.zeno.org/Kategorien/T/Lexikalischer+Artikel Lexikalischer Artikel]</ref> == | |||
<div class="zenoCOAdRight"><ref>[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 [3]]</ref>'''aa''', | |||
* das Zeichen eines gedehnten a, | |||
** welches erst in den spätern Zeiten, | |||
** aber nur in einigen wenigen Fällen eingeführet worden, | |||
*** wovon ich die Ursachen in der Orthogr. Th. 1, S. 240 entwickelt habe. | |||
* Diejenigen, | |||
** welche die Laute mit ihren Zeichen verwechseln, | |||
*** rechnen auch dieses [[a]] unter die Doppellaute. | |||
** Siehet man aber, | |||
*** wie doch billig ist, | |||
*** bloß auf den Laut, | |||
**** so lässet es sich so wenig unter die [[Diphthong|Diphthongen]] zählen, | |||
***** als das [[ah]] und alle übrige gedehnte Vocale. | |||
* Einige | |||
** haben es wieder abschaffen wollen, | |||
*** weil man dessen Gebrauch in den ältesten Zeiten nicht findet; | |||
** allein da es heut zu Tage in einigen Wörtern, | |||
*** als Aal, Aas, [[Aar]], Haar, [[Paar]], [[Schaar]], Quaal, [[Saal]] u.s.f. überall angenommen ist, | |||
*** und das Alterthum an und für sich nirgends weniger Richter seyn kann, als in der Sprache: | |||
**** so würde solches eine so vergebliche als unnöthige Neuerung seyn. | |||
** In der Verlängerung des Wortes wird dieses ''aa'' | |||
*** oft in ein gedehntes [[ä]] verwandelt, | |||
**** als Äser, [[quälen]], Älchen, Härchen, Pärchen u.s.f. | |||
*** In andern aber bleibt es, als die Aale, die Haare, haarig, [[paaren]] u.s.f. | |||
*** In den[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 [3]] ausländischen Wörtern macht es zwey Sylben aus, als [[Aaron]], [[Baal]]. | |||
</div></div><div class="zenoCOFooter"><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft"></div></div></div> | |||
Aktuelle Version vom 22. Januar 2024, 12:54 Uhr
aa (1) 1, ahd., Interj.: nhd. ah; ne. ah; Q.: Gl (12./13. Jh.); E.: germ. *a, Interj., ah; idg. *ā, *ē, Interj., ah (Ausruf der Empfindung), Pokorny 1, EWAhd 1, 4; W.: mhd. ahā, Interj. (des Staunens), aha; nhd. ah, Interj., ah, DW 1, 190
aa (2)? 1, ahd.?, Interj.?: nhd. ?; ne. ?; ÜG.: lat. pandere? Gl; Q.: Gl (1. Hälfte 9. Jh.)
aa, Aa[1]
[2]aa,
- das Zeichen eines gedehnten a,
- welches erst in den spätern Zeiten,
- aber nur in einigen wenigen Fällen eingeführet worden,
- wovon ich die Ursachen in der Orthogr. Th. 1, S. 240 entwickelt habe.
- Diejenigen,
- welche die Laute mit ihren Zeichen verwechseln,
- rechnen auch dieses a unter die Doppellaute.
- Siehet man aber,
- wie doch billig ist,
- bloß auf den Laut,
- so lässet es sich so wenig unter die Diphthongen zählen,
- als das ah und alle übrige gedehnte Vocale.
- so lässet es sich so wenig unter die Diphthongen zählen,
- welche die Laute mit ihren Zeichen verwechseln,
- Einige
- haben es wieder abschaffen wollen,
- weil man dessen Gebrauch in den ältesten Zeiten nicht findet;
- allein da es heut zu Tage in einigen Wörtern,
- In der Verlängerung des Wortes wird dieses aa
- haben es wieder abschaffen wollen,
- ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 3-4. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000000051; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 3 | 4; Kategorien: Lexikalischer Artikel
- ↑ [3]