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„nachweis“ – Versionsunterschied

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[[nach]]{{–}}[[weis]] {{mhdt.-dt.}} jemandem oder etwas nach ''[[weisen]]''; 'zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden (nachgehen) könne'
[[nach]]{{–}}[[weis]] {{mhdt.-dt.}} jemandem oder etwas nach ''[[weisen]]''; '[[zeigen]], und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas [[finden]] (nachgehen) könne'


[1] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/oft oft] [https://de.wiktionary.org/wiki/Wissenschaft Wissenschaft]:'' mit [https://de.wiktionary.org/wiki/Versuch Versuchen] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/wissenschaftlich wissenschaftlichen] [https://de.wiktionary.org/wiki/Methode Methoden] eine [https://de.wiktionary.org/wiki/Behauptung Behauptung] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/Theorie Theorie] [https://de.wiktionary.org/wiki/best%C3%A4tigen bestätigen]; zeigen, dass etwas [https://de.wiktionary.org/wiki/wahr wahr]/[https://de.wiktionary.org/wiki/richtig richtig] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/falsch falsch] ist[2] [https://de.wiktionary.org/wiki/zeigen zeigen], dass man etwas [https://de.wiktionary.org/wiki/haben hat] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/kann kann] (oft mit [https://de.wiktionary.org/wiki/Papier Papieren]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Dokument Dokumenten]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Zeugnis Zeugnissen])[3] ''vor der [https://de.wiktionary.org/wiki/Polizei Polizei]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Staatsanwaltschaft Staatsanwaltschaft]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Gericht Gericht]:'' [https://de.wiktionary.org/wiki/zeigen zeigen], dass jemand etwas [https://de.wiktionary.org/wiki/tun getan] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/unterlassen unterlassen]hat<div class="zenoCOMain"><p>'''<span class="zenoTXHighlight0">Nachweisen</span>''' <ref>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 404. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000333336; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-03-0404 404]</ref> , ''verb. irreg. act.'' (S. [[weisen|Weisen]],) welches die vierte Endung der Sache und die dritte der Person erfordert, weisen, d.i. zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden könne. Kann er mir nicht den Mann <span class="zenoTXHighlight0">nachweisen</span>, der u.s.f. Less. Da ich außer diesem Exemplare ein zweytes nicht nachzuweisen weiß, ebend. Daher die Nachweisung</p></div>
* [1] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/oft oft] [https://de.wiktionary.org/wiki/Wissenschaft Wissenschaft]:'' mit [https://de.wiktionary.org/wiki/Versuch Versuchen] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/wissenschaftlich wissenschaftlichen] [https://de.wiktionary.org/wiki/Methode Methoden] eine [https://de.wiktionary.org/wiki/Behauptung Behauptung] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/Theorie Theorie] [https://de.wiktionary.org/wiki/best%C3%A4tigen bestätigen]; zeigen, dass etwas [https://de.wiktionary.org/wiki/wahr wahr]/[https://de.wiktionary.org/wiki/richtig richtig] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/falsch falsch] ist
* [2] [https://de.wiktionary.org/wiki/zeigen zeigen], dass man etwas [https://de.wiktionary.org/wiki/haben hat] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/kann kann] (oft mit [https://de.wiktionary.org/wiki/Papier Papieren]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Dokument Dokumenten]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Zeugnis Zeugnissen])
* [3] ''vor der [https://de.wiktionary.org/wiki/Polizei Polizei]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Staatsanwaltschaft Staatsanwaltschaft]/[https://de.wiktionary.org/wiki/Gericht Gericht]:'' [https://de.wiktionary.org/wiki/zeigen zeigen], dass jemand etwas [https://de.wiktionary.org/wiki/tun getan] oder [https://de.wiktionary.org/wiki/unterlassen unterlassen]hat<div class="zenoCOMain"><p>'''<span class="zenoTXHighlight0">Nachweisen</span>''' <ref>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 404. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000333336; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-03-0404 404]</ref> , ''verb. irreg. act.'' (S. [[weisen|Weisen]],) welches die vierte Endung der Sache und die dritte der Person erfordert, weisen, d.i. zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden könne. Kann er mir nicht den Mann <span class="zenoTXHighlight0">nachweisen</span>, der u.s.f. Less. Da ich außer diesem Exemplare ein zweytes nicht nachzuweisen weiß, ebend. Daher die Nachweisung</p></div>


== '''nachweisen''' <ref><span class="label label-default">Fundstelle</span> <cite>Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1882), Bd. VII (1889), Sp. 230, Z. 30.</cite></ref> , verb. ==
== '''nachweisen''' <ref><span class="label label-default">Fundstelle</span> <cite>Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1882), Bd. VII (1889), Sp. 230, Z. 30.</cite></ref> , verb. ==

Aktuelle Version vom 16. Mai 2024, 12:48 Uhr

nach–weis mhdt.-dt. jemandem oder etwas nach weisen; 'zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden (nachgehen) könne'

nachweisen [2] , verb.

1) mit persönlichem objecte, einem den weg (nach einem vorangegangenen) weisen, zeigen: mhd.

si wîste in unrehte nâch. Parz. 141, 30;

nhd. so mochten sie des hufschlags, der si nach weisen het mügen, nit gesehen. Wilwolt v. Schaumburg 105.

2) mit sachlichem objecte.

a) anzeigen wo etwas zu finden, dasz und wo etwas vorhanden ist, indicare, demonstrationem facere Stieler 2486; den weg, fehler, irrthümer u. dgl. nachweisen;

folgend dem weg des geschicks, den die göttliche mutter mir nachwies. Voss Än. 1, 382;

von fünf, sechs einwohnern (Nürnbergs) wuszte mir kaum éiner Dürers leichenstein nachzuweisen. Zelter an Göthe 4, 411; dieser zustand roher natur läszt sich freilich .. bei keinem bestimmten volk und zeitalter nachweisen. Schiller 10, 360.

b) beweismittel beibringen und durch dieselben etwas begründen, einen nachweis führen: sein recht, seine abstammung u. dgl. nachweisen.

  1. ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 404. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000333336; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 404
  2. ↑ Fundstelle Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1882), Bd. VII (1889), Sp. 230, Z. 30.