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nachweis

aus AufEinWort, der freien Forschung

nach–weis mhdt.-dt. jemandem oder etwas nach weisen; 'zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden (nachgehen) könne'

nachweisen [2] , verb.

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1) mit persönlichem objecte, einem den weg (nach einem vorangegangenen) weisen, zeigen: mhd.

si wîste in unrehte nâch. Parz. 141, 30;

nhd. so mochten sie des hufschlags, der si nach weisen het mügen, nit gesehen. Wilwolt v. Schaumburg 105.

2) mit sachlichem objecte.

a) anzeigen wo etwas zu finden, dasz und wo etwas vorhanden ist, indicare, demonstrationem facere Stieler 2486; den weg, fehler, irrthümer u. dgl. nachweisen;

folgend dem weg des geschicks, den die göttliche mutter mir nachwies. Voss Än. 1, 382;

von fünf, sechs einwohnern (Nürnbergs) wuszte mir kaum éiner Dürers leichenstein nachzuweisen. Zelter an Göthe 4, 411; dieser zustand roher natur läszt sich freilich .. bei keinem bestimmten volk und zeitalter nachweisen. Schiller 10, 360.

b) beweismittel beibringen und durch dieselben etwas begründen, einen nachweis führen: sein recht, seine abstammung u. dgl. nachweisen.

  1. ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 404. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000333336; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 404
  2. ↑ Fundstelle Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1882), Bd. VII (1889), Sp. 230, Z. 30.