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Die sechste These derselben Unkenntnislehre: ''Damit, in Gott, die [[Dreifaltigkeit]] und die Einheit klarer als dasselbe Ding begriffen werden können, oder dass der Unterschied [kann man sich klarer vorstellen als] nichts anderes als die Ununterscheidbarkeit ist, ist Folgendes notwendig: Widersprüchliches (soweit wie möglich) in einem einfachen Konzept zu erfassen und ihm vorauszugehen und [diese umfassend als] [[das Eine]] in seinem eigenen, sehr einfachen Beginnen, nämlich dem uneigenschaftlichen Mächtigsten.'' | Die sechste These derselben Unkenntnislehre: ''Damit, in Gott, die [[Dreifaltigkeit]] und die Einheit klarer als dasselbe Ding begriffen werden können, oder dass der Unterschied [kann man sich klarer vorstellen als] nichts anderes als die Ununterscheidbarkeit ist, ist Folgendes notwendig: Widersprüchliches (soweit wie möglich) in einem einfachen Konzept zu erfassen und ihm vorauszugehen und [diese umfassend als] [[das Eine]] in seinem eigenen, sehr einfachen Beginnen, nämlich dem uneigenschaftlichen Mächtigsten.'' | ||
Version vom 8. Dezember 2025, 17:30 Uhr
Die sechste These derselben Unkenntnislehre: Damit, in Gott, die Dreifaltigkeit und die Einheit klarer als dasselbe Ding begriffen werden können, oder dass der Unterschied [kann man sich klarer vorstellen als] nichts anderes als die Ununterscheidbarkeit ist, ist Folgendes notwendig: Widersprüchliches (soweit wie möglich) in einem einfachen Konzept zu erfassen und ihm vorauszugehen und [diese umfassend als] das Eine in seinem eigenen, sehr einfachen Beginnen, nämlich dem uneigenschaftlichen Mächtigsten.
Dies ist offensichtlich, weil an diesem [Beginn] Unterscheidung und Ununterscheidbarkeit nichts anderes [als einander] sind, sondern Ununterscheidbarkeit Unterscheidung ist und Vielheit Einheit ist – so wie Parmenides sagte, dass Gott derjenige ist, für den alles zu sein, was ist, bedeutet, alles zu sein, was ist.[1]
- The sixth thesis of the same learned ignorance: In order that, in God, the trinity and the oneness may be more clearly conceived to be the same thing, or that the distinction [may be more clearly conceived to be] not other than the indistinction, the following is necessary: to embrace, in a simple concept, contradictories (as far as possible) and to precede them and [embrace them as] one in their own very simple Beginning, viz., the unqualifiedly Maximum.[2]
- This is evident because in this [Beginning] distinction and indistinction are not other [than each other], but indistinction is distinction, and plurality is oneness[3]—just as Parmenides said that God is He for whom to be anything which is is to be everything which is.