„nachweis“ – Versionsunterschied
Erscheinungsbild
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
Die Seite wurde neu angelegt: „nach + weisen | Nachweis + -en | 1 den Nachweis für etwas erbringen 2 ''Amtssprache ''jemandem etwas, was ihm vermittelt werden soll, angeben und ihm entsprechende Informationen darüber geben nachweis,nachweise,nachweisend,nachweist,nachgewiesen,nachzuweisen,“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
2 ''Amtssprache ''jemandem etwas, was ihm vermittelt werden soll, angeben und ihm entsprechende Informationen darüber geben | 2 ''Amtssprache ''jemandem etwas, was ihm vermittelt werden soll, angeben und ihm entsprechende Informationen darüber geben | ||
nachweis,nachweise,nachweisend,nachweist,nachgewiesen,nachzuweisen, | nachweis,nachweise,nachweisend,nachweist,nachgewiesen,nachzuweisen,<div class="zenoCOMain"><p>'''<span class="zenoTXHighlight0">Nachweisen</span>''', ''verb. irreg. act.'' (S. Weisen,) welches die vierte Endung der Sache und die dritte der Person erfordert, weisen, d.i. zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden könne. Kann er mir nicht den Mann <span class="zenoTXHighlight0">nachweisen</span>, der u.s.f. Less. Da ich außer diesem Exemplare ein zweytes nicht nachzuweisen weiß, ebend. Daher die Nachweisung.</p></div><div class="zenoCOFooter"><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Quelle:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 404.</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Permalink:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/nid/20000333336 http://www.zeno.org/nid/20000333336]</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Lizenz:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Faksimiles:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-03-0404 404]</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Kategorien:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/Kategorien/T/Lexikalischer+Artikel Lexikalischer Artikel]<div class="zenoCOMain"><p>'''<span class="zenoTXHighlight0">Nachweisen</span>''', ''verb. irreg. act.'' (S. Weisen,) welches die vierte Endung der Sache und die dritte der Person erfordert, weisen, d.i. zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden könne. Kann er mir nicht den Mann <span class="zenoTXHighlight0">nachweisen</span>, der u.s.f. Less. Da ich außer diesem Exemplare ein zweytes nicht nachzuweisen weiß, ebend. Daher die Nachweisung.</p></div><div class="zenoCOFooter"><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Quelle:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 404.</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Permalink:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/nid/20000333336 http://www.zeno.org/nid/20000333336]</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Lizenz:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Faksimiles:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-03-0404 404]</div></div><div class="zenoCOFooterLine"><div class="zenoCOFooterLineLeft">Kategorien:</div><div class="zenoCOFooterLineRight">[http://www.zeno.org/Kategorien/T/Lexikalischer+Artikel Lexikalischer Artikel]</div></div></div></div></div></div> | ||
= '''nachweisen''', verb. = | |||
<div class="dwb-entry"><div class="dwb-head">[]<span class="dwb-form">NACHWEISEN,</span> verb.</div><div class="dwb-sense"><div class="dwb-sense-content"><div class="dwb-sense"><div class="dwb-sense-n">1)</div><div class="dwb-sense-content"><span class="dwb-italics dwb-hi">mit persönlichem objecte, einem den weg</span> (<span class="dwb-italics dwb-hi">nach einem vorangegangenen</span>) <span class="dwb-italics dwb-hi">weisen, zeigen:</span> <span class="dwb-italics dwb-hi">mhd.</span><div class="dwb-cit"><div class="dwb-l">si wîste in unrehte nâch.</div><div class="dwb-bibl"><span class="dwb-title">Parz.</span> 141, 30;</div></div><span class="dwb-italics dwb-hi">nhd.</span> so mochten sie des hufschlags, der si nach weisen het mügen, nit gesehen. <span class="dwb-italics dwb-hi">Wilwolt v. Schaumburg</span> 105.</div></div><div class="dwb-sense"><div class="dwb-sense-n">2)</div><div class="dwb-sense-content"><span class="dwb-italics dwb-hi">mit sachlichem objecte.</span><div class="dwb-sense"><div class="dwb-sense-n">a)</div><div class="dwb-sense-content"><span class="dwb-italics dwb-hi">anzeigen wo etwas zu finden, dasz und wo etwas vorhanden ist, indicare, demonstrationem facere</span> <span class="dwb-author">[https://www.dwds.de/wb/dwb/bibl/s#stieler Stieler]</span> 2486; den weg, fehler, irrthümer <span class="dwb-italics dwb-hi">u. dgl.</span> nachweisen;<div class="dwb-cit"><div class="dwb-l">folgend dem weg des geschicks, den die göttliche mutter mir nachwies.</div><div class="dwb-bibl"><span class="dwb-author">[https://www.dwds.de/wb/dwb/bibl/v#voss Voss]</span> <span class="dwb-title">Än.</span> 1, 382;</div></div>von fünf, sechs einwohnern (<span class="dwb-italics dwb-hi">Nürnbergs</span>) wuszte mir kaum éiner Dürers leichenstein nachzuweisen. <span class="dwb-author">[https://www.dwds.de/wb/dwb/bibl/z#zelter Zelter]</span> <span class="dwb-title">an Göthe</span> 4, 411; dieser zustand roher natur läszt sich freilich .. bei keinem bestimmten volk und zeitalter nachweisen. <span class="dwb-author">[https://www.dwds.de/wb/dwb/bibl/s#schiller Schiller]</span> 10, 360.</div></div><div class="dwb-sense"><div class="dwb-sense-n">b)</div><div class="dwb-sense-content"><span class="dwb-italics dwb-hi">beweismittel beibringen und durch dieselben etwas begründen, einen nachweis führen:</span> sein recht, seine abstammung <span class="dwb-italics dwb-hi">u. dgl.</span> nachweisen.</div></div></div></div></div></div><div class="citation-help"><span class="label label-default">Fundstelle</span><blockquote><cite>Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1882), Bd. VII (1889), Sp. 230, Z. 30.</cite></blockquote></div></div> | |||
Version vom 16. Mai 2024, 12:41 Uhr
nach + weisen | Nachweis + -en | 1 den Nachweis für etwas erbringen
2 Amtssprache jemandem etwas, was ihm vermittelt werden soll, angeben und ihm entsprechende Informationen darüber geben
nachweis,nachweise,nachweisend,nachweist,nachgewiesen,nachzuweisen,
Nachweisen, verb. irreg. act. (S. Weisen,) welches die vierte Endung der Sache und die dritte der Person erfordert, weisen, d.i. zeigen, und in weiterm Verstande, bekannt machen, wo man etwas finden könne. Kann er mir nicht den Mann nachweisen, der u.s.f. Less. Da ich außer diesem Exemplare ein zweytes nicht nachzuweisen weiß, ebend. Daher die Nachweisung.
nachweisen, verb.
[]NACHWEISEN, verb.
1)
mit persönlichem objecte, einem den weg (nach einem vorangegangenen) weisen, zeigen: mhd.nhd. so mochten sie des hufschlags, der si nach weisen het mügen, nit gesehen. Wilwolt v. Schaumburg 105.
si wîste in unrehte nâch.
Parz. 141, 30;
2)
mit sachlichem objecte.
a)
anzeigen wo etwas zu finden, dasz und wo etwas vorhanden ist, indicare, demonstrationem facere 2486; den weg, fehler, irrthümer u. dgl. nachweisen;von fünf, sechs einwohnern (Nürnbergs) wuszte mir kaum éiner Dürers leichenstein nachzuweisen. an Göthe 4, 411; dieser zustand roher natur läszt sich freilich .. bei keinem bestimmten volk und zeitalter nachweisen. 10, 360.
folgend dem weg des geschicks, den die göttliche mutter mir nachwies.
Än. 1, 382;
b)
beweismittel beibringen und durch dieselben etwas begründen, einen nachweis führen: sein recht, seine abstammung u. dgl. nachweisen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1882), Bd. VII (1889), Sp. 230, Z. 30.