Bei der Verwendung von Formeln wird vorausgesetzt, dass sich die sie verwendende Fachgruppe vorab über die Bedeutung der einzelnen Formelelemente und über die richtige Grammatik verständigt hat.
Der Begriff „Formel“ wird in der Mathematik teilweise als umgangssprachlich angesehen, weil er lediglich umschreibend für den eigentlich gemeinten (Lehr-)Satz verwendet wird. Durch diesen präziseren Begriff wird eine fachsprachliche Abgrenzung erreicht.
Beispiele für Formeln in der Mathematik sind:
p-q-Formel zum Bestimmen der Nullstellen einer quadratischen Gleichung:
Normiert ist die Schreibweise von Formeln aller Bereiche der Naturwissenschaften und der Technik in der internationalen Norm ISO/IEC 80000Größen und Einheiten, die in 14 Teilnormen die formalen Regeln für verschiedene physikalische Größen festlegt. Einschlägige DIN-Normen sind etwa DIN 1301Einheiten, DIN 1302Allgemeine mathematische Zeichen und Begriffe, DIN 1304Formelzeichen und DIN 1338Formelschreibweise und Formelsatz.
Thomas Schaller: Die berühmtesten Formeln der Welt, Ecowin Verlag, Salzburg 2007, ISBN 978-3-902404-49-7.
Albert J. Urban: Formeln und Tabellen – Das Wichtigste aus Mathematik, Informatik, Physik, Technik, Chemie und Biologie, area verlag gmbh, Erftstadt 2005, ISBN 3-89996-412-8.