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„Mandelbrot-Menge“ – Versionsunterschied

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Aktuelle Version vom 2. April 2026, 11:43 Uhr

Mandelbrot-Menge (schwarz) mit farbig kodierter Umgebung (rot→blau→grün→…). Jedes Pixel entspricht einer komplexen Zahl c. Farbig kodiert ist die Anzahl n an notwendigen Iterationen zn+1=zn2+c, sodass |zn|≥1000 wird. Sie steigt von den Ecken von 5 (dunkelrot) nach innen von Farbstreifen zu Farbstreifen um je 1.

Die Mandelbrot-Menge, benannt nach Benoît Mandelbrot, ist die Menge der komplexen Zahlen c, für welche die durch die iterative Vorschrift zn+1=zn2+c mit dem Anfangswert z0=0 definierte Folge z0,z1,z2,z3,… endlich bleibt, d. h. beschränkt ist.

Interpretiert man die Mandelbrot-Menge (eine Teilmenge der Gaußschen Zahlenebenen) als geometrische Figur, so ergibt sie ein Fraktal, das im allgemeinen Sprachgebrauch oft Apfelmännchen genannt wird. Bilder berechnet man, indem man jedem Pixel (x,y) eines Bildes eine komplexe Zahl zuordnet (c=c0+a⋅x+bi⋅y)[A 1] und beginnend mit z0=0 untersucht, ob und wann die Iterationen anfangen, zu „explodieren“. Bleiben die Werte klein, wird das Pixel häufig schwarz gefärbt, kommt es zu einer „Explosion“ der Zahlenwerte, wird die Anzahl der dafür notwendigen Iterationen als Farbe kodiert.[A 2]

Die ersten mit einem Computer generierten Darstellungen[A 3] wurden 1978 von Robert W. Brooks und Peter Matelski vorgestellt.[1] 1980 veröffentlichte Benoît Mandelbrot eine Arbeit über das Thema.[2] Später wurde sie von Adrien Douady und John Hamal Hubbard in einer Reihe grundlegender mathematischer Arbeiten systematisch untersucht.[3] Die mathematischen Grundlagen dafür wurden bereits 1905 von dem französischen Mathematiker Pierre Fatou erarbeitet.

Definition

Die Mandelbrot-Menge (schwarz) in der komplexen Ebene

Definition über Rekursion

Die Mandelbrot-Menge 𝕄 ist die Menge aller komplexen Zahlen c, für welche die rekursiv definierte Folge komplexer Zahlen z0,z1,z2,… mit dem Anfangsglied

z0=0

und dem Bildungsgesetz

zn+1=zn2+c

beschränkt bleibt. Das heißt, eine komplexe Zahl c ist Element der Mandelbrot-Menge 𝕄, wenn die Beträge der mit diesem c berechneten zn nicht über jede Grenze wachsen, unabhängig davon, wie groß n wird. Dies lässt sich wie folgt schreiben:

z0=0,zn+1=zn2+c;c∈𝕄⟺∃g∈ℝ:lim supn→∞|zn|≤g.

Es lässt sich zeigen, dass der Betrag der zn über jede Grenze wächst, sobald ein zn mit |zn|>2 auftritt, somit ist diese Definition gleichbedeutend mit:[4]

z0=0,zn+1=zn2+c;c∈𝕄⟺lim supn→∞|zn|≤2.

Definition über komplexe quadratische Polynome

Die Mandelbrot-Menge lässt sich auch über komplexe quadratische Polynome beschreiben:

Pc:ℂ→ℂ,z↦z2+c

mit einem komplexen Parameter c. Für jedes c wird die Folge

(Pc0(0),Pc1(0),Pc2(0),…)=(Pcn(0))n∈ℕ

iterativ berechnet, wobei Pcn die n-fache Hintereinanderausführung der Iteration bedeutet, also

Pc0(z)=z
Pcn+1(z)=Pc(Pcn(z)),n∈ℕ.

In Abhängigkeit vom Wert des Parameters c wächst diese Folge dann entweder unbeschränkt, sodass also c kein Element der Mandelbrot-Menge ist, oder sie verbleibt innerhalb eines Bereichs um den Ursprung der Zahlenebene, und c ist Element der Mandelbrot-Menge.

Die Mandelbrot-Menge ist eine Untermenge der komplexen Zahlen mit der Definition:

𝕄={c∈ℂ|∃s∈ℝ:∀n∈ℕ:|Pcn(0)|≤s}

oder gleichbedeutend:

𝕄={c∈ℂ|∀n∈ℕ:|Pcn(0)|≤2}.

Zur Erläuterung werden einige Eigenschaften und Beispiele angeführt:

  • Aufgrund der zuvor beschriebenen Feststellung kann s=2 gesetzt werden. Dabei gibt der Wert s=2 den Radius um den Ursprung an, innerhalb dessen ein Element von 𝕄 liegen kann. Außerhalb dieses Kreises sind keine Elemente von 𝕄 zu finden.
  • Wegen der Betragsfunktion ist 𝕄 symmetrisch zur reellen Achse.
  • Um die Menge 𝕄 grafisch darzustellen, müssen die Werte des Parameters c alle einzeln bis zu einer selbstbestimmten Anzahl von Iterationen berechnet werden.
  • Für c=−2  lautet die Folge 0,−2, 2, 2, 2, 2,… und ist beschränkt. Daher ist c=−2  Element von 𝕄.
  • Für c=+2  lautet die Folge 0, 2, 6, 38, 1446,… und ist divergent. Daher ist c=+2  kein Element von 𝕄.

Definition über Julia-Mengen

Die Mandelbrot-Menge 𝕄 wurde von Benoît Mandelbrot ursprünglich zur Klassifizierung von Julia-Mengen eingeführt, die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von den französischen Mathematikern Gaston Maurice Julia und Pierre Fatou untersucht wurden. Die Julia-Menge Jc zu einer bestimmten komplexen Zahl c ist definiert als der Rand der Menge aller Anfangswerte z0, für die die obige Zahlenfolge beschränkt bleibt. Es kann bewiesen werden, dass die Mandelbrot-Menge 𝕄 genau die Menge der Werte c ist, für die die zugehörige Julia-Menge Jc zusammenhängend ist.[5]

Dieses Prinzip wird in vielen Resultaten über das Verhalten der Mandelbrot-Menge 𝕄 vertieft. So zeigt Shishikura, dass der Rand der Mandelbrot-Menge 𝕄 ebenso wie die zugehörige Julia-Menge Jc die Hausdorff-Dimension 2 hat.[6] Ein unveröffentlichtes Manuskript von Jean-Christophe Yoccoz diente John Hamal Hubbard als Grundlage für seine Ergebnisse über lokal zusammenhängende Julia-Mengen Jc und lokal zusammenhängende Mandelbrot-Mengen 𝕄.[7]

oben: Feigenbaumdiagramm[A 4], Mitte/unten: Mandelbrot-Menge. Die vertikalen roten Linien zeigen die Übereinstimmung der charakteristischen Punkte der Mandelbrot-Menge für reelle c-Werte und des Feigenbaumdiagramms.

Bezug zur Chaostheorie

Das Bildungsgesetz, das der Folge zugrunde liegt, ist die einfachste nichtlineare Gleichung, anhand deren sich der Übergang von Ordnung zu Chaos durch Variation eines Parameters provozieren lässt. Dazu genügt es, reelle Zahlenfolgen zu betrachten.

In der Kardioide, also für Werte −0,75≤c≤0,25 innerhalb des „Körpers“, konvergiert die Folge. Auf der „Antenne“, die von −2 bis zum Feigenbaum-Punkt −1,40115...[A 5] reicht, verhält sich die Folge chaotisch. Der Übergang zu chaotischem Verhalten erfolgt nun über ein Zwischenstadium mit periodischen Grenzzyklen. Dabei nimmt die Periode zum chaotischen Bereich hin stufenweise um den Faktor zwei zu, ein Phänomen, das als Periodenverdopplung und Bifurkation bezeichnet wird. Jeder c-Bereich zu einer bestimmten Periode entspricht dabei einer der kreisförmigen „Knospen“ auf der x-Achse.[8][9]

Die Periodenverdopplung beginnt mit dem „Kopf“ und setzt sich in der Folge der „Knospen“ zur „Antenne“ hin fort. Das Verhältnis der Längen aufeinander folgender Parameterintervalle und damit das der Knospendurchmesser zu unterschiedlicher Periode strebt dabei gegen die Feigenbaum-Konstante δ=4,66920..., eine fundamentale Konstante der Chaostheorie. Dieses Verhalten ist typisch für den Übergang realer Systeme zu chaotischer Dynamik. Die auffälligen Lücken im chaotischen Bereich entsprechen Inseln mit periodischem Verhalten, denen in der komplexen Ebene die Satelliten auf der „Antenne“ zugeordnet sind.

Für gewisse komplexe c-Werte stellen sich Grenzzyklen ein, die auf einer geschlossenen Kurve liegen, deren Punkte jedoch nicht periodisch, sondern chaotisch abgedeckt werden. Eine solche Kurve ist in der Chaostheorie als sogenannter seltsamer Attraktor bekannt.

Die Mandelbrot-Menge ist daher ein elementares Objekt für die Chaostheorie, an dem sich fundamentale Phänomene studieren lassen. Sie wird aus diesem Grund hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Chaostheorie gelegentlich mit der von Geraden für die euklidische Geometrie verglichen.

Geometrische und mathematische Eigenschaften

Zoomfahrt in die Mandelbrot-Menge

Die Mandelbrot-Menge ist abgeschlossen (da ihr Komplement offen ist) und in der abgeschlossenen Scheibe mit dem Radius 2 um den Ursprung enthalten und somit kompakt.

Es sei Pc(z)=z2+c und Pcn(z) bezeichne die n-te Iteration. Ein Punkt c gehört genau dann zur Mandelbrot-Menge, falls |Pcn(0)|≤2 für alle n≥0.

Wird der Betrag von Pcn(0) größer als 2, dann entkommt die Iteration ins Unendliche, der Betrag wächst über jede Grenze. c gehört dann nicht zur Mandelbrot-Menge.

Der ungeheure Formenreichtum der Mandelbrot-Menge erschließt sich aus ihrem Bezug zu Julia-Mengen. Julia-Mengen zur Iteration z→z2+c sind Fraktale, außer für einige c-Werte wie c=−2 (Strecke) oder c=0 (Kreis). Die Formen dieser fraktalen Strukturen sind innerhalb einer Julia-Menge stets die gleichen, umspannen aber für Julia-Mengen zu verschiedenem Parameter c einen enormen Formenreichtum. Es zeigt sich, dass die Strukturen der Mandelbrot-Menge in der Umgebung eines bestimmten Wertes c genau die Strukturen der zugehörigen Julia-Menge Jc wiedergeben. Damit enthält die Mandelbrot-Menge den kompletten Formenreichtum der unendlich vielen Julia-Mengen (s. u.).

In den fraktalen Strukturen am Rand finden sich verkleinerte ungefähre Kopien der gesamten Mandelbrot-Menge, die Satelliten. Jeder Bildausschnitt der Mandelbrot-Menge, der sowohl Punkte aus 𝕄 als auch solche außerhalb von 𝕄 umfasst, enthält unendlich viele dieser Satelliten. Unmittelbar am Rand eines Satelliten treten fast die gleichen Strukturen auf wie an den entsprechenden Stellen des Originals. Diese Strukturen sind jedoch nach weiter außen hin mit den Strukturen kombiniert, die für die größere Umgebung des Satelliten typisch sind.

Da jeder Satellit wiederum mit Satelliten höherer Ordnung bestückt ist, lässt sich immer eine Stelle finden, an der eine beliebige Anzahl beliebiger verschiedener Strukturen in beliebiger Reihenfolge kombiniert auftritt. Diese Strukturen sind allerdings nur bei extremer Vergrößerung erkennbar.

Die Mandelbrot-Menge ist spiegelsymmetrisch zur reellen Achse. Sie ist zusammenhängend (das heißt, sie bildet keine Inseln), wie Adrien Douady und John Hamal Hubbard 1984 bewiesen, und es wird vermutet (Douady/Hubbard), dass sie lokal zusammenhängend ist (MLC-Vermutung). Dies ist eine der großen offenen Fragen in der komplexen Dynamik und bisher unbewiesen (obwohl es Teilresultate zum Beispiel von Jean-Christophe Yoccoz gibt, der lokalen Zusammenhang für bestimmte Werte von c bewies, für die endlich-renormalisierbaren Punkte). Die MLC erlaubt weitreichende Folgerungen über die Topologie der Mandelbrot-Menge. Beispielsweise würde daraus die Hyperbolizitätsvermutung folgen, dass jede offene Menge in der Mandelbrot-Menge (also das Innere der Mandelbrot-Menge) aus Punkten mit attraktiven Zyklen besteht. Die Mandelbrot-Menge ist zwar selbstähnlich, aber nicht exakt, denn keine zwei Teilstrukturen ihres Randes sind exakt gleich; aber in der Nähe vieler Randpunkte bilden sich bei fortgesetzter Ausschnittvergrößerung im Grenzfall periodische Strukturen. An speziellen Punkten hat die Mandelbrot-Menge Selbstähnlichkeit (vermutet von John Milnor und bewiesen von Mikhail Lyubich 1999).

Da die Mandelbrot-Menge Kardioid- und Kreisflächen enthält, hat sie die fraktale Dimension 2. Der Rand der Mandelbrot-Menge hat eine unendliche Länge, und seine Hausdorff-Dimension beträgt nach Arbeiten von Mitsuhiro Shishikura ebenfalls 2; das impliziert, dass die Box-Dimension den Wert 2 hat. Es ist denkbar, dass der Rand der Mandelbrot-Menge einen positiven (notwendig endlichen) Flächeninhalt hat; andernfalls wäre dieser Flächeninhalt null. Der Flächeninhalt der Mandelbrot-Menge ist nicht bekannt und beträgt nach numerischen Schätzungen etwa 1,5065918849.[10]

Die Mandelbrot-Menge enthält deformierte Kopien aller Julia-Mengen, wie Tan Lei 1990 für die Misiurewicz-Punkte der Mandelbrot-Menge bewiesen hat, die dicht im Rand der Mandelbrot-Menge liegen. Das ist ein weiterer Beleg für die enge Verwandtschaft der Struktur von Julia- und Mandelbrot-Mengen. So wurden in den Beweisen von Yoccoz für lokalen Zusammenhang der Mandelbrot-Menge bei endlich renormalisierbaren Punkten und von Shishikura über die fraktale Dimension des Randes der Mandelbrot-Menge zuerst die entsprechenden Eigenschaften bei den zum Parameterwert gehörigen Julia-Mengen untersucht und dann auf die Mandelbrot-Menge übertragen.

Die Frage, ob die Mandelbrot-Menge entscheidbar ist, ergibt zunächst keinen Sinn, da 𝕄 überabzählbar ist. Einen Ansatz, den Begriff der Entscheidbarkeit auf überabzählbare Mengen zu verallgemeinern, stellt das Blum-Shub-Smale-Modell dar. Innerhalb dessen ist die Mandelbrot-Menge nicht entscheidbar.

Bildergalerien

s. Mandelbrot-Menge (Bildergalerien)

Verhalten der Zahlenfolge

Die verschiedenen Strukturelemente von 𝕄 stehen in engem Zusammenhang mit bestimmten Verhaltensweisen der Zahlenfolge, die 𝕄 zugrunde liegt. Je nach Wert von c ergibt sich eine der folgenden vier Möglichkeiten:

  • _ Sie konvergiert gegen einen Fixpunkt.
  • ____ Sie konvergiert gegen einen periodischen Grenzzyklus, der aus zwei oder mehr Werten besteht. Dazu zählen auch die Fälle, in denen sich die Folge von Anfang periodisch verhält.
  • _ Sie wiederholt sich nie, bleibt aber beschränkt. Manche Werte zeigen chaotisches Verhalten mit Wechsel zwischen fast periodischen Grenzyklen und scheinbar zufälligem Verhalten.
  • _ Sie divergiert gegen Unendlich (bestimmte Divergenz).

Alle c-Werte, die nicht bestimmt divergieren, gehören zu 𝕄.

Die folgende Tabelle zeigt Beispiele für diese vier Grenzverhalten der Iteration zn+1=zn2+c für z0=0:

Parameter c und Glied z1 Folgeglieder z2,z3,z4,z5, … Grenzverhalten
auf der reellen Achse …
c=−3 6,33,1086,1179393,… bestimmte Divergenz gegen +∞
c=−2,1 2,31,  3,23...,8,37...,67,99...,… bestimmte Divergenz gegen +∞
c=−2 2,2,2,2,… sofortige Konvergenz gegen Fixpunkt 2
c=−1,777‾ 11234,88038,−75753104316,2444274652120480332,… Konvergenz gegen 12er-Grenzzyklus
c=−1,75487766624669... 1,324717957244739...,  0,  c,… sofortige Konvergenz gegen Dreier-Grenzzyklus
c=−1,75 2124,−728,−114639216,5625907553232,… Konvergenz gegen Dreier-Grenzzyklus −1,74697...,1,30193...,−0,054958...
c=−1,5 322,−1524,−15928,−73023216,… chaotisches Verhalten
c=−1,4 1452,−67954,−8583458,−206255571319516,… Konvergenz gegen 32er-Grenzzyklus
c=−1,25 524,−29528,5105216,−5342648095232,… Konvergenz gegen alternierenden Grenzzyklus −1,20710...,0,20710...
c=−1 −1,0,−1,0,−1,0,… sofortige Konvergenz gegen alternierenden Grenzzyklus −1,0
c=−0,75 −324,−18328,−15663216,−2975895903232,… sehr langsame Konvergenz gegen Fixpunkt −12
c=−0,5 −122,−724,−7928,−26527216,… Konvergenz gegen Fixpunkt 12−34
c=−0,25 −324,−5528,−13359216,−895278943232,… Konvergenz gegen Fixpunkt 12−12
c=0 0,0,0,0,0,0,… sofortige Konvergenz gegen Fixpunkt 0
c=+0,25 524,8928,24305216,1664474849232,… Konvergenz gegen Fixpunkt 12
c=+0,5 0,75,  1,06...,1,62...,3,15...,10,44...,… bestimmte Divergenz gegen +∞
c=+1 2,5,26,677,458330,… bestimmte Divergenz gegen +∞
in der komplexen Zahlenebene …
c=±i −1±i,∓i,−1±i,∓i,… sofortige Konvergenz gegen alternierenden Grenzzyklus −1±i,∓i
c=−18±34i −4326±924i,41212∓329i,
−2096047224±786309220i, …
Konvergenz gegen Dreier-Grenzzyklus
−0,67172034693846...±0,562617290610738...i,
−0,12494063114981...±0,749886996987263...i,
+0,00967000879695...∓0,005842963285242...i
c=−0,12256116687665...
±0,744861766619744...i
−0,662358978622373...
±0,5622795120623...i,  0,  c, …
sofortige Konvergenz gegen Dreier-Grenzzyklus

Geometrische Zuordnung

Konvergenz liegt genau für die Werte von c vor, die das Innere der Kardioide bilden, den „Körper“ von 𝕄, sowie für abzählbar viele ihrer Randpunkte. Periodische Grenzzyklen finden sich in den (angenähert) kreisförmigen „Knospen“ wie im „Kopf“, in den Kardioiden der Satelliten sowie ebenfalls auf abzählbar vielen Randpunkten dieser Komponenten. Eine fundamentale Vermutung besagt, dass es für alle inneren Punkte der Mandelbrot-Menge einen Grenzzyklus gibt. Die Folge ist echt vorperiodisch für abzählbar viele Parameter, die oft Misiurewicz-Thurston-Punkte genannt werden (nach Michał Misiurewicz und William Thurston). Dazu gehören die „Antennenspitzen“ wie der Punkt z=−2 ganz links und Verzweigungspunkte der Mandelbrot-Menge.

In den überabzählbar vielen übrigen Punkten der Mandelbrot-Menge kann sich die Folge auf viele verschiedene Weisen verhalten, die jeweils sehr unterschiedliche dynamische Systeme erzeugen und die teilweise Gegenstand intensiver Forschung sind. Je nach Definition des Wortes lässt sich „chaotisches“ Verhalten finden.

Periodisches Verhalten

Mandelbrot-Menge mit farbkodierter Periodenlänge der Grenzzyklen

Die kreisförmigen Strukturen

Jede kreisförmige „Knospe“ und jede Satelliten-Kardioide zeichnet sich durch eine bestimmte Periodizität des Grenzzyklus aus, gegen den die Folge für die zugehörigen c-Werte strebt. Die Anordnung der „Knospen“ an der zugehörigen Kardioide folgt dabei den folgenden Regeln, aus denen sich unmittelbar die Periodizitäten ablesen lassen. Jede „Knospe“ berührt genau einen Basiskörper, nämlich eine größere „Knospe“ oder eine Kardioide.

Die Periodizität einer „Knospe“ ist die Summe der Periodizitäten der beiden nächsten größeren „Nachbarknospen“ in beide Richtungen am selben Basiskörper, sofern es solche gibt. Gibt es am Rand des Basiskörpers bis zur Kontaktstelle mit dessen Basiskörper oder bis zur Kerbe der Kardioide nur kleinere „Knospen“, so trägt anstelle der Periodizität einer „Nachbarknospe“ die des Basiskörpers selbst zur Summe bei. Daraus leiten sich unmittelbar die folgenden Eigenschaften ab:

  • Tendenziell sind die „Knospen“ oder Kardioiden umso kleiner, je größer ihre Periodizität ist.
  • Die Periodizität der größten „Knospe“ an einem Basiskörper beträgt stets das Doppelte, wie der „Dutt“ mit der Periode 4 am „Kopf“.
  • Die Periodizität einer „Knospe“ eines Satelliten ist das Produkt der Periodizität der Satelliten-Kardioide und der der korrespondierenden „Knospe“ der Hauptkardioide.

Ferner erklärt diese Regel das Auftreten bestimmter Folgen von „Knospen“ wie vom „Kopf“ zur Kardioidkerbe hin mit einer Periodizitätszunahme zur nächsten „Knospe“ hin um den Wert 1 oder vom „Arm“ zum „Kopf“ hin um den Wert 2.

Attraktive Zyklen

Gibt es für ein c ein Folgenglied mit der Eigenschaft zn=z0=0, so wiederholt sich die Folge von Anfang an streng periodisch und zwar mit der Periode n. Da sich zn durch n-malige Anwendung der Iterationsvorschrift ergibt, wobei bei jedem Schritt quadriert wird, lässt es sich als Polynom von c vom Grad 2n−1 formulieren. Die c-Werte für periodische Folgen der Periode n werden daher über die 2n−1 Nullstellen dieses Polynoms erhalten. Es zeigt sich, dass jede Zahlenfolge gegen diesen Zahlenzyklus konvergiert, sofern eins ihrer Folgenglieder hinreichend nahe an diesen Zyklus gerät, die werden Attraktoren genannt. Das führt dazu, dass alle Zahlenfolgen zu einer gewissen Umgebung des c-Wertes, der den Attraktor repräsentiert, gegen einen stabilen Zyklus der Periode n konvergieren. Jede kreisförmige „Knospe“ und jede Kardioide eines Satelliten repräsentiert genau eine solche Umgebung. Exemplarisch seien die Gebiete mit den Perioden 1 bis 3 aufgeführt:

  • Periode 1: Die Kardioide des Hauptapfelmännchens. Der Rand dieser Kardioide ist gegeben durch Punkte der Form c=12z−14z2 mit |z|=1.
  • Periode 2: Der „Kopf“. Die 2. Nullstelle c=0 entspricht der Hauptkardioide, die wegen der Periode 1 natürlich bei der Ermittlung aller höherer Perioden als Nullstelle auftritt. Diese Überlegung zeigt, dass die Zahl der Attraktoren mit der Periode n>1 maximal 2n−1−1 betragen kann, und das nur dann, wenn n eine Primzahl ist. Der Kopf selbst ist eine Kreisscheibe mit Mittelpunkt −1 und Radius 14, d. h., der Rand dieser Kreisscheibe ist gegeben durch Punkte der Form c=−1+14z mit |z|=1.
  • Periode 3: Die „Knospen“, die den „Armen“ entsprechen und die Kardioide des größten Satelliten auf der „Kopfantenne“. Die vierte Nullstelle c=0 entfällt wieder.

Die Anzahl der anziehenden Zyklen mit der genauen Periode n, d. h. zn=z0 und n ist minimal mit dieser Eigenschaft, ist die Folge A000740 in OEIS.

Repulsive Zyklen

Neben attraktiven Zyklen gibt es repulsive, die sich dadurch auszeichnen, dass Zahlenfolgen in ihrer Umgebung sich zunehmend von ihnen entfernen. Sie lassen sich jedoch erreichen, da jedes zn abgesehen von der Situation zn−1=0 wegen des Quadrats in der Iterationsvorschrift zwei potenzielle Vorgänger in der Folge hat, die sich nur durch ihr Vorzeichen unterscheiden. c-Werte, für die die zugehörige Folge irgendwann über einen solchen zweiten Vorläufer eines Periodenmitgliedes in einen derartigen instabilen Zyklus mündet, sind beispielsweise die „Naben“ der rad- oder spiralförmigen Strukturen sowie die Endpunkte der weitverbreiteten antennenartigen Strukturen, die sich formal als „Naben“ von „Rädern“ oder Spiralen mit einer einzigen Speiche interpretieren lassen. Derartige c-Werte werden als Misiurewicz-Punkte bezeichnet.

Ein Misiurewicz-Punkt c hat ferner die Eigenschaft, dass 𝕄 in seiner näheren Umgebung nahezu deckungsgleich mit demselben Ausschnitt der zugehörige Julia-Menge Jc ist. Je weiter sich dem Misiurewicz-Punkt genähert wird, umso besser wird die Übereinstimmung. Da Julia-Mengen für c-Werte innerhalb von 𝕄 zusammenhängend sind und außerhalb von 𝕄 Cantor-Mengen aus unendlich vielen Inseln mit der Gesamtfläche null, sind sie in der Übergangszone am Rand von 𝕄 besonders filigran. Jeder Misiurewicz-Punkt ist aber gerade ein Randpunkt von 𝕄, und jeder Ausschnitt der Randzone von 𝕄, der sowohl Punkte in 𝕄 als auch außerhalb davon enthält, enthält unendlich viele davon. Damit ist der gesamte Formenreichtum sämtlicher Julia-Mengen dieses filigranen Typs in der Umgebung der Misiurewicz-Punkte in 𝕄 repräsentiert.

Satelliten

Analyse des Verhaltens des Newton-Verfahrens zu einer Familie kubischer Polynome.

Ein weiteres Strukturelement, das den Formenreichtum der Mandelbrot-Menge begründet, sind die verkleinerten Kopien ihrer selbst, die sich in den filigranen Strukturen ihres Randes befinden. Dabei korrespondiert das Verhalten der Zahlenfolgen innerhalb eines Satelliten in folgender Weise mit dem der Folgen im Hauptkörper. Innerhalb eines Satelliten konvergieren alle Zahlenfolgen gegen Grenzzyklen, deren Perioden sich von denen an den entsprechenden Stellen im Hauptkörper von 𝕄 um einen Faktor p unterscheiden. Wird für einen bestimmten c-Wert aus dem Satelliten nur jedes p-te Folgenglied betrachtet, so ergibt sich eine Folge, die bis auf einen räumlichen Maßstabsfaktor nahezu identisch ist mit derjenigen, die sich für den entsprechenden c-Wert im Hauptkörper von 𝕄 ergibt. Die mathematische Begründung hierfür ist tiefliegend; sie entstammt den Arbeiten von Douady und Hubbard über „polynomartige Abbildungen“.

Die zusätzlichen Strukturelemente in der unmittelbaren Umgebung eines Satelliten sind eine Folge davon, dass zwischen zweien der betrachteten Folgenglieder mit dem Indexabstand p sich eines mit dem Wert zn=0 befinden kann, das damit einen periodischen Verlauf mit der Periode n begründet. Die entsprechende Folge außerhalb des Hauptkörpers divergiert jedoch, da sie keine solchen Zwischenglieder besitzt.

Es handelt sich bei der Mandelbrot-Menge selbst um eine universelle Struktur, die bei völlig anderen nichtlinearen Systemen und Klassifizierungsregeln in Erscheinung treten kann. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die beteiligten Funktionen winkeltreu sind. Werden solche Systeme betrachtet, die von einem komplexen Parameter c abhängen, und klassifiziert man ihr Verhalten bezüglich einer bestimmten Eigenschaft der Dynamik in Abhängigkeit von c, dann werden unter bestimmten Umständen in der Parameter-Ebene kleine Kopien der Mandelbrot-Menge gefunden. Ein Beispiel ist die Frage, für welche Polynome dritten Grades das iterative Newton-Verfahren zur Bestimmung von Nullstellen mit einem bestimmten Startwert versagt und für welche nicht.

Wie im Bild kann die Mandelbrot-Menge dabei verzerrt auftreten, zum Beispiel sitzen dort die Armknospen an etwas anderer Stelle. Ansonsten ist die Mandelbrot-Menge jedoch vollkommen intakt, inklusive aller Knospen, Satelliten, Filamente und Antennen. Der Grund für das Auftauchen der Mandelbrot-Menge ist, dass die betrachtete Funktionenfamilien in bestimmten Gebieten – abgesehen von Drehungen und Verschiebungen – recht gut mit der Funktionenfamilie {fc:z↦z2+c∣c∈ℂ}, welche die Mandelbrot-Menge definiert, übereinstimmen. Dabei sind in einem gewissen Rahmen Abweichungen zulässig, und trotzdem kristallisiert sich die Mandelbrot-Menge heraus. Dieses Phänomen wird als strukturelle Stabilität bezeichnet und ist im Endeffekt verantwortlich für das Auftreten der Satelliten in der Umgebung von 𝕄, weil Teilfolgen der iterierten Funktionen lokal das gleiche Verhalten zeigen wie die Gesamtfamilie.

Datei:Mandelbrotmenge Orbit Seq 1.png
Darstellung des Betrages der Folgenglieder als Funktion des Iterationsschrittes n für einen c-Wert mit besonders abwechslungs­reichem Verhalten der Folge. Die auffälligen Brüche im Verhalten ergeben sich durch Beinahe-Einfänge in repulsive Zyklen, was temporär zu quasi­periodischem Verhalten führt.[A 6]

Intermediär wechselhaftes Verhalten

Darstellung der Folgenglieder zum c-Wert des vorherigen Diagramms als Punkte in der komplexen Ebene mit hinterlegter Mandelbrot-Menge zur Orientierung. Die Helligkeit eines Pixels ist ein Maß dafür, von wie vielen Punkten der Folge es getroffen wurde.[A 6]

Durch die Möglichkeit der Zahlenfolge, wiederholt in die unmittelbare Umgebung eines repulsiven Zyklus zu geraten, und bei dem anschließend tendenziell divergenten oder chaotischen Verhalten wiederum beinahe in einen anderen Zyklus zu geraten, können sich intermediär sehr komplizierte Verhaltensweisen der Folge ausbilden, bis sich der endgültige Charakter der Folge zeigt, wie die beiden Abbildungen demonstrieren. Die Umgebung der zugehörigen c-Werte in 𝕄 ist entsprechend strukturreich.

Die Darstellung der Folgepunkte selbst in der komplexen Ebene zeigt in diesen Fällen eine größere Komplexität. Das quasiperiodische Verhalten in der Nachbarschaft eines repulsiven Zyklus führt in diesen Fällen oft zu spiralförmigen Strukturen mit mehreren Armen, wobei die Folgepunkte das Zentrum umkreisen, während der Abstand zu ihm zunimmt. Die Anzahl der Arme entspricht daher der Periode. Die Punktanhäufungen an den Enden der Spiralarme in der zweiten Abbildung sind die Folge der beiden zugehörigen Beinahe-Einfänge durch repulsive (instabile) Zyklen.

Dichteverteilung der Folgenglieder

Akkumulierte Dichteverteilung der Folgenglieder für alle c-Werte in einer farbkodierten Darstellung

Das Bild zeigt in der komplexen Ebene die Dichteverteilung der Folgenglieder, die sich durch Auswertung von 60 Millionen Folgen ergibt, wobei die Helligkeit ein Maß dafür ist, wie viele Orbitale durch den Punkt verlaufen. Blaue Bereiche kennzeichnen Folgenglieder mit kleinem Index, während eine gelbliche Färbung Folgenglieder mit hohen Indizes anzeigt. Folgen aus der großen Kardioide der Mandelbrot-Menge tendieren zu einer Konvergenz zu einem c-Wert auf einem Kreis um den Ursprung, der als runder Bereich mit sehr hoher Dichte zu erkennen ist. Die kleineren Gebilde nahe der imaginären Achse markieren die konjugierten Bereiche, zwischen denen Folgenglieder vieler Folgen hin und her springen (Annäherung an einen Grenzzyklus mit der Periode 2 für große Folgenindizes).

Praktische Berechnung

s. Mandelbrot-Menge (Praktische Berechnung)

Rezeption in der Öffentlichkeit

Computergenerierte Landschaft einer Insel in Form der Mandelbrot-Menge (gerendert mit dem Programm Terragen)

Außerhalb der Fachwelt wurde die Mandelbrot-Menge vor allem durch den ästhetischen Wert der Computergrafiken bekannt, der durch künstlerische Farbgestaltung des Außenbereichs, der nicht zur Menge gehört, unterstützt wird. Sie erlangte durch Publikationen von Bildern in den Medien Ende der 1980er Jahre einen für ein mathematisches Thema dieser Art ungewöhnlich großen Bekanntheitsgrad und dürfte bis heute (Stand 2023) das populärste Fraktal sein, sowie auch eines der populärsten Objekte der zeitgenössischen Mathematik.[11]

Die Mandelbrot-Menge wird als das formenreichste geometrische Gebilde bezeichnet. Sie hat Computerkünstler inspiriert und zu einem Aufschwung fraktaler Konzepte beigetragen. Dabei finden zahlreiche Modifikationen des Algorithmus Anwendung, welcher der Mandelbrot-Menge zugrunde liegt.

Ein weiterer Aspekt ist der extreme Kontrast zwischen diesem und der Einfachheit des zugrunde liegenden Algorithmus, der an biologische Systeme erinnert, bei denen nach naturwissenschaftlicher Sicht ebenfalls aus einer vergleichsweise geringen Zahl von Regeln äußerst komplexe Systeme entstehen können, sowie die Nähe zur Chaosforschung, die ebenfalls in der Öffentlichkeit großes Interesse geweckt hatte.

Die Bezeichnung ,Apfelmännchen‘ leitet sich von der geometrischen Grobform einer um 90 Grad im Uhrzeigersinn gedrehten Mandelbrot-Menge her.

Der US-amerikanische Musiker Jonathan Coulton hat ein Lied über die Mandelbrot-Menge veröffentlicht, in dem Benoît Mandelbrot dafür gedankt wird, dass er Ordnung in das Chaos gebracht habe.[12]

Verwandte Themen

Anmerkungen

  1. ↑ Im Bild rechts mit 4000 × 3000 Pixeln ist c0 = −0,7 (Mittelpunkt) und a = b = 3,1 / 4000 = 0,000775 (Pixelgröße) gewählt worden. Die Pixel­koordinate x läuft von −2000 bis 1999 und y von −1500 bis 1499. Dabei wird die komplexe Zahlen­ebene im Realteil von −2,25 bis 0,85 und im Imaginärteil von −1,1625 bis 1,1625 abgerastert.
  2. ↑ Im Bild rechts wird die 5 als dunkelrot, 10 als blau, 15 als grün und 20 als türkis kodiert. Die Mandelbrot-Menge im Inneren selbst wird wie oft üblich schwarz kodiert.
  3. ↑ Ausgabe auf einem Blatt Papier mit einem Drucker mit ca. 72 x 35 Pixeln Auflösung.
  4. ↑ Darstellung der Grenzzyklen der logistischen Gleichung nach einer entsprechenden Koordinaten­transformation. Für Details siehe die Bildbeschreibung.
  5. ↑ Folge A218453 in OEIS, erstmals von Pekka Myrberg beschrieben.
  6. ↑ a b Bild erstellt mit dem Mandelbrot-Explorer RudiMBM/DeepChaos.

Literatur

  • Benoît Mandelbrot: Die fraktale Geometrie der Natur. ISBN 3-7643-2646-8.
  • John Briggs, F. David Peat: Die Entdeckung des Chaos. ISBN 3-446-15966-5.
  • Heinz-Otto Peitgen, Peter H. Richter: The Beauty of Fractals. ISBN 0-387-15851-0.
  • Heinz-Otto Peitgen, Dietmar Saupe: The Science of Fractal Images. ISBN 0-387-96608-0.
  • Karl Günter Kröber: Das Märchen vom Apfelmännchen – 1. Wege in die Unendlichkeit. ISBN 3-499-60881-2.
  • Karl Günter Kröber: Das Märchen vom Apfelmännchen – 2. Reise durch das malumitische Universum. ISBN 3-499-60882-0.
  • Dierk Schleicher: On Fibers and Local Connectivity of Mandelbrot and Multibrot Sets. In: M.Lapidus, M. van Frankenhuysen (eds): Fractal Geometry and Applications: A Jubilee of Benoît Mandelbrot. Proceedings of Symposia in Pure Mathematics 72, American Mathematical Society (2004), S. 477–507, 1999, PDF; 0,4 MB.
Commons: Mandelbrot-Menge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Mandelbrotmenge – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikibooks: Das Apfelmännchen – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

  1. ↑ Robert Brooks, J. Peter Matelski: The dynamics of 2-generator subgroups of PSL(2,C). In: Riemann surfaces and related topics: Proceedings of the 1978 Stony Brook Conference. In: Annals of Mathematics Studies. Band 97, Princeton University Press, Princeton, N.J., 1981, S. 65–71. PDF; 0,9 MB.
  2. ↑ Benoît Mandelbrot: Fractal aspects of the iteration of z↦λz(1−z) for complex λ,z. In: Annals of the New York Academy of Sciences. Band 357, S. 249–259.
  3. ↑ Adrien Douady, John H. Hubbard: Etude dynamique des polynômes complexes. In: Prépublications mathématiques d’Orsay. 2/4, 1984/1985. PDF; 5,2 MB (Memento vom 30. Januar 2017 im Internet Archive). Englische Übersetzung: PDF; 1,6 MB.
  4. ↑ Robert P. Munafo: Escape Radius. In: mrob.com. 1997; (englisch).
  5. ↑ Lei Tan: Similarity between the Mandelbrot set and the Julia sets. In: Communications in Mathematical Physics. 1990, Band 134, Nr. 3, S. 587–617. PDF; 2,8 MB. Bei: ProjectEuclid.org.
  6. ↑ Mitsuhiro Shishikura: The Hausdorff Dimension of the Boundary of the Mandelbrot Set and Julia Sets. In: Annals of Mathematics. Band 147, Nr. 2, 1998, ISSN 0003-486X, S. 225–267, doi:10.2307/121009, JSTOR:121009.
  7. ↑ John H. Hubbard: Local connectivity of Julia Sets and bifurcation loci. Three Theorems of J.-C. Yoccoz. Hubbard zitiert in seiner Arbeit auf Seite 511 ein unveröffentlichtes Manuskript von J.-C. Yoccoz. PDF; 0,4 MB. 1993.
  8. ↑ Robert P. Munafo: R2. In: mrob.com. 2008; (englisch, Namenskonventionen).
  9. ↑ Robert P. Munafo: Feigenbaum Point. In: mrob.com. 2023; (englisch).
  10. ↑ Thorsten Förstemann: Numerische Flächenabschätzung der Mandelbrotmenge. In: foerstemann.name. 2018; (PDF; 0,9 MB 2012, PDF; 1,0 MB 2016, PDF; 3,3 MB 2017).
  11. ↑ Peitgen, Jürgens, Saupe: Chaos, Bausteine der Ordnung. Rowohlt, ISBN 3-499-60551-1, S. 431.
  12. ↑ Jonathan Coulton: Mandelbrot Set. (Memento vom 25. Januar 2017 im Internet Archive).