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„aa“ – Versionsunterschied

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a + a<div class="zenoCOMain">
[[a]] + [[a]]
== Aa ==
 
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Schreibweise aa, [[ah]] und [[ā]]<div class="zenoCOMain">
== aa, Aa<ref>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 3-4. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000000051; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 3]&nbsp;| [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0004 4]; Kategorien: [http://www.zeno.org/Kategorien/T/Lexikalischer+Artikel Lexikalischer Artikel]</ref> ==
<div class="zenoCOAdRight"><ref>[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 [3]]</ref>'''aa''',  
 
* das Zeichen eines gedehnten a,  
** welches erst in den spätern Zeiten,  
** aber nur in einigen wenigen Fällen eingeführet worden,  
*** wovon ich die Ursachen in der Orthogr. Th. 1, S. 240 entwickelt habe.  
* Diejenigen,  
** welche die Laute mit ihren Zeichen verwechseln,  
*** rechnen auch dieses [[a]] unter die Doppellaute.  
** Siehet man aber,  
*** wie doch billig ist,  
*** bloß auf den Laut,  
**** so lässet es sich so wenig unter die [[Diphthong|Diphthongen]] zählen,  
***** als das [[ah]] und alle übrige gedehnte Vocale.  
* Einige  
** haben es wieder abschaffen wollen,  
*** weil man dessen Gebrauch in den ältesten Zeiten nicht findet;  
** allein da es heut zu Tage in einigen Wörtern,  
*** als Aal, Aas, [[Aar]], Haar, [[Paar]], [[Schaar]], Quaal, [[Saal]] u.s.f. überall angenommen ist,  
*** und das Alterthum an und für sich nirgends weniger Richter seyn kann, als in der Sprache:  
**** so würde solches eine so vergebliche als unnöthige Neuerung seyn.  
** In der Verlängerung des Wortes wird dieses ''aa''
*** oft in ein gedehntes [[ä]] verwandelt,  
**** als Äser, [[quälen]], Älchen, Härchen, Pärchen u.s.f.  
*** In andern aber bleibt es, als die Aale, die Haare, haarig, [[paaren]] u.s.f.  
*** In den[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0003 [3]] ausländischen Wörtern macht es zwey Sylben aus, als [[Aaron]], [[Baal]].
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Version vom 27. Dezember 2023, 09:08 Uhr

a + a

Schreibweise aa, ah und ā

aa, Aa[1]

[2]aa,
  • das Zeichen eines gedehnten a,
    • welches erst in den spätern Zeiten,
    • aber nur in einigen wenigen Fällen eingeführet worden,
      • wovon ich die Ursachen in der Orthogr. Th. 1, S. 240 entwickelt habe.
  • Diejenigen,
    • welche die Laute mit ihren Zeichen verwechseln,
      • rechnen auch dieses a unter die Doppellaute.
    • Siehet man aber,
      • wie doch billig ist,
      • bloß auf den Laut,
        • so lässet es sich so wenig unter die Diphthongen zählen,
          • als das ah und alle übrige gedehnte Vocale.
  • Einige
    • haben es wieder abschaffen wollen,
      • weil man dessen Gebrauch in den ältesten Zeiten nicht findet;
    • allein da es heut zu Tage in einigen Wörtern,
      • als Aal, Aas, Aar, Haar, Paar, Schaar, Quaal, Saal u.s.f. überall angenommen ist,
      • und das Alterthum an und für sich nirgends weniger Richter seyn kann, als in der Sprache:
        • so würde solches eine so vergebliche als unnöthige Neuerung seyn.
    • In der Verlängerung des Wortes wird dieses aa
      • oft in ein gedehntes ä verwandelt,
        • als Äser, quälen, Älchen, Härchen, Pärchen u.s.f.
      • In andern aber bleibt es, als die Aale, die Haare, haarig, paaren u.s.f.
      • In den[3] ausländischen Wörtern macht es zwey Sylben aus, als Aaron, Baal.
  1. ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 3-4. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000000051; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 3 | 4; Kategorien: Lexikalischer Artikel
  2. ↑ [3]