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DILW/80

aus AufEinWort, der freien Forschung
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  • Zehnte These: Gott – in der Gleichheit aller Dinge und ohne jede Veränderung in sich selbst – existiert in Einheit mit der Menschheit des maximalen [Menschen], Jesus.
    • Tenth thesis: God—in equality of being all things and without any change in Himself—exists in oneness with the humanity of the maximum [man], Jesus.[1]
  • Dies ist aus folgendem Grund offensichtlich: Da Gott von höchster Gleichheit und Einfachheit ist, ist Gott, da er in allen Dingen gegenwärtig ist, nicht in ihnen gemäß Graden – als ob er sich selbst nach Graden und Teilen mitteilte.
    • This is evident for the following reason: since God is of supreme equality and simplicity, then qua present in all things, God is not in them according to degrees—as if communicating Himself by degrees and by parts.
  • Aber da keines dieser Dinge ohne [seinen jeweiligen] Gradunterschied existieren kann, sind alle Dinge in Gott gemäß sich selbst mit einem [jeweiligen] Gradunterschied.
    • But since none of these things can exist without [its respective] difference of degree, all things are in God according to themselves with a [respective] difference of degree.
  • Daher kann selbst der maximale Mensch, Jesus, nur maximal in Gott existieren.
    • Therefore, even the maximum human being, Jesus, can exist in God only maximally.[2]


Einzelnachweise

  1. ↑ ▲▼ ▶DI III, 4 (204:20-22). Während Wencks Text „cum humanitate Ihesu maximi“ lautet, lautet der Text von Nicholas „cum humanitate Jesu maxima“. DI III, 4 (204:20-22). Whereas Wenck’s text has "cum humanitate Ihesu maximi ”, Nicholas’s has “cum humanitate Jesu maxima”.

    Einzelnachweise

    <references/>

  2. ↑ ▲▼ ▶Diese Zusammenfassung der probatio verzerrt die Argumentation des Nikolaus. DI III, 4 (204:13-19 und 22-23). This summary of the probatio distorts Nicholas’s reasoning. DI III, 4 (204:13-19 & 22-23).

    Einzelnachweise

    <references/>