a
Erscheinungsbild
a, A
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Nf.: a-, Alpha privativum, Alpha positivo, ā, aa, ä, ae, æ, ah, äh, ai, au, äu, -a,
Phö. 01 𐤀 ʔalf, Aleph, (Vokalanstoß), Rind
Ara. 01 א Aleph
Grie. 01 Α, α Alpha (ἄλφα)
Etr.01A
Lat. 01 A, α
Rune 04. ᚨ ansuz ‚Ase‘, a, *ansuz "Gott", oder *ahsam "Äre (des Weizen)"
Dt. 01 A, a
Z-Wert 1
Winkel α
- For Lamprias had said that the first articulate sound made is "alpha", because it is very plain and simple—the air coming off the mouth does not require any motion of the tongue—and therefore this is the first sound that children make.
- According to Plutarch's natural order of attribution of the vowels to the planets, alpha was connected with the Moon.
- Aleph ist ein semitischer Guttural, ein Glottisverschluss wie in deutsch bearbeiten zwischen e und a, die hier keinen Diphthong bilden; erst im griechischen Alphabet wurde aus dem Zeichen der Vokal a, Alpha. Der Buchstabe leitet sich von der stilisierten Darstellung eines Stierkopfes (alef = Rind) her. Lateinische Entsprechung: A.
- Ara. Aussprache ʔ
- Ansuz (ᚨ) *ansuz, ist die vierte Rune des älteren Futhark und des altnordischen Runenalphabets[1] mit dem Lautwert a. Der rekonstruierte urgermanische Name bedeutet „Ase“. Er erscheint in den Runengedichten als altnordisch ōss, altenglisch ōs bzw. gotisch aza.[2]
- Im jüngeren Futhark wandelte sich der Lautwert zu /o/, was sich auch in den Runengedichten widerspiegelt.[2] Möglicherweise lag er ursprünglich zwischen /a/ und /o/.
- Die Transkription erfolgt üblicherweise durch den lateinischen Buchstaben a bzw. im jüngeren Futhark durch ą.
- Das angelsächsische Futhorc verwendet neben Ós (ᚩ) mit dem Lautwert /o/ an der alten Position zwei zusätzliche, von Ansuz abgeleitete Runen, nämlich Ác[ (Eiche) (ᚪ) mit dem Lautwert /a/ sowie Æsc' (Esche)(ᚫ) mit dem Lautwert /æ/.
- The shape of the rune is likely from Neo-Etruscan a (), like Latin A ultimately from Phoenician aleph.
- In the Norwegian rune poem, óss is given a meaning of "estuary" while in the Anglo-Saxon one, ōs ᚩ takes the Latin meaning of "mouth". The Younger Futhark rune is transliterated as ą to distinguish it from the new ár rune (ᛅ), which continues the jēran rune after loss of prevocalic *j- in Proto-Norse *jár (Old Saxon jār).
- Bedeutung als Silbe
- a- grie. drückt eine Negation aus, α- entspricht in seiner Funktion als Alpha privativum dem deutschen Präfix un-, mit dem es auch lautgeschichtlich identisch ist.
- prefix ἀ- or ἀν- a-, an-, added to words to negate them. It originates from the Proto-Indo-European *n̥- (syllabic nasal) and is cognate with English un-.
- From Middle English a, from Old English ān (“one; a; lone; sole”). The "n" was gradually lost before consonants in almost all dialects by the 15th century.
- Es kann in vorklassischen Texten auch verstärkende Wirkung haben (Alpha intensivum).
- Copulative a is the Greek prefix ἁ- or ἀ- ha-, a-. It comes from Proto-Indo-European *sm̥.
- à, nach, wie;
- a- grie. drückt eine Negation aus, α- entspricht in seiner Funktion als Alpha privativum dem deutschen Präfix un-, mit dem es auch lautgeschichtlich identisch ist.
- Alpha für „Anfang“, noch symbolischer für „Geist“ (umgangssprachlich auch das „Höchste“, „Größte“, „Beste“).
- Die Redewendung „das A und O“ (eigentlich: „das Alpha und das Omega“) bedeutet „Anfang und Ende“, „Alles“, „Gott“.
- Alpha ist auch die Zahl Eins des griechischen Ziffernsystems, daraus leiten sich viele Fachausdrücke ab:
- The letter alpha represents various concepts
- So bezeichnet in einer Rangordnung das Wort Alphatier (Leittier) die ranghöchste und das Wort Omega-Tier die rangniedrigste Stufe.
- the first or most significant occurrence of something.
- In der Software-Entwicklung ist die Alpha-Version eine sehr frühe erste lauffähige Programmversion, die der Beta-Version, die dann im Einsatz getestet wird, vorangeht.
- In der Mathematik dient α allgemein als Winkelbezeichner. Insbesondere ist α nach Konvention im Polygon der zur Ecke A gehörende Winkel.
[1]a, A
[2] a,
- ein Vokal,
- und zugleich der erste Buchstab des Deutschen Alphabetes,
- welcher unter allen Vocalen für die Aussprache der einfachste und leichteste ist,
- weil er mit der weitesten Öffnung des Mundes gebildet wird,
- daher er auch der erste vernehmliche Ton ist,
- welchen die Natur in den neugebornen Kindern von sich gibt.
- Sprichw. Wer A sagt muß auch B sagen, wer sich einmahl in etwas eingelassen hat, muß darin fortfahren.
Bey
- den Hochdeutschen
- hat dieses a nur einen einzigen Laut,
- welcher entweder gedehnt ist,
- wie in da, Gabe, laben
- oder geschärft,
- wie in was, raffen, Pallast.
- welcher entweder gedehnt ist,
- hat dieses a nur einen einzigen Laut,
- Allein in den verschiedenen Mundarten
- wird es fast durch alle Schattirungen der Aussprache hindurch geführet;
- wovon man, was die Oberdeutschen Provinzen betrifft,
- Popowitschens Untersuchung vom Meere S. 89, 288 f. nachsehen kann.
- Am häufigsten nähert man es daselbst dem o,
- da es denn dem Schwedischen å sehr ähnlich wird.
- Oft wird das a von dem o gänzlich verdränget,
- und es gibt auch noch Hochdeutsche,
- welche Odem für Athem sprechen und schreiben.
- In manchen Provinzen verwandelt man es in den unangenehmen Doppellaut oa,
- z.B. foahren, troan, für fahren, tragen,
- und in noch andern läßt man ein u hinter her schleichen,
- wie jau für ja,
- oder setzet wohl gar das u an dessen Stelle,
- wie hust du, für hast du, ju für ja, Klufter für Klafter.
- wovon man, was die Oberdeutschen Provinzen betrifft,
- wird es fast durch alle Schattirungen der Aussprache hindurch geführet;
Von der Bezeichnung
- des gedehntem a,
- S. Orthogr. Th. 1, S. 248.
- In der Ableitung und Veränderung der Wörter wird dieses a sehr oft in ä verwandelt;
- als Anfang, anfänglich;
- Zahl, zählen,
- Pfalz, Pfälzer;
- Hand, Hände;
- Mangel, Mängel;
- ich dachte, ich dächte;
- ich schlage, du schlägst, er schlägt;
- wovon die Regeln, wenn anders welche davon gegeben werden können, in der Sprachlehre gesucht werden müssen.
Das a privativum,
- welches einige in den alten Deutschen Mundarten angetroffen haben wollen,
- ist nichts anders, als eine verkürzte Aussprache des heutigen un- oder ohn-;
- z.B. adeilon, untheilhaft, ateilig verlustig, Achusti, Untugend, Amalia, die Unbefleckte, von Mail.[1]
Auf gleiche Art
- sprechen einige Niedersachsen noch heut zu Tage
- Amacht, amächtig, awiesig, Awiesigkeit u.s.f.
- für Ohnmacht, ohnmächtig, unweise oder läppisch u.s.f.
- Eben diese Bewandtniß
- hat es auch mit Wachters so genanntem
- a positivo,
- welches wohl auch nichts anders,
- als der durch eine geschwinde Aussprache verkürtzte unbestimmte Artikel ein ist,
- Statt dessen nicht nur viele Deutsche Provinzen im geschwinden Reden,
- sondern auch die Engländer allemahl, ein a oder ä,
- und wenn ein Vocal darauf folgt, au gebrauchen;
- z.B. a Finger, a Fisch, a Gürtel, a Glas, än, oder an Altar, an Ofen, an Arm, an Ochs und s. f.
- und Engl. a finger, a fish, a girdle, a glass, an altar, an oven, an arm, an ox, u.s.f.
- welcher Artikel denn nachmahls mit vielen Hauptwörtern auf eine nunmehr unzertrennliche Art zusammen geschmolzen seyn kann.
- S. Ein, und Ameise.
- Statt dessen nicht nur viele Deutsche Provinzen im geschwinden Reden,
- als der durch eine geschwinde Aussprache verkürtzte unbestimmte Artikel ein ist,
- hat es auch mit Wachters so genanntem
Das a drucket,
Am Ende vieler heutigen eigenthümlichen Nahmen der Flüsse und Örter
- ist a aus acha, aha, oder ach, d.i. Wasser, zusammen gezogen. S. Ach.
- ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1-2. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000000035; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 1 | 2; Kategorien: Lexikalischer Artikel
- ↑ [1]