Zum Inhalt springen

Kredit

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2024 um 12:53 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „kred--it {{dt.-frz.-lat.}} eigtl. wrtl.-sgm. Glaubwürdigkeit vgl. Kredenz * Kredit m. ‘Leihwürdigkeit, Darlehen’. * Im 15. Jh. wird ital. ''credito'' ‘Leihwürdigkeit, Darlehen’ ins Dt. entlehnt ** (in den Formen ''credit'' und ''credito'' zuerst in obd. Handelszentren). * Dem ital. Ausdruck des Bankwesens liegt lat. ''crēditum'' ‘das leihweise Anvertraute, Darlehen’ zugrunde, ** substantiviertes Part.…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

kred--it Vorlage:dt.-frz.-lat. eigtl. wrtl.-sgm. Glaubwürdigkeit

vgl. Kredenz

  • Kredit m. ‘Leihwürdigkeit, Darlehen’.
  • Im 15. Jh. wird ital. credito ‘Leihwürdigkeit, Darlehen’ ins Dt. entlehnt
    • (in den Formen credit und credito zuerst in obd. Handelszentren).
  • Dem ital. Ausdruck des Bankwesens liegt lat. crēditum ‘das leihweise Anvertraute, Darlehen’ zugrunde,
    • substantiviertes Part. Perf. Neutr. von lat. crēdere ‘(ver)trauen, glauben’,
      • hier ‘der Ehrlichkeit im Zurückzahlen ein Darlehen anvertrauen’.
  • Im 16. Jh. wird dafür auch das Übersetzungswort Glauben (in die Leihwürdigkeit) in der Kaufmannssprache üblich
  • Auf ital. credito mit der schon früh entwickelten Bedeutung ‘Ansehen, Achtung’
    • beruht die Entlehnung mfrz. frz. crédit, das daraufhin ebenfalls ins Dt. übergeht (2. Hälfte 16. Jh.)
      • und mit dem Bankausdruck zusammenfällt.
  • Häufig sind Fügungen wie Kredit haben ‘Leihwürdigkeit besitzen’ (15. Jh.), allgemein ‘Glaubwürdigkeit, Ansehen, einen guten Ruf besitzen’; auf Kredit ‘ohne sofortige (volle) Bezahlung, auf Borg’ (17. Jh.).