Kredit
Erscheinungsbild
kred--it lat.-frz.-deu. egtl. wrtl.-sgm. Glaubwürdigkeit
vgl. Kredenz
- Kredit m. ‘Leihwürdigkeit, Darlehen’.
- Im 15. Jh. wird ital. credito ‘Leihwürdigkeit, Darlehen’ ins Dt. entlehnt
- (in den Formen credit und credito zuerst in obd. Handelszentren).
- Dem ital. Ausdruck des Bankwesens liegt lat. crēditum ‘das leihweise Anvertraute, Darlehen’ zugrunde,
- substantiviertes Part. Perf. Neutr. von lat. crēdere ‘(ver)trauen, glauben’,
- hier ‘der Ehrlichkeit im Zurückzahlen ein Darlehen anvertrauen’.
- substantiviertes Part. Perf. Neutr. von lat. crēdere ‘(ver)trauen, glauben’,
- Im 16. Jh. wird dafür auch das Übersetzungswort Glauben (in die Leihwürdigkeit) in der Kaufmannssprache üblich
- Auf ital. credito mit der schon früh entwickelten Bedeutung ‘Ansehen, Achtung’
- beruht die Entlehnung mfrz. frz. crédit, das daraufhin ebenfalls ins Dt. übergeht (2. Hälfte 16. Jh.)
- und mit dem Bankausdruck zusammenfällt.
- beruht die Entlehnung mfrz. frz. crédit, das daraufhin ebenfalls ins Dt. übergeht (2. Hälfte 16. Jh.)
- Häufig sind Fügungen wie Kredit haben ‘Leihwürdigkeit besitzen’ (15. Jh.), allgemein ‘Glaubwürdigkeit, Ansehen, einen guten Ruf besitzen’; auf Kredit ‘ohne sofortige (volle) Bezahlung, auf Borg’ (17. Jh.).