Zum Inhalt springen

DG1G/Einleitung/11

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Juni 2024 um 16:20 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „▷Vollends entschied im 16 Jh. die Reformation, welche aus Deutschlands Mittelpunkt ausgehend den eingetretnen Verfall der Poesie durch Kräftigung der Prosa ersetzte und den hochdeutschen Dialekt in Kirchen und Schulen einführte, so daß er von da an in der Poesie des 17 und noch herrlicher in der des 18 Jh. veredelt als deutsche Schriftsprache herrschte. Sie kann aus den lebendigen Volksmundarten, die…“).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

▷Vollends entschied im 16 Jh. die Reformation, welche aus Deutschlands Mittelpunkt ausgehend den eingetretnen Verfall der Poesie durch Kräftigung der Prosa ersetzte und den hochdeutschen Dialekt in Kirchen und Schulen einführte, so daß er von da an in der Poesie des 17 und noch herrlicher in der des 18 Jh. veredelt als deutsche Schriftsprache herrschte. Sie kann aus den lebendigen Volksmundarten, die den angestammten Unterschied zäher bewahren und langsamer fahren lassen, durch die Läuterung der Dichter und Schriftsteiler erfrischt, nicht aber abgeändert werden.


◀▷