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Francesco Patrizi da Cherso/Leben

aus AufEinWort, der freien Forschung

Jugend und Studienzeit

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Francesco Patrizi wurde am 25. April 1529 in Cres geboren. Seine Kindheit verbrachte er zunächst in der Heimatstadt. Sein Onkel Giovanni Giorgio Patrizi, der ein venezianisches Kriegsschiff befehligte, nahm im Februar 1538 den erst neunjährigen Knaben auf einen Kriegszug gegen die Türken mit. So ergab es sich, dass Francesco an der Seeschlacht von Preveza teilnahm, in der die christliche Flotte geschlagen wurde. Beinahe geriet er in türkische Gefangenschaft. Mehrere Jahre verbrachte er auf See. Im September 1543 begab er sich nach Venedig, um eine Berufsqualifikation zu erwerben. Anfangs besuchte er nach dem Willen Giovanni Giorgios eine kaufmännische Schule, doch seine Neigung galt dem Humanismus. Da sein Vater dafür Verständnis zeigte, erhielt der Jugendliche Lateinunterricht.[1] Später schickte ihn der Vater zum Studium nach Ingolstadt, wo damals der Sitz der bayerischen Universität war. Dort eignete er sich Griechischkenntnisse an. Im Jahr 1546 musste er jedoch wegen der Wirren des Schmalkaldischen Krieges Bayern verlassen.[2]

Im Mai 1547 ging Patrizi nach Padua, dessen Universität zu den europaweit angesehensten Hochschulen zählte. Anfangs studierte er auf Wunsch seines praktisch denkenden Vaters Stefano Medizin bei Giambattista Montano, Bassiano Lando und Alberto Gabriele, allerdings nur sehr widerwillig. Als Stefano 1551 starb, konnte er die ärztliche Ausbildung abbrechen. Die medizinischen Bücher verkaufte er. Sein Interesse galt weiterhin der humanistischen Bildung. Im Lauf seiner Studienzeit besuchte er philosophische Lehrveranstaltungen der Professoren Bernardino Tomitano, Marcantonio de’ Passeri (Marcantonio Genova), Lazzaro Buonamici und Francesco Robortello. Zu seinen Freunden und Studiengenossen gehörte Niccolò Sfondrati, der später als Gregor XIV. Papst wurde. Der Philosophieunterricht war für Patrizi eine Enttäuschung, denn Padua war damals eine Hochburg des Aristotelismus, dessen Vertreter die Tradition der mittelalterlichen Scholastik fortsetzten. Das war eine Richtung, die Patrizi entschieden ablehnte und später heftig bekämpfte. Unter dem Einfluss eines franziskanischen Gelehrten wandte er sich dem Platonismus zu. Der Franziskaner empfahl ihm die neuplatonische Lehre des Humanisten Marsilio Ficino (1433–1499). Die Lektüre von Ficinos Schriften, insbesondere seines philosophisch-theologischen Hauptwerks, der Theologia Platonica, wurde für Patrizi wegweisend.[3] Seine Distanz zum scholastisch-aristotelisch geprägten Lehrbetrieb Paduas drückte er später aus, indem er sich 1587 in einem autobiografischen Brief als Autodidakten darstellte. In seiner Studentenzeit verfasste und publizierte er bereits philosophische und philologische Schriften; im Jahr 1553 ließ er in Venedig eine Sammlung seiner Jugendwerke drucken.[4]

Erste Versuche der Existenzsicherung (1554–1560)

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Im Jahr 1554 musste Patrizi wegen eines langwierigen Erbstreits mit seinem Onkel Giovanni Giorgio nach Cres zurückkehren. Dort erlebte er eine unerfreuliche Zeit, die von Krankheit, Isolation und dem familiären Konflikt geprägt war. Offenbar gehörte er damals – zumindest bis 1560 – dem geistlichen Stand an.[5] Zur dauerhaften Sicherung seines Lebensunterhalts versuchte er vergeblich in der Heimat eine kirchliche Pfründe zu erlangen. Nach diesem Fehlschlag begab er sich 1556 nach Rom, doch auch dort scheiterten seine Bemühungen um eine Pfründe. Dann übersiedelte er nach Venedig. Erfolglos erstrebte der junge Gelehrte eine Anstellung am glanzvollen Hof des Hauses Este in Ferrara. Immerhin fasste er in den Venezianer Humanistenkreisen Fuß: Er trat der Accademia della Fama bei, einer Gelehrtengemeinschaft, in der er Gleichgesinnte fand.[6]

Aktivitäten auf Zypern (1560–1568)

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Der Philosoph trat 1560 in den Dienst des Adligen Giorgio Contarini, der einem der vornehmsten Geschlechter Venedigs angehörte. Zunächst hatte er seinem Dienstherren Unterricht in aristotelischer Ethik zu erteilen. Bald gewann Patrizi das Vertrauen Contarinis und erhielt einen bedeutenden Auftrag: Er wurde nach Zypern geschickt, wo er den Familienbesitz, der von einem Bruder Contarinis verwaltet wurde, inspizieren und dann Bericht erstatten sollte. Als er nach seiner Rückkehr im Sommer 1562 die vorgefundenen Verhältnisse schilderte, sandte ihn Contarini erneut nach Zypern und erteilte ihm Vollmacht, Verbesserungsmaßnahmen durchzuführen. Als neuer Verwalter sorgte Patrizi durch Melioration für eine bedeutende Wertsteigerung des Landbesitzes, der nun zum Baumwollanbau genutzt werden konnte. Allerdings waren die erforderlichen Maßnahmen kostspielig, und auch Missernten verringerten die Einkünfte, sodass es nicht gelang, den Auftraggeber zufriedenzustellen. Die zyprischen Verwandten Contarinis, die Patrizi mit seinem Bericht diskreditiert hatte, nutzten diese Gelegenheit, sich zu rächen und den Verwalter beim Familienoberhaupt anzuschwärzen. Als Patrizis Rechtfertigung nicht akzeptiert wurde, bat er 1567 um seine Entlassung.[7]

In der Folgezeit blieb Patrizi zunächst auf Zypern. Er trat nun in den Dienst des katholischen Erzbischofs von Nikosia, des Venezianers Filippo Mocenigo, der ihn mit der Verwaltung der dem Erzbistum gehörenden Dörfer betraute. Doch bereits 1568 verließ er zusammen mit dem Erzbischof die von den Türken bedrohte Insel und begab sich nach Venedig. Rückblickend betrachtete er die Jahre auf Zypern als verlorene Zeit. Immerhin nutzte er den Aufenthalt im griechischsprachigen Raum für ein wichtiges humanistisches Anliegen: Er suchte mit beträchtlichem Erfolg nach griechischen Handschriften, die er dann kaufte oder abschreiben ließ, vielleicht auch selbst abschrieb.[8]

Wechselhafte Bemühungen um eine materielle Lebensgrundlage (1568–1577)

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Nach seiner Rückkehr wandte sich Patrizi wieder der Wissenschaft zu. Er ging nun erneut nach Padua, wo er sich anscheinend nicht mehr an der Universität betätigte, sondern nur privat Unterricht erteilte. Zu seinen Schülern zählte Zaccaria Mocenigo, ein Neffe des Erzbischofs. Sehr wichtig war ihm der befruchtende Gedankenaustausch mit dem namhaften Philosophen Bernardino Telesio, mit dem er auch später im Briefwechsel blieb.[9]

In dieser Zeit verschlechterte sich Patrizis Verhältnis zum Erzbischof. Er knüpfte nun Kontakt mit Diego Hurtado de Mendoza y de la Cerda, dem Vizekönig von Katalonien, der ein begeisterter Büchersammler war. Der Anfang dieser Verbindung war vielversprechend: Der Vizekönig lud ihn nach Barcelona ein und stellte ihm eine Anstellung als Hofphilosoph mit einem jährlichen Gehalt von fünfhundert Dukaten in Aussicht. Daraufhin unternahm Patrizi seine erste Spanienreise. In Barcelona erlebte er jedoch eine schwere Enttäuschung, denn die finanzielle Zusage wurde nicht eingehalten. Unter diesen Umständen sah sich der Philosoph 1569 zur Heimkehr gezwungen.[10]

Das Titelblatt eines 1573 in Patrizis Verlag erschienenen Werks von Benedetto Cotrugli mit dem Verlagsemblem, das eine säugende und gebärende Elefantin zeigt.[11]

Ein Ertrag der Reise bestand allerdings in der Aussicht, im Fernhandel mit Büchern ein Auskommen zu finden. Der Bücherexport von Italien nach Barcelona schien lukrativ, eine entsprechende Vereinbarung mit dortigen Geschäftspartnern hatte Patrizi vor seiner Abreise treffen können. Der Versand kam in Gang und erwies sich anfangs tatsächlich als lohnend, das Unternehmen scheiterte aber schließlich an der Unerfahrenheit und mangelnden geschäftlichen Begabung des Philosophen. Ein schwerer Schlag traf Patrizi 1570, als die Türken in Zypern eine ihm gehörende, für den Export nach Venedig bestimmte Warenladung, für die er 3500 Dukaten ausgegeben hatte, erbeuteten. Dadurch geriet er in solche Not, dass er sich an seinen früheren Dienstherren Contarini wandte, der ihm nach seiner Auffassung noch 200 Dukaten schuldete. Als dieser die Zahlung verweigerte, kam es zu einem langwierigen Prozess, den Patrizi anscheinend verlor.[12]

Um seine Finanzverhältnisse zu sanieren, wandte sich Patrizi der Buchproduktion zu. Im August 1571 schloss er einen Vertrag mit der Erbin des Manuskripts einer Schrift des verstorbenen Gelehrten Girolamo Ruscelli über Embleme, Le imprese illustri. Er übernahm die Herausgeberschaft, und das Werk erschien im folgenden Jahr bei einem venezianischen Drucker. Patrizi sah sich aber wegen seiner prekären Finanzlage außerstande, seine vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Daraus ergab sich ein Konflikt, dessen Beilegung nur mit Mühe gelang.[13] Nach dieser unerfreulichen Erfahrung gründete Patrizi einen eigenen Verlag, all’Elefanta. Dort brachte er 1573 drei Bücher heraus, doch danach ging der Verlag ein. Darauf unternahm der Philosoph 1574 eine neue Reise nach Spanien, um seine früheren Geschäftspartner zu verklagen und griechische Handschriften zu verkaufen. Im Februar 1575 wurde er von Antonio Gracián, dem Sekretär König Philipps II., empfangen, der ihm für die königliche Bibliothek im Escorial 75 Codices abkaufte. Aus humanistischer Sicht war dieser kommerzielle Erfolg allerdings fragwürdig, denn bei den Gelehrten galt der Escorial als „Büchergrab“.[14] Als sich das Gerichtsverfahren um den gescheiterten Verlag ohne absehbares Ergebnis hinzog, trat Patrizi nach dreizehn Monaten die Heimreise an.[15]

Nach seiner Rückkehr ließ sich Patrizi 1577 in Modena nieder, wo er in den Dienst der angesehenen Musikerin und Dichterin Tarquinia Molza trat, der er Griechischunterricht erteilte.[16]

Professur in Ferrara (1578–1592)

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Porträt Patrizis in seiner Schrift Philosophia de rerum natura, Ferrara 1587

In Modena erhielt Patrizi die schon vor zwei Jahrzehnten erstrebte Einladung an den herzoglichen Hof von Ferrara. Um die Jahreswende 1577/1578 traf er in Ferrara ein. Bei Herzog Alfonso II. d’Este, einem bedeutenden Kulturmäzen, fand er freundliche Aufnahme. Sein dortiger Fürsprecher war der herzogliche Rat – ab 1579 Sekretär – Antonio Montecatini, der ihn sehr schätzte, obwohl er ein Vertreter des von Patrizi aus platonischer Perspektive bekämpften Aristotelismus war. Auf Vorschlag Montecatinis wurde eigens für Patrizi an der Universität Ferrara ein Lehrstuhl für platonische Philosophie eingerichtet. Das Anfangsgehalt von 390 Lire wurde später auf 500 erhöht. Die Zeit der materiellen Sorgen war vorbei.[17]

Mit der Übersiedlung nach Ferrara begann für den neuen Professor eine erfreuliche und ertragreiche Lebensphase. Sowohl am glanzvollen Hof Alfonsos als auch im akademischen Umfeld genoss er hohes Ansehen. Mit dem Herzog war er befreundet. Auch zu dem berühmten Dichter Torquato Tasso, der in Ferrara lebte, hatte Patrizi ein gutes persönliches Verhältnis, obwohl er eine Meinungsverschiedenheit mit ihm in einer aufsehenerregenden Kontroverse austrug. In den vierzehn Jahren seiner Tätigkeit in Ferrara publizierte er zahlreiche Schriften.[18]

Die dezidierten Stellungnahmen Patrizis zu philosophischen und literarischen Streitfragen riefen allerdings auch Widerspruch hervor und führten zu Auseinandersetzungen. So entspann sich wegen der Aristoteleskritik eine schriftliche Polemik mit dem Aristoteliker Teodoro Angelucci. Auf literarischem Gebiet engagierte sich Patrizi in einem Streit um die Kriterien poetischer Qualität, in dem Camillo Pellegrino und Torquato Tasso die Gegenmeinung vertraten.[19]

Professur in Rom, Konflikt mit der Zensur und Tod (1592–1597)

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Patrizis Gönner Clemens VIII.

Ihren Höhepunkt erreichte Patrizis akademische Karriere schließlich dank dem Wohlwollen des Kardinals Ippolito Aldobrandini, der ihn im Oktober 1591 nach Rom einlud. Im Januar 1592 wurde Aldobrandini zum Papst gewählt und nahm den Namen Clemens VIII. an. Er bereitete dem Gelehrten, der am 18. April 1592 in Rom eintraf, einen enthusiastischen Empfang. An der römischen Universität La Sapienza wurde für Patrizi ein Lehrstuhl für platonische Philosophie geschaffen. Seinen Wohnsitz hatte der Professor im Hause von Cinzio Passeri Aldobrandini, der ein Neffe des Papstes und ein namhafter Mäzen war und 1593 zum Kardinal erhoben wurde. Am 15. Mai hielt er vor großem Publikum seine Antrittsvorlesung über Platons Timaios. Die ihm bewilligte Vergütung – 500 Dukaten Grundgehalt, mit Zulagen gut 840 Dukaten[20] – war die höchste an der Sapienza. Es war ein Zeichen der besonderen päpstlichen Gunst, die dem Platoniker zuteilwurde. Zu seinen Hörern und Gesprächspartnern zählte der nunmehr in Rom lebende Torquato Tasso, der ihm die Auseinandersetzung in Ferrara nicht nachtrug.[21]

Trotz seines ausgezeichneten Verhältnisses zum Papst geriet Patrizi schon bald ins Visier der kirchlichen Zensur. Den Anlass bot sein philosophisches Hauptwerk Nova de universis philosophia, das er 1591 in Ferrara veröffentlicht hatte. Dort entdeckte der Zensor Pedro Juan Saragoza eine Reihe von Aussagen, die er für häretisch oder zumindest verdächtig hielt und in einem Gutachten anprangerte. Für irrig erklärte er unter anderem die Behauptung, dass die Erde rotiere, denn dies sei mit der Heiligen Schrift unvereinbar. Gemäß dem Konsens der Theologen sei der Bibel zu entnehmen, dass sich der Fixsternhimmel um die unbewegliche Erde drehe.[22]

Im Oktober 1592 wurde die Indexkongregation, die für den Index der verbotenen Bücher zuständige Behörde, aktiv. Sie lud den Autor der suspekten Schrift im November 1592 vor und gestattete ihm, Saragozas Gutachten zu lesen, was für damalige Verhältnisse ein ungewöhnliches Entgegenkommen gegenüber dem Beschuldigten war. Auf den Angriff des Zensors reagierte Patrizi mit einer Verteidigungsschrift, der Apologia ad censuram, in der er zwar im Prinzip seine Unterwerfung bekundete, aber in der Sache seine Position offensiv vertrat und Saragoza Inkompetenz unterstellte. Damit stieß er auf kein Verständnis. Später versuchte er erfolglos, das Gremium mit schriftlichen Erläuterungen zu seiner Lehre und Zugeständnissen zufriedenzustellen. Auch nachdem die Kongregation im Dezember 1592 die Anführung der Nova de universis philosophia in der Neufassung des Index beschlossen hatte, setzte der Autor seine Rettungsbemühungen fort, während sich die Publikation des neuen Index von 1593 verzögerte. Ungünstig wirkte sich vor allem aus, dass der zuletzt zuständige Zensor, der Jesuit Francisco Toledo, ein namhafter Vertreter des von Patrizi bekämpften scholastischen Aristotelismus war. Im Juli 1594 verhängte die Kongregation ein absolutes Verbot der Verbreitung und Lektüre des Werks und ordnete die Vernichtung aller auffindbaren Exemplare an. In der aktualisierten Ausgabe des Index, die 1596 erschien, und in den folgenden Ausgaben wurde die Schrift aufgeführt. Allerdings wurde dem Autor ausdrücklich anheimgestellt, eine geänderte Fassung zur Genehmigung vorzulegen. Der gealterte und vom Konflikt zermürbte Philosoph nahm zwar die Überarbeitung in Angriff, konnte sie aber nicht mehr zu Ende führen, denn er starb am 7. Februar 1597[23] an einem Fieber. Er wurde in der römischen Kirche Sant’Onofrio al Gianicolo neben Torquato Tasso beigesetzt.[24]

  1. ↑ Cesare Vasoli: La lettera autobiografica di Francesco Patrizi. In: Quaderni di Retorica e Poetica 1986/1, S. 59–66, hier: 61; Cesare Vasoli: Immagini umanistiche, Neapel 1983, S. 555 f.
  2. ↑ Siehe dazu Cesare Vasoli: Immagini umanistiche, Neapel 1983, S. 529, 539, 552 f.
  3. ↑ Zum Einfluss Ficinos siehe Maria Muccillo: Marsilio Ficino e Francesco Patrizi da Cherso. In: Gian Carlo Garfagnini (Hrsg.): Marsilio Ficino e il ritorno di Platone. Studi e documenti, Bd. 2, Florenz 1986, S. 615–678.
  4. ↑ Cesare Vasoli: La lettera autobiografica di Francesco Patrizi. In: Quaderni di Retorica e Poetica 1986/1, S. 59–66, hier: 62 f.; Francesco Bottin: Francesco Patrizi e l’aristotelismo padovano. In: Quaderni per la storia dell’Università di Padova 32, 1999, S. 163–176, hier: 163 f.; Margherita Palumbo: Patrizi, Francesco. In: Dizionario Biografico degli Italiani, Bd. 81, Rom 2014, S. 732–738, hier: 732.
  5. ↑ Cesare Vasoli: Immagini umanistiche, Neapel 1983, S. 549–554.
  6. ↑ Cesare Vasoli: Francesco Patrizi da Cherso, Rom 1989, S. 26–28.
  7. ↑ Maria Muccillo: La biblioteca greca di Francesco Patrizi. In: Eugenio Canone (Hrsg.): Bibliothecae selectae. Da Cusano a Leopardi, Florenz 1993, S. 73–118, hier: 74 f.; Emil Jacobs: Francesco Patricio und seine Sammlung griechischer Handschriften in der Bibliothek des Escorial. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 25, 1908, S. 19–47, hier: 22 f.; Friedrich Walkhoff: Francesco Patrizis Leben und Werk, Bonn 1920, S. 16 f.
  8. ↑ Emil Jacobs: Francesco Patricio und seine Sammlung griechischer Handschriften in der Bibliothek des Escorial. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 25, 1908, S. 19–47, hier: 23 f.
  9. ↑ Maria Muccillo: Platonismo, ermetismo e «prisca theologia», Florenz 1996, S. 74 Anm. 3; Franz Lamprecht: Zur Theorie der humanistischen Geschichtschreibung, Zürich 1950, S. 12.
  10. ↑ Maria Muccillo: La biblioteca greca di Francesco Patrizi. In: Eugenio Canone (Hrsg.): Bibliothecae selectae. Da Cusano a Leopardi, Florenz 1993, S. 73–118, hier: 76 f.; Emil Jacobs: Francesco Patricio und seine Sammlung griechischer Handschriften in der Bibliothek des Escorial. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 25, 1908, S. 19–47, hier: 24.
  11. ↑ Siehe zu dem Emblem Luciano Artese: Francesco Patrizi e la cultura delle insegne. In: Atti e Memorie dell’Accademia Toscana di Scienze e Lettere La Colombaria 50, 1985, S. 179–207, hier: 186 f., 195–197.
  12. ↑ Corrado Marciani: Un filosofo del Rinascimento editore-libraio: Francesco Patrizio e l’incisore Giovanni Franco di Cherso. In: La Bibliofilia 72/73, 1970/1971, S. 177–198, hier: 179–181, 184 f.; Emil Jacobs: Francesco Patricio und seine Sammlung griechischer Handschriften in der Bibliothek des Escorial. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 25, 1908, S. 19–47, hier: 24 f.
  13. ↑ Corrado Marciani: Ancora su Francesco Patrizio e Giovanni Franco. In: La Bibliofilia 72/73, 1970/1971, S. 303–313, hier: 303–305.
  14. ↑ Paola Maria Arcari: Il pensiero politico di Francesco Patrizi da Cherso, Rom 1935, S. 49.
  15. ↑ Siehe zu diesen Vorgängen Corrado Marciani: Un filosofo del Rinascimento editore-libraio: Francesco Patrizio e l’incisore Giovanni Franco di Cherso. In: La Bibliofilia 72/73, 1970/1971, S. 177–198, hier: 179–192; Margherita Palumbo: Patrizi, Francesco. In: Dizionario Biografico degli Italiani, Bd. 81, Rom 2014, S. 732–738, hier: 734; Maria Muccillo: La biblioteca greca di Francesco Patrizi. In: Eugenio Canone (Hrsg.): Bibliothecae selectae. Da Cusano a Leopardi, Florenz 1993, S. 73–118, hier: 77–81.
  16. ↑ Maria Giovanna Cavallari: L’insegnamento del Patrizi in alcuni madrigali di Tarquinia Molza. In: Patrizia Castelli (Hrsg.): Francesco Patrizi, filosofo platonico nel crepuscolo del Rinascimento, Florenz 2002, S. 129–138, hier: 135.
  17. ↑ Cesare Vasoli: Francesco Patrizi da Cherso, Rom 1989, S. 206–212; Margherita Palumbo: Patrizi, Francesco. In: Dizionario Biografico degli Italiani, Bd. 81, Rom 2014, S. 732–738, hier: 734.
  18. ↑ Zur Doppelstellung Partizis als Hochschullehrer und als Höfling siehe Lina Bolzoni: L’universo dei poemi possibili, Rom 1980, S. 173–178.
  19. ↑ Margherita Palumbo: Patrizi, Francesco. In: Dizionario Biografico degli Italiani, Bd. 81, Rom 2014, S. 732–738, hier: 735.
  20. ↑ Silvano Cavazza (Hrsg.): Una lettera inedita di Francesco Patrizi da Cherso. In: Centro di Ricerche Storiche – Rovigno: Atti 9, 1978/1979, S. 377–396, hier: 382.
  21. ↑ Tullio Gregory: L’«Apologia» e le «Declarationes» di F. Patrizi. In: Medioevo e Rinascimento. Studi in onore di Bruno Nardi, Bd. 1, Florenz 1955, S. 385–424, hier: 387–391; Maria Muccillo: Il platonismo all’Università di Roma: Francesco Patrizi. In: Roma e lo Studium Urbis, Rom 1992, S. 200–247, hier: 201–213, 218 f.
  22. ↑ Ugo Baldini, Leen Spruit (Hrsg.): Catholic Church and Modern Science, Bd. 1/3, Rom 2009, S. 2197, 2199 f.; Saverio Ricci: Inquisitori, censori, filosofi sullo scenario della Controriforma, Rom 2008, S. 306–316.
  23. ↑ Zur Datierung siehe Maria Muccillo: Il platonismo all’Università di Roma: Francesco Patrizi. In: Roma e lo Studium Urbis, Rom 1992, S. 200–247, hier: S. 234 und Anm. 88.
  24. ↑ Ugo Baldini, Leen Spruit (Hrsg.): Catholic Church and Modern Science, Bd. 1/3, Rom 2009, S. 2197–2201; Michael Stausberg: Faszination Zarathustra, Berlin 1998, Teil 1, S. 374–381; Saverio Ricci: Inquisitori, censori, filosofi sullo scenario della Controriforma, Rom 2008, S. 316–338, 344–350.