Anmerkung:MFCG/1:17-51:4
COMBES 212, 64.
Der volle Satz: "Unde sicut facta abstractione a conceptu vago huius hominis visi de situ, motu et figura et ceteris accidentalium considerationum involucris, resultat agalma id est ymago hominis, hoc est conceptus specificus hominis et absolutus, sic de esse iudicant, dum fit abstractio huius, quod est esse, a potentialitate, privatione, dependentia et alia quavis imperfectione, resultat tune conceptus Dei proprius et absolutus."
Übersetzng: „Und wie nach Vollzug der Abstraktion von dem unbestimmten Begriff dieses gesehenen Menschen – [nämlich das Abstrahieren] von der Lage, der Bewegung, der Gestalt und den übrigen Hüllen akzidenteller Betrachtungen – das Agalma, das heißt das Bild des Menschen, hervorgeht, welches der spezifische und absolute Begriff des Menschen ist: So urteilen sie über das Sein; wenn die Abstraktion dieses [Begriffs], welcher das Sein ist, von Potentialität, Beraubung, Abhängigkeit und jedweder anderen Unvollkommenheit vollzogen wird, geht daraus der eigene und absolute Begriff Gottes hervor.“
Anm. KF: de situ, motu et figura "Über Lage, Bewegung und Gestalt"
Bezieht sich historisch primär auf die Abhandlungen von Gelehrten, die versuchten, die physikalischen Eigenschaften von Himmelsobjekten, Erde oder Wasser zu erklären.