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Dualismus (Gennadius)

aus AufEinWort, der freien Forschung

In seiner wirkmächtigen Schrift De dogmatibus ecclesiasticis formulierte Gennadius theologische Abgrenzungen, die im Mittelalter oft fälschlicherweise unter dem Namen von Augustinus (in der Schrift De Spiritu et Anima) zirkulierten.

  • Der Kern: Gennadius verteidigte eine strikte Zwei-Substanzen-Lehre (daher Dualismus). Er trennte das Geistig-Unkörperliche rigoros vom Körperlich-Materiellen.
  • Gennadius’ Frontstellung: Er wandte sich damit vehement gegen die Trichotomie (die Dreiteilung des Menschen in Körper, biologische Seele und Geist), wie sie von einigen östlichen Denkern oder Häretikern gelehrt wurde. Er postulierte: Es gibt nur zwei Extreme, Fleisch und Geist