Elend
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Elend
Aus elend entwickelt sich das Substantiv Elend n. ‘Not, Armut, Unglück’, ahd. elilenti ‘Fremde, Aufenthalt in der Fremde (im anderen Land), Heimatlosigkeit, Verbannung’ (9. Jh.), auch ‘leidvolles Dasein’ (um 1000), mhd. ellende, asächs. elilendi, mnd. elende, aengl. ellende. Noch im 18. Jh. begegnen Verwendungen, die die alte Bedeutung ‘Fremde’ resthaft bewahren (ins Elend gehen, schicken)