Fibonacci-Spirale
Erscheinungsbild
Die Fibonacci-Spirale ist eine geometrische Annäherung an die Goldene Spirale, die auf der Fibonacci-Folge basiert. Sie entsteht durch das Zeichnen von Viertelkreisen in Quadraten, deren Seitenlängen aufeinanderfolgenden Fibonacci-Zahlen entsprechen. Dieses Muster findet sich häufig in der Natur (z.B. Sonnenblumen, Schneckenhäuser) und wird in der Fotografie für harmonische Bildkompositionen genutzt.
Kernfakten zur Fibonacci-Spirale:
- Konstruktion: Man beginnt mit zwei kleinen Quadraten der Seitenlänge 1. An die längste Seite wird jeweils ein neues Quadrat angelegt, dessen Seitenlänge der Summe der beiden vorherigen Seitenlängen entspricht (z.B 1 + 1 = 2,1 +2 = 3,2 + 3 = 5, …) Die Spirale wird durch die Viertelbögen dieser Quadrate gezogen.
- Zusammenhang zum Goldenen Schnitt: Je weiter die Fibonacci-Folge fortschreitet, desto näher kommt das Verhältnis zweier aufeinanderfolgender Zahlen dem Goldenen Schnitt.
- Vorkommen in der Natur: Die Spirale beschreibt optimales Wachstum, etwa bei der Anordnung von Kernen in Sonnenblumen (Spiralen-Kombinationen von 21/34, 34/55 usw.) oder der Form von Muschelgehäusen.
- Anwendung (Fotografie): Als "Goldene Spirale" bekannt, dient sie als Gestaltungsmittel, um den Blick des Betrachters natürlich durch das Bild zu führen und eine ästhetisch harmonische Wirkung zu erzielen.