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GDSG/Vokalismus/01

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷Aller Laute einfache Grundlage erscheinen die Vokale und erst an ihnen entfaltet sich die Macht der Konsonanten. Der Vokal tönt von selbst, der Konsonant, um deutlich vernommen zu werden, bedarf einer Gemeinschaft mit dem Vokal; es sind in der Stimme alle Ansätze zum Konsonantlaut da, die an den Vokal gefügt Klarheit erlangen. Der Vokal ruht, der Konsonant schwebt und ergreift jenen.[1]

Aller laute einfache grundlage erscheinen die vocale und erst an ihnen entfaltet sich die macht der consonanten. der vocal tönt von selbst, der consonant, um deutlich vernommen zu werden, bedarf einer gemeinschaft mit dem vocal; es sind in der stimme alle ansätze zum consonantlaut da, die an den vocal gefügt klarheit erlangen. der vocal ruht, der consonant schwebt und ergreift jenen.▷

  1. ↑ Anm. KF: Es ist entgegengesetzt. Der Selbstlaut entspricht einem Eintonlaut, welcher angestimmt entweder durch Mitlaut in dessen Schwebezustand verändert, begrenzt oder wieder stimmlich in Tonlage schwebend gehalten, verändert oder geendet wird.