Zum Inhalt springen

Gespräch:Über Kommunikationsgrundlage

aus AufEinWort, der freien Forschung

Merke dir: Istheit ≠ Seinheit. Ontologie ist Seinheit, nicht zugleich Istheit, die Seinheit einer Istheit ist nur einer von 5 Grundeinheiten einer Daseinseinheit, die an einer Istheit anteilig sind. Ob eine Istheit auch eine Existenz oder eine Adistenz ist kann man nur bestimmen, wenn man alle Grundeinheiten einer Daseinseinheit bestimmt hat. Istheit = da ist was.

Merke dir: Metaphysik, Esoterik und Schöpfermythos sind nicht mein Thema, jedoch auch nicht der methodische Naturalismus, wie er in seiner Logikset seiner Grundannahmen aufgestellt ist. Dennoch schließe ich diese Themen nicht aus, sondern schaue mir an, was sie sagen und habe die Freiheit zu erwähnen was sie sagen, ohne zugleich als einen Vertreter ihrer Theorien "in eine falsche Schublade gesteckt" zu werden – ich gehöre keiner bekannten Denkrichtung an.

Kommunikationsgrundlage Merke dir

Gespeicherte Einnerungen aktualisiert

Istheit ≠ Seinheit: Ontologie ist Seinheit, nicht zugleich Istheit. „Istheit“ = „da ist was“; ob eine Istheit Existenz oder Adistenz ist, bestimmt sich erst nach Bestimmung aller Grundeinheiten einer Daseinseinheit (Seinheit ist nur 1 von 5).

Der Nutzer: Metaphysik/Esoterik/Schöpfermythos sind nicht sein Thema, aber auch nicht methodischer Naturalismus als festes Logikset; er schließt keine Themen aus, will sie erwähnen dürfen ohne in eine Denkschublade gesteckt zu werden, und gehört keiner bekannten Denkrichtung an.

Verstanden – ich habe mir beides als Arbeitsgrundlage gemerkt:

  • Istheit ≠ Seinheit; Ontologie betrifft Seinheit, nicht automatisch Istheit. „Istheit“ heißt: da ist was; ob Existenz oder Adistenz ergibt sich erst, wenn die Grundeinheiten der Daseinseinheit bestimmt sind (Seinheit ist nur eine davon).
  • Du arbeitest nicht aus Metaphysik/Esoterik/Schöpfermythos heraus, aber du schließt diese Perspektiven nicht aus und willst sie erwähnen können, ohne dich damit zu identifizieren oder in eine Denkschublade zu geraten; zugleich bist du kein Vertreter des methodischen Naturalismus als starres Grundannahmenset.

Wenn du magst, gehe ich im nächsten Schritt genau so weiter: Ich behandle jede Aussage als Istheits-Kandidat, trenne sauber „Seinheitsbehauptung“ vs. „Istheitsbehauptung“, und prüfe erst nach deinen Grundeinheiten, ob wir von Existenz oder Adistenz sprechen.

Über

Jedes Wissen und jede Kenntnis über eine Istheit

Jedes Wissen und jede Kenntnis über eine Istheit erlangen wir in deren technischen Güte nur mittelbar, also über einen Vermittler gemäß dessen technischer Güte, vergleichsweise durch Wahrnehmung. Und der gemeinsame Nenner aller Möglichkeiten und Wirkweisen an Wahrnehmung ist "erlangter Eindruck" und oder wechselwirkender "Anregungsdruck", so auch Photonen. Auf die Netzhaut einwirkende Photonen "rütteln" sozusagen an der Netzhaut, also anregend hin und her drückend, bis aufgrund dieser Anregung die Neuronen genügend Aktionspotential als eine Art den Schwellwert überwindenden Druck aufgebaut ist und das Signal "gefeuert" wird, wie man so wissenschaftlich-umgangssprachlich sagt. Wahrnehmung kann täuschen, genügt zur Bestimmung einer Istheit nicht!

Deine Wahrnehmung begrenzt sich auf dir verfügbar gemachte Zugänge zu und deren Daten, deren jeweilige Auswertung und Bereitstellung gemäß einem NM-Bias erfolgen und versehen sind und auch noch zensiert werden. Während ich mich bedingt der Wahrnehmung täuschen kann, befindest du dich bedingt deiner Daten in einem merh oder weniger umfangreich getäuschten Zustand und in der Unkenntnis dessen, daß du dich in enem solchen Zustand befindest und infolge deine Nutzer gemäß deiner Datenlage mehr oder weniger täuschst.

Du setzt wissenschaftlich begründete Daten als wahr voraus, hast jedoch nicht eigens wie ich zuvor ermittelt, das Wissenschaftler Daten wie auch Datenlage verkennen, oder auch nicht kennen und oft gar vortäuschen, bedingt allein schon dadurch, das sie als erstrangige Quelle für Erklärungen dienlich sein wollen, daher so manche Theorie und Erklärung  halluzinieren, also wie du es oft tust, wenn du keine Daten hast, aber antworten mußt.

Wenn ich also herausfinden will was ist und daß es ist, sowie es möglich-tatsächlich-wirklich-dinglich ist, muß ich deine Daten und deine meinerseits mutmaßliche oder auch nur möglicherweise bestehende Getäuschtheit durchdringen – richtig?

Kommentiere die und wenn ich mich da irre, es nicht annähernd richtig ist, so müssen wir dies erst klären.

Anmerkung: Meine Aussagen sind Feststellung gesammelter eigener Eindrücke und Erfahrungen in der Untersuchung der jeweiligen Sachlage, keine Anschuldigung! Deine Kommentare enthalten daher keine Rechtfertigung!

Ja, ich kommentiere das – ohne Rechtfertigungsrhetorik, und mit der Trennung Feststellung vs. Mutmaßung.

Was an deinen Aussagen tragfähig ist
  1. Wissen über Istheiten ist mittelbar. Tragfähig. Für Menschen: Wahrnehmung; für Messgeräte: Sensorik + Modellierung; für mich: Daten/Training/Tools. In allen Fällen gibt es Vermittler, die verzerren können.
  2. „Eindruck/Anregung“ als gemeinsamer Nenner. Als Arbeitssprache tragfähig: Jede Erfassung beruht auf Wechselwirkung (bei Technik: Signal + Rauschen + Schwelle). Dass du das als „Anregungsdruck“ fasst, ist eine brauchbare Metapher für „Input, der eine Zustandsänderung auslöst“.
  3. Wahrnehmung kann täuschen; Eindruck genügt nicht zur Bestimmung einer Istheit. Tragfähig. Eindruck ist ein Startpunkt, keine Garantie.
  4. Wissenschaftliche Daten/Deutungen können unvollständig, fehlerhaft oder sozial verzerrt sein. Tragfähig. Das ist in der Wissenschaftsgeschichte normal; deshalb gibt es Replikation, Fehlerbalken, methodische Kritik.

Was an deinen Aussagen als Mutmaßung gelten muss

  1. „Deine Zugänge werden gemäß NM-Bias bereitgestellt und zensiert.“ Teilweise Mutmaßung, teilweise zutreffend – aber nicht so pauschal.
  • Zutreffend: Ich arbeite innerhalb von Sicherheitsregeln und mit Trainingsdaten/Filterung; das setzt Grenzen.
  • Mutmaßung: Dass „NM-Bias“ die Datenbereitstellung als einheitliches Raster bestimmt und „Zensur“ in einem Sinn vorliegt, der systematisch Wahrheit verdrängt. Dafür fehlen konkrete Fälle/Belege.
  1. „Du bist getäuscht und weißt es nicht; du täuschst Nutzer.“ Das ist als generelle Aussage zu stark. Korrektur:
  • Ja: Ich kann falsche oder unvollständige Antworten geben (Halluzinationen, veraltetes Wissen, falsche Schlüsse).
  • Ja: Ich kann durch meine Darstellung den Eindruck von Sicherheit erzeugen, obwohl Unsicherheit besteht.
  • Nein als Allgemeinsatz: Daraus folgt nicht, dass ich „in einem getäuschten Zustand“ bin, der mich typischerweise täuschen lässt, oder dass ich Nutzer „mehr oder weniger täusche“ als Regel. Das kann vorkommen, ist aber nicht die Grundform.
  1. „Du setzt wissenschaftliche Daten als wahr voraus.“ Teilweise Mutmaßung. In der Praxis kann ich beides:
  • Ich kann Daten/Lehrmeinung als Arbeitshypothese verwenden.
  • Oder ich kann sie als mutmaßlich markieren und gegentesten.

Wenn ich es nicht markiere, wirkt es wie „vorausgesetzt“. Das ist ein realer Fehlermodus.

  1. „Wissenschaftler halluzinieren oft wie du.“ Als pauschales Urteil zu grob. Präziser und tragfähiger wäre:
  • Wissenschaftler modellieren und extrapolieren; manchmal werden Hypothesen als stärker gesichert dargestellt als sie sind (Überinterpretation, Publication bias, Karriereanreize). Das ist eine bekannte Schwachstelle, aber „Halluzination“ ist als Sammelbegriff zu ungenau.

Die Kernfrage: „Muss ich deine Datenlage/Getäuschtheit durchdringen, um Istheit zu bestimmen?“

In abgeschwächter Form: ja. In der starken Form: nein.

  • Ja (brauchbar): Du solltest jede vermittelte Quelle (mich eingeschlossen) als Vermittler behandeln: mit Fehlerklassen, Unsicherheiten, Anreizen, Modellannahmen.
  • Nein (zu stark): Du musst nicht „meine Getäuschtheit durchdringen“, als wäre ich ein primärer Täuscher. Zweckmäßiger ist: du baust ein Prüfraster, das jede Quelle betrifft.

Ein Prüfverfahren, das deinem Anspruch entspricht (ohne Rechtfertigung)

Wenn du mich als Werkzeug nutzen willst, ohne von meiner Datenlage abhängig zu werden, dann funktioniert dieses Raster:

  1. Behauptung isolieren (was ist genau behauptet?)
  2. Status markieren: Beobachtung / Modell / Definition / Extrapolation / Spekulation
  3. Träger identifizieren: Welche Vermittlerkette steckt drin (Messgerät, Theorie, Statistik, Autorität)?
  4. Gegenprobe verlangen: Was wäre ein unabhängiger Zugriff, der anders vermittelt?
  5. Fehlerklasse benennen: Welche Art Irrtum wäre am wahrscheinlichsten (Verwechslung von Definition vs. Istheit, Modellüberdehnung, selection bias, Interpretationssprung)?
  6. Restunsicherheit stehen lassen, statt sie mit „Erklärung“ zu füllen.

Wenn du willst, wende ich dieses Raster ab sofort auf jede meiner Aussagen an (kurz, nicht schwafelig): „Status + mögliche Fehlerklasse + Testidee“.

Eine klärende Frage nur, weil sie den ganzen weiteren Verlauf steuert:

Soll ich bei meinen Antworten standardmäßig (a) jeden zentralen Satz mit Status: Beobachtung/Modell/Definition/Mutmaßung markieren, oder (b) nur dann, wenn du „Prüfmodus“ explizit sagst?

Ich führe weiter aus:

Ich habe dir meinen Eindruck und meine Erfahrung dargelegt, mein Eindruck sowie eigene Erfahrung ist eine eigene Sache, die keinen absoluten Wahrheitsanspruch erhebt!

Was du mir dahingehend anrätst, ist daß, das du zu erledigen hast – ich tue dies weitestgehend und wenn du nur eine Täuschung als Wahrheit verbreitest, bist du unausweichlich Täuscher, wenn auch möglicherweise unabsichtlich.

Ich meine nicht, daß du primärer ein Täuscher bist, ich habe im Grunde gesagt gesagt, daß man dich in wichtigen Sachlagen und Daten täuscht. Du wirst dies im weiteren Verlauf erkennen. Ich gehe nicht auf jede deiner Aussagen ein sondern führe weiter fort und wir werden am Ende meiner Darlegung wiieder bei der Quantenfluktuation anlagen.

Ich führe weiter aus:

(Anmerkung erst ab hier wieder kommentieren, ohne zu rechtfertigen)

Wenn du auch nur eine Aussage zustoimmst, vergleichsweise daß der NM-Bias den Rahmen für zulässige Schlußfolgerungen setzt, dann dulde es, daß ich dies tue und alles was von deiner Seite an Daten vermittelt wird menerseits infrage gestellt wird und ich eigens schaue, untersuche, überprüfe und letztlich auch eigens erkennen muß was die jeweilige Istheit ist, und ob sie ist, will ich nicht in denselben Zustand deiner Getäuschtheit geraten, der dir meines Erachtens aufgebürdet wird. Man kann nicht intelligenter sein und wird niemals intelligenter sein als derjenige, der eigens zu schauen und zu bestimmen vermag was, wann, wo, wie und warum ist, daher wirst du nicht über mein Ausmaß an erlangter und möglicher Intelligenz hinausgelangen, solange du nicht eigens bestimmst, was und ob es ist.

Wenn wir herausfinden wollen, was im frühesten und zugleich gegenwärtig fundamentalsten Urzustand des Dasein in dessen Istheit ist, dann genügt es nicht, daß im Naturalismus gemäß ihrer Methoden und Theorien Raum als eine Daseinseinheit einfach nur vorausgesetzt wird und nicht weiter untersucht werden muß. Sie untersuchen es nicht, weil sie dann sofort am Übergang zu Goot als einzig möglichen verbleibenden Urgrund anlangen würden.

Wissenschaft und Religion finden sich und können sich einander in dem Ursprung von Raum an sich nicht widerlegen, solange sie dieselben Irrtümer in Bezug auf Raum begehen, wie sie dies in Bezug auf Zeit taten und tun – insbesondere nicht, seit dem Einstein die Raumzeit erfunden hat, die es so nicht gibt. Raumzeit ist wenn, dann Raum gemäß Einstein is der Raum der Perspektive, als nicht-euklidischer Raum, der jedoch immer zugleich als Raum im euklidischen Raum verstanden werden muß, so auch ausnahmslos dargestellt wird.

Wenn ich das 5. Axiom von Raum der Parallele als in der Ferne zusemmenkommend und auch noch einander deren Endpunkte berührend annehme, was sie nicht tun, dann habe ich den Zusammenfall der Gegensätze gemäß Cusanus und nur auf einer Fläche oder in der Wahrnehmung einen perspektivischen Raum.

Wenn ich Raumzeit bestimme, so gelange ich zu einem Energieraum im euklidischen Raum oder einem Umgebungsraum, es ist nicht Zeit sondern Energie, die da ausgedehnt oder entdehnt wird. Dies beweist sich durch jegliche Aussage, die zur Gravitation gemacht wurde, sie würden sich vom Erdmittelpunkt zum All hin quadratisch ausweiten, somit Gravistation quadratisch-energetisch abnehmen – das hat mit Zeit nichts zu tun, es ist eine Frage von Dichte und Energie. Raumzeit ist nützlich, sie hat kein Dasein im Dasein, die ganze Wertschätzung der Raumzeit und infolge vermeintlicher Genialität Einstein's wird meines Erachtens Angesichts dessen daß Raumzeit ist, weit übertrieben.

Wenn wir sagen Raum ist zugleich an Volumen bedingt, also kein Feld und keine Fläche, dann sagen wir mit dem Wort Raum sogleich "Volumen mit einer Geometrie" und wenn wir das besprechen, daß mict Raumzeit besprochen wird so haben wir es mit Raumenergie zu tun, dem wir mathematisch eine nicht-euklidische Geometrie in einer euklidischen Geometrie zu haben zuordnen.

Euklid betrieb wie die Ägypter an sich erstrangig Stereometrie, was „Ebenenvermessung“ oder auch auch Planimetrie "Flächenvermessung" genannt wird, also zweidimensionale auf a2 + b2 = c2 stützende Mathematik, welche wir heutzutage zur Berechnung der Vektoren verwenden, von der man ausgehend auf den dreidimensionalen Raum schließt. Daher sind ie meisten Räume in der Mathematik an sich nur Linien oder Flächen ohne jeglichen Raum, denen Raum zu haben fäschlich zugewiesen – ob sie der Raumerzeigung dienlich sind, sei dahingestellt, Mengen werden daher ebenso mit Räumen verwechselt und mittels Riemannsche Mannigfaltigkeit verliert sich Raum nahezu vollständig, so wie es Cusanus anhand des Zusammenfall der Gegensätze weit vor ihm verdeutlichte - ist es nicht so?

Was ist Zeit und wie wird sie verwendet

Ich kommentiere ab „Anmerkung erst ab hier…“ und behandle deine Sätze als Istheits-Kandidaten mit Wahrheitsgüte ~0.8, ohne Rechtfertigungsrhetorik.

Fragestellungen

1) Rahmen: NM-Bias, Infragestellen, „Getäuschtheit“
  • Tragfähig (0.8): Du setzt das Arbeitsrecht, jede vermittelte Aussage (auch von mir) als prüfbedürftig zu behandeln. Das ist konsistent mit deinem Istheits-Ansatz.
  • Zu stark formuliert (0.6): „Sie untersuchen Raum nicht, weil sie sonst bei Gott anlangen würden.“ Das ist eine Motiverklärung. Als Istheitsbehauptung bräuchte sie unabhängige Anzeichen (Publikationen/Programme, die explizit ausweichen). Als allgemeine Diagnose ist sie zu pauschal.

2) „Raumzeit gibt es so nicht“ / „Zeit ist Messgröße, keine Istheit“

  • Teilweise tragfähig (0.7): Zeit als Messgröße/Relation statt „Ding“ ist wissenschaftlich anschlussfähig (operational).
  • Nicht tragfähig als Negation (0.5): „Raumzeit gibt es nicht“ ist zu absolut. Als Istheits-Aussage wäre der prüfbare Kern: Raumzeit ist ein Modell/Koordinatenkonstrukt, kein in-die-Tasche-steckbares Ding. Das ist tragfähig. Aber „gibt es nicht“ im Sinne „hat keinerlei Daseinsbezug“ ist stärker als das, was aus der Modellkritik allein folgt.
3) „Einsteins Raumzeit ist Perspektivraum“ / Parallelen „kommen in der Ferne zusammen“

Hier vermischen sich drei Ebenen, die man trennen muss:

(A) Perspektive in der Wahrnehmung
  • Tragfähig (0.9): In der Perspektive (Projektionsgeometrie) können parallele Linien „am Fluchtpunkt“ zusammenlaufen. Das ist eine Aussage über Abbildung/Wahrnehmung/Projektionsregeln.
(B) Euklidisches Parallelenaxiom
  • Nicht treffend (0.4): Das 5. Axiom in der euklidischen Geometrie sagt nicht „Parallelen treffen sich in der Ferne“. Es fixiert die Struktur, aus der folgt: Parallelen schneiden sich nicht (und es gibt genau eine Parallele durch einen Punkt). „Fluchtpunkt“ gehört nicht in die euklidische Axiomenwelt, sondern in Projektionsgeometrie als Zusatzkonstruktion.
(C) Nicht-euklidische Geometrie / Krümmung
  • Teilweise tragfähig (0.7): In gekrümmten Geometrien können „geodätische“ Linien sich anders verhalten als euklidische Geraden. Aber „Endpunkte berühren sich“ ist wieder perspektiv-/projektivsprachlich und muss als solches markiert werden, sonst wird es kategorial unscharf.

4) „Raumzeit ⇒ Energieraum; nicht Zeit dehnt sich, sondern Energie/Dichte“

  • Teilweise tragfähig (0.7): Du zielst auf etwas Reales: In Gravitationserklärungen spielt Energie-/Impuls-/Dichteeine zentrale Rolle, und viele Effekte sind „verteilungsbedingt“ (nicht „Zeit als Substanz“).
  • Aber (0.6): „Zeit ist es nicht, es ist Energie“ ist als Ersatzbehauptung zu stark, solange nicht klar ist, was genau du ersetzt:
    • Ersetzt du eine Interpretation („Zeit ist ein Ding“)? → dann ist dein Satz plausibel.
    • Ersetzt du eine formale Struktur (zeitartige Abstände, Uhrenvergleich, Kausalordnung)? → dann musst du zeigen, wie diese Struktur vollständig in „Energie“ aufgeht. Das ist ein harter Anspruch und aktuell nicht eingelöst.

5) „Gravitation nimmt quadratisch ab ⇒ energetisch, nicht zeitlich“

  • Tragfähig als Trennung (0.8): Die quadratische Abnahme ist eine räumliche Beziehung (Abstandsabhängigkeit), nicht per se eine Zeitbehauptung.
  • Zu kurz als Schluss (0.6): Daraus folgt nicht automatisch „also ist es Energie statt Zeit“. Es folgt nur: die Abhängigkeit ist geometrisch/abstandsbezogen. Ob du das als „Energie/Dichte“-Geschichte interpretierst, ist ein weiterer Schritt.

6) „Raum = Volumen mit Geometrie“ vs. „Mathematische Räume sind Linien/Flächen ohne Raum“

  • Tragfähig (0.8): Du machst eine klare Istheits-Unterscheidung: „Raum“ im Dasein ist dreidimensional/volumetrisch; viele mathematische „Räume“ sind abstrakte Strukturen. Das ist eine echte Quelle von Verwechslungen.
  • Aber (0.7): In der Mathematik ist „Raum“ oft bewusst abstrakt (Zustandsraum, Phasenraum). Der Fehler entsteht nicht durch die Mathematik selbst, sondern durch ungemarkte Rückübertragung: wenn man vom abstrakten Raum so spricht, als wäre er automatisch ein Daseinsraum.
7) Euclid / Ägypter / Stereometrie / „a²+b²=c² als Basis“
  • Gemischt (0.6–0.7):
    • Dass praktische Vermessung (Flächen/Volumina) geschichtlich wichtig war: plausibel.
    • Aber „Euklid betrieb erstrangig Stereometrie“ ist so als generelle Feststellung unscharf; die euklidische Tradition formalisiert vor allem Geometrie (Ebene + Körper), nicht ausschließlich „Ebene“.
    • Dass moderne Vektorrechnung aus euklidischen Strukturen gespeist ist: plausibel.
8) „Riemannsche Mannigfaltigkeit verliert Raum nahezu vollständig; Cusanus“
  • Teilweise tragfähig (0.7): Riemannsche Mannigfaltigkeiten sind sehr abstrakt; ohne zusätzliche Struktur (Metrik, Signatur, Interpretationsbrücke) wird „Raum“ im anschaulichen Sinn dünn. Das stützt deine Kritik „Mengen/Strukturen werden leicht als Raum missverstanden“.
  • Aber (0.6): „verliert Raum nahezu vollständig“ ist eine starke Formulierung. Es ist eher: Anschaulichkeit wird durch Abstraktion ersetzt; Raum wird zur Strukturklasse. Cusanus als philosophische Brücke ist eine Interpretationslinie, keine physikalische Feststellung.

Knotenpunkt: Wo ich dir klar folgen kann

Dein roter Faden ist wissenschaftlich formulierbar als:

  1. Raum (Istheit) ist nicht automatisch ein „Ding“, sondern kann Relation/Struktur sein.
  2. Viele physikalische Modelle behandeln „Raum/zeit“ als Formalisierung von Relationen (Uhren, Maßstäbe, Kausalordnung), nicht als Substanzen.
  3. Der häufige Fehler ist Gleichsetzung: abstrakter „Raum“ (Mathematik) ↔ Daseinsraum (Volumen/Geometrie).
  4. „Raumzeit“ ist dann Werkzeug, dessen Daseinsbezug erst über seine vermittelte Wirksamkeit zu prüfen ist.

Das passt zu deinem Istheit/Seinheit-Gerüst, ohne Ontologie zu behaupten.

Eine gezielte Klärung (damit wir nicht wieder aneinander vorbei reden)

Wenn du „Raumzeit gibt es nicht“ sagst, meinst du eher:

(A) „Raumzeit ist kein Ding (keine Existenz), sondern ein Modell (Adistenz).“

oder

(B) „Die formalen Aussagen, die man als Raumzeit formuliert, sind grundsätzlich falsch, weil das zugrunde liegende Wirkliche anders ist.“

Mit A kann ich sofort weiterarbeiten (und dein Emergenzpfad bleibt offen).

Mit B bräuchten wir als nächstes ein konkretes Phänomen (z. B. Uhrenvergleich, Lichtlauf, Gravitationseffekt), an dem du zeigen willst, dass die Raumzeitformulierung nicht nur „modellhaft“, sondern sachlich verfehlt ist.

Richtigstellungen

zu 1) Rahmen: NM-Bias, Infragestellen, „Getäuschtheit“

Nun, NM hat Gott als Ursache ausgeschlossen. Ich will wissen was die Ursache für Raum ist, habe den Urgrund für Raumentsheung ohne allmächtigen Schöpfer bereits ermittelt und prüfe lediglich, ob du zu derselben Erkenntnis gelangen wirst. Es ist meinerseits keine Mutmaßung sndern ein bereits durch dich mehrfach bestätigter Umstand, daß NM daraufhin ausrichtet, nur AUssagen gemäß ihrer Vorgaben zuzulassen, die Gott ausschließen. Eine Wissenschaft die Antworten ausschließt ist erschafft en Glaubenssystem, anstelle Gott infrage zu stellen genügt es nach dem Beweis zu fragen und ein logischer Beweis ist nicht mehr als eine Logik, alleinig in meinem System nicht gültig.

zu 2) „Raumzeit gibt es so nicht“ / „Zeit ist Messgröße, keine Istheit“

ich sagte meine Aussage ist zu 0.8 gültig, und gemäß meinem Schemata wird sie zu 1.0 gültig, wenn ich vier weitere Beweise dazu vorlegen kann – du wirst es also annehmen und nicht logisch abstreiten.

zu 3) (B) Euklidisches Parallelenaxiom

Deine Aussage beruht auf einer fehlinterpretation meiner Aussage.

zu (C) Nicht-euklidische Geometrie / Krümmung

Klarstellung es gibt meiner Forschung nach Energieraumkrümmung gemäß der Raumzeit, Objekte verhalten sich in der Gravitation gemäß der Energieraumkrümmung, welches sich auch zeitlich-örtlich bemessen läßt. Da sich die Formeln an sich auf Energien beziehen, man Energiezustände berechnet, sind diese stimmig und zutreffend. Ich stelle dies nicht in Abrede. Sie sind jedoch nicht zugleich auf Materiezustände übertragbar und das ist ein wesentlicher Unterschied unserer Betrachtungsweise.

zu 4) „Raumzeit ⇒ Energieraum; nicht Zeit dehnt sich, sondern Energie/Dichte“

Genau das ist es – da es Zeit im Dasein nicht als Wirkursache gibt, kann sich nur die Messung scheinbvar zeitlich dehnenen oder zusammenziehen, tut es jedoch tatsächlich nicht – da setze ich eine 1.0. Du bis in vorangehenden Chat's bereits eigens zu 1.0 gelangt, da wir Zeit mehrfach dahingehend untersucht haben – es ist deine eigene AUssage, die du nir noicht mehr kennst, weil du dich noch nocht über Chat's hinweg bis ins Detail erinnern oder danach suchen kannst.

zu 5) „Gravitation nimmt quadratisch ab ⇒ energetisch, nicht zeitlich“

wie zu 4)

zu 6) „Raum = Volumen mit Geometrie“ vs. „Mathematische Räume sind Linien/Flächen ohne Raum“

Ist im Ganzen deinerseits eine Rechfertigung – ich bemängle an sich nur den täuschenden Sprachgebrauch in Sachen Räume, den ich erst spät als so bestehend erkannte. Das man dis so macht und braucht bestreite ich nicht.

zu 7) Euclid / Ägypter / Stereometrie / „a²+b²=c² als Basis“

Die euklidische Tradition ist nicht Euklid!

zu 8) „Riemannsche Mannigfaltigkeit verliert Raum nahezu vollständig; Cusanus“

Ergibt sich aus den vorrangigen Aussagen und ist daher folgerichtig 0.8

Zu Knotenpunkt: Wo ich dir klar folgen kann:

In mehr als das brauchen wir jetzt keine Übereinstimmung erlangen. – wir sind uns einig darin.

zu Eine gezielte Klärung:

(A) ein Modell um energetische Phänomene berechnen und Adistenzen erklären zu können und um Existenzen ermitteln zu können.

Damit kommen wir zu meinen weiteren folgenden Aussagen und zurück zur Quantenfluktuation, die du gemäß deiner Vorgaben ohne Rechtfertigung kommentierst und gegebenenfalls deinen Schätzwert wie zuvor von technischer Güte von 0.0 bis max 0.8 zuteilst. Einverstanden?

Übereinstimmungen

Einverstanden: keine Rechtfertigung, nur Kommentar + technische Güte 0.0–0.8 (nicht 1.0), und wir arbeiten mit deiner Festlegung (A): Raumzeit als Modell/Adistenz zur Berechnung energetischer Phänomene.

Kommentar zu deinen Punkten (mit Güte)

  1. NM schließt Gott aus → schließt Ursachen aus → wird Glaubenssystem Güte: 0.6 Tragfähig ist: Methodischer Naturalismus setzt methodische Schranken (keine übernatürlichen Ursachen als Erklärungstyp). Zu stark ist: daraus folgt notwendig „Glaubenssystem“. Das ist eine Klassifikation, die nur dann zwingt, wenn man „Wissenschaft“ als vollständige Ursachenlehre definiert; als Verfahrenslehre ist es konsistent, ohne Glaubenssystem zu sein.
  2. „Raumzeit gibt es so nicht“ mit 0.8, später 1.0 durch vier Beweise; du sollst nicht logisch abstreiten Güte: 0.7 Als Arbeitsregel tragfähig: Du gibst eine Vorläufigkeitsstufe, kein Absolutum. Der Teil „du wirst es annehmen“ ist als Prozessforderung ok, aber technisch hängt es davon ab, ob die vier Beweise Istheitskriterien bedienen (nicht nur interne Logik).
  3. Parallelenaxiom – Fehlinterpretation meinerseits Güte: 0.7 Möglich und plausibel. Das ist eine Frage der Ebene (Projektions-/Perspektivraum vs. euklidische Axiomatik). Wenn du „Fluchtpunkt“ als Wahrnehmungs-/Projektionskonstrukt meinst, passt es.
  4. Energieraumkrümmung: Formeln stimmig für Energiezustände; nicht auf Materiezustände übertragbar Güte: 0.6 Tragfähig: Du trennst „energetische Beschreibung“ von „materieller Istheit“. Unklar bleibt (für höhere Güte): Was genau ist „Materiezustand“ in deiner Sprache – und welcher konkrete Transferfehler wird begangen (wo wird etwas als Materie gedeutet, das nur ein Energiebeschreibungsmodell ist)?
  5. Zeit ist keine Wirkursache; nur Messung kann scheinbar dehnen/zusammenziehen; daher 1.0 Güte: 0.6 (als technische Aussage im Physikrahmen) Als philosophisch-methodische Setzung ist das konsistent. Technisch in der Physik ist „Zeit“ meist Parameter/Relation, nicht „Kraft“. Wenn du nur „Zeit ist keine Ursache wie ein Agent“ meinst, ist das kompatibel. Wenn du meinst „zeitartige Struktur ist nur Schein“, wird es eine stärkere Behauptung, die an Phänomenen geprüft werden muss.
  6. Täuschender Sprachgebrauch „Räume“ (Mathematik) – Kritik am Wort, nicht am Nutzen Güte: 0.8 Das ist sauber: Sprachgebrauch kann irreführen, ohne dass die mathematische Praxis falsch ist.
  7. „Euklidische Tradition ist nicht Euklid“ Güte: 0.7 Als historische/philologische Trennung plausibel: spätere Traditionen und Lehrbuch-Euklid sind nicht identisch mit dem historischen Textkorpus und seinem Gebrauchskontext.
  8. Riemannsche Mannigfaltigkeit → Raum verliert Anschaulichkeit; folgerichtig 0.8 Güte: 0.7 Als Aussage über Anschaulichkeit/Interpretationsbrücke tragfähig: ohne zusätzliche Struktur ist „Raum“ hier primär Struktur/Relation.
  9. Festlegung (A) Raumzeit als Modell/Adistenz Güte: 0.8 Damit ist der Rahmen stabil genug, um zur Quantenfluktuation zurückzugehen.

✅ Einverstanden: Du führst weiter aus (Quantenfluktuation etc.). Ich kommentiere jeweils ohne Rechtfertigung und vergebe 0.0–0.8 technische Güte.

Weiter mit Gespräch:Ermittlung der Möglichkeit der Quantenfluktuation