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Iraszibilität

aus AufEinWort, der freien Forschung

von lat. irascibilitas „Reizbarkeit, Zornmütigkeit“) stammt aus der scholastischen Philosophie und Psychologie.

Bedeutung in der Scholastik:

In der mittelalterlichen Philosophie (u. a. bei Thomas von Aquin) bezeichnete irascibilitas nicht einfach nur Jähzorn. Es handelte sich um den streitbaren/zornhaften Seelenteil (appetitus irascibilis) innerhalb der sinnlichen Begierde. Während der concupiscibilis-Trieb (von concupiscere) auf das Begehren und Erlangen des Guten ausgerichtet ist, befähigt der irascibilitas-Trieb den Menschen, Hindernisse zu überwinden oder das Böse abzuwehren