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Lehengut

aus AufEinWort, der freien Forschung

Lehen-Gut

leh-en-gut

LEHENGUT[1], n. ein gut, welches jemand zu lehen trägt: feodum lehengut, lengut [ Dief.]

230b; queme ein richter odir einfronbote von gerichtis halbin und mute pfandes cʒu einen, der keine eigin gewere hette, und sicʒt er uf cʒinsgute odir uflengute odir uf gemytim gute, do mag man yem nicht pfandes cʒu helfin. Magdeburger blume 2, 2, 213; unterthanen, welche ondas jren oberherrn verpflicht sind, mit leib und gut bei zu stehen, und jrem aufgebot zu folgen, sonderlich der adel, und dielehngüter haben von der oberkeit. [ Luther]

3, 327a; und waren solche güter jr sold, damit sie bestellet waren, darumb heiszens auchlehngüter, und sind auch noch solche beschwerunge drauf, solche güter leszt der keiser erben. ebenda.

  1. ↑ „LEHENGUT, n.“, Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=L03394>, abgerufen am 21.01.2024.