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Paramanu

aus AufEinWort, der freien Forschung

param–anu skr.-dt. paramāṇu, aus param "alleinig, entgültig” + Egsw. aṇu "fein, klein, kleinst", Hptw. “Teilchen, Atom, Molekül, Minute”, wrtl.-sgm. "Kleinsteinheit, Kleinstdasein“.

Atome die indisch Paramanu genannt werden, praam „unzerstörbar, unteilbar, unzusammengefügt“ unsichtbar sind und anu „klein, kleinst“, also wörtlich-sinngemäß „Kleinsteinheit, Kleinstdasein“ erst als Dreifachheit herausgebildet bestehend sichtbar werden, … während Anu alleinstehend bereits sichtbare, nutzbare, ergreifbare Stoffe Moleküle seien, ein sinnlich wahrnehmbare Stoff als Tanmatra benannt ist, während Paramanu nicht wahnehmbar, sichtbar erfassbar sind.

… welche wir als Elemente oder Grunsstoffe benennen, die Dreifachheit sich aus drei zusammenfügenden Zweifachheiten aus Kleinsteinheiten zu mannigfaltigen Gebilden zusammenschlössen, 

Lehnwort sakr. paramāṇu, aus param "alleinig, entgültig” + Egsw. aṇu "fein, klein, kleinst", Hptw. “Teilchen, Atom, Molekül, Minute”.

(Ājīvika, Vaiśeṣika) parmāṇu, Atome, die die klassischen Elemente bilden
(Jainismus) Paramanu, der kleinste, unteilbare Teil von pudgal, pudgala "Körper, Seele"
(historisch, Zeit) ein kurzes Zeitmaß mit verschiedenen Definitionen
(Chemie, Physik) Atom

s. 20220430 Pramana atomare Stoffe

Paramānu (परमानु, „nicht wahrnehmbare Atome“). – Auch die Buddhisten glauben an die Realität von Atomen. Sie betrachten Atome als vergänglich. Buddhisten unterteilen Atome in wahrnehmbare Atome (aṇu) und nicht wahrnehmbare Atome (paramāṇu) und sie gehen davon aus, dass das aṇu aus dem paramāṇus gebildet wird. Die Sautrāntikas geben Atome als teilelos und vorübergehend zu. Der Buddhist betrachtet die Atome als vergänglich. Sie akzeptieren die Realität von Dyaden, Triaden und Quartrads nicht. Buddhisten verteidigen einen atheistischen Atomismus gegen den theistischen Atomismus der Vaiśeṣika. Daher gibt es Unterschiede zwischen dem Vaiśeṣika-Atomismus und dem buddhistischen Atomismus.

Kaṇāda: Jedes Schöpfungsobjekt besteht aus Atomen (paramāṇu), die sich wiederum miteinander verbinden, um Moleküle (aṇu) zu bilden. Atome sind ewig, und ihre Kombinationen bilden die empirische materielle Welt.

Abgesehen davon könnte Kaṇāda bereits die gleichen Bewegungsgesetze präsentiert haben, die Newton als Teil der Vaiśeṣika-Sutras zugeschrieben werden. "Das heißt, Aktion an Objekten erzeugt Bewegung. Die externe Aktion, die Richtung ist, bewirkt, dass die Bewegung gerichtet ist. Eine gleiche und entgegengesetzte Aktion kann die Bewegung neutralisieren."

Kaṇāda schlägt vor, dass Paramanu (Atom) ein unzerstörbares Materieteilchen ist. 

Das Atom ist unteilbar, weil es ein Zustand ist, dem keine Messung zugeordnet werden kann.

Er verwendete Invarianzargumente, um die Eigenschaften der Atome zu bestimmen. 

Er erklärte auch, dass ein Anu zwei Zustände haben kann – absolute Ruhe und einen Zustand der Bewegung.

Kaṇāda postulierte vier verschiedene Arten von Atomen: zwei mit Masse und zwei ohne.[12] 

Jede Substanz soll aus allen vier Arten von Atomen bestehen.

Siehe: 20220429 Padārtha Paramanu indischesche Begriffe und Atommodell