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WTH/Zur Logik des Diskurses/8

aus AufEinWort, der freien Forschung

▶Ein Argument ist (im Sinne diskursiver Modalitäten) unstimmig (unmöglich), wenn W nicht als eine Schlußregel interpretiert werden kann, die den analytischen Übergang von D zu C erlaubt. Ein Argument ist zwingend (notwendíg), wenn D aus B gefolgert werden kann. In diesem Falle haben wir ein analytisches und kein substantielles Argument vor uns, denn W ist gegenüber B nicht informativ. Toulmins Beispiel: C: Anne has red hair; D: Anne is one of Jack's sisters; W: All of Jack's sisters have red hair; B: Each one of Jack's sisters has (been checked individually to have) red hair. Triftignennen wir allein ein Argument, das (im Sinne diskursiver Modalitäten) möglich ist. Das ist der Fall, wenn zwischen B und W keine deduktive Beziehung besteht und gleichwohl B eine hinreichende Motivation dafür ist, W für plausibel zu halten. Substantiell nennen wir nur die Argumente, die bei logischer Diskontinuität, d.h. trotz eines Typensprungs zwischen B und W Plausibilität erzeugen.