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Werk:AI mit Arnie/Chartmuster - Linien, Balken & Kerzen-Chart

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📽️ 2 Chartmuster, Linienchart, Balkenchart und der Kerzenchart (14:18)
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▼ Die Dow Jones Theorie


In diesem Video will ich über die verschiedenen Darstellungsformen sprechen, denn wir haben tatsächlich die Möglichkeit, den Preis verschieden darzustellen. In Trading View können wir mit ein paar wenigen Klicks wechseln zwischen Linienchart, Balkenchart und dem Kerzenchart. Das Ding, das hier die Originaleinstellung ist, ist der Kerzenchart, aber man sollte auch die anderen Charts kennen, gerade weil sehr, sehr viele Charts tatsächlich noch Liniencharts sind. Und ich will ganz einfach die Unterschiede hier aufzeigen.

Mir ist es immer am liebsten, wenn keine Fragen mehr offen bleiben, und ich denke, das können wir so wirklich am besten erreichen. Wir bleiben ganz einfach in diesem neuen Trading View-Account. Denn wenn ich meinen originalen Trading View-Account öffne, der ist etwas unübersichtlicher, wobei ich dazu sagen muss, ich versuche die Dinge immer sehr übersichtlich zu halten.

Aber wir waren einfach mal hier fort. Ich glaube, ich blende mich aus, dann siehst du das ein wenig besser. Also, wir sind hier mit der Bei, das da sind jetzt eigentlich Kerzen, ganz, ganz normale Kerzen. Und das Coolste ist, dass wir hier andere Dinge auch noch mit einstellen können.

Das heißt, wenn wir hier raufklicken, dann siehst du, wir haben hier die Kerzen. Bevor wir zu den Kerzen gehen, vielleicht noch ganz kurz: Wir haben hier natürlich die X- und die Y-Achse. Das heißt, hier ist natürlich die Zeit abgetragen, und hier ist der Preis abgetragen. Hier sieht man ganz einfach, ganz, ganz schnell, in welchem Zeitraum eine Aktie wie hoch gestiegen ist.

Mir ist auch noch wichtig, dass du verstehst, dass du das noch genauer einstellen kannst, denn du bekommst hier insgesamt sehr, sehr viele Einstellungen mit an die Hand. Du kannst hier z. B. automatisch an den Bildschirm anpassen, regulär, oder meinetwegen, wenn du das lieber in Prozent siehst, also wie viel Prozent ist der S&P 500 hier gestiegen in diesem Zeitraum. Ich würde dir generell raten, die Dinge hier auf regulär zu lassen und dass wir hier die Sachen automatisch an den Bildschirm anpassen. Denn wenn du hier anfängst, viel rumzuspielen, dann kann es eben sein, dass dein Chart nicht mehr wirklich praktisch wird.

Also, du siehst hier natürlich unten immer noch die Zeit, rechts den Preis. Wenn wir jetzt z. B. eine Einzelaktie nehmen, z. B. die SAP-Aktie, dann siehst du hier natürlich genau das Gleiche. Und hier haben wir zusätzlich auch noch das Volumen mit eingeblendet. Das Volumen ist automatisch mit eingeblendet, wenn du hier das erste Mal reingehst. Das heißt, je höher hier unten diese Balken sind, umso mehr Aktien wurden an diesem Tag gehandelt. Das müssen wir jetzt noch nicht unbedingt wissen, denn jetzt sehen wir uns erstmal das da an.

Anstatt den Kerzen gibt es die einfachste Methode hier tatsächlich, die Linie auszuwählen. Das da ist ein Linienchart. Wie funktioniert ein solcher Linienchart? Der funktioniert sehr, sehr einfach. Lass uns mal auf den DAX gehen, z. B., und jetzt sehen wir uns an, was hier tatsächlich passiert. Im Grunde passiert Folgendes: Jedes Mal, wenn der DAX schließt – hier drüben kann ich im Übrigen zeichnen, also damit kann ich die Dinge einzeichnen, dass du das besser sehen kannst. Ich lösch das noch mal.

Also, jedes Mal, wenn ein Preis schließt bzw. ein Börsentag schließt, dann kannst du dir das so vorstellen, dass ein kleiner Punkt gemacht wird. Sagen wir, der Preis ist heute genau hier, morgen ist er da, übermorgen ist er hier, danach hier. Also, er steigt und sinkt natürlich ein wenig. Und diese Schlusskurse, die werden natürlich immer miteinander verbunden, dass sich das ganz einfach besser alles ansehen lässt.

Ganz genau, das ist einfach der Linienchart. Das heißt, der Schlusskurs wird einfach immer abgetragen, und der wird danach durch eine Linie verbunden.

Das sollte man hier wissen. Und was auch noch ganz wichtig ist, ist ganz einfach, dass du das hier oben auch noch umstellen kannst. Du kannst dir nicht nur die Tagesschlusskerzen bzw. die Tagesschlusskurse anzeigen lassen, sondern du kannst auch in einen Wochenchart reingehen. Jetzt haben wir hier dasselbe Prinzip, aber hier haben wir jetzt einfach nur noch jede Woche einen solchen kleinen Punkt gemacht, und diese Punkte danach auch wieder verbunden. Du siehst, jetzt gehen wir hier tatsächlich bis in die 2000er zurück, und so geht das Ganze einfach fort.

Das heißt, jetzt sind wir hier im Wochenchart vom DAX, ohne Volumen, ohne nichts, mit einem blanken Chart, mit einem blanken Linienchart. Was sind die Vor- und Nachteile von einem solchen Linienchart? Die Vorteile sind, er ist unglaublich einfach. Also, man hat einfach nur diese Linie, und bei dieser Linie kann man wirklich nichts falsch machen. Man sieht sofort, was man hat.

Aber wir haben leider Nachteile bei diesem Linienchart, und die werden wir jetzt aufschlüsseln. Denn sobald wir hier wechseln – sagen wir einfach mal, wir gehen auf diese Balken, weil die Balken ganz oben sind – übrigens, ich mag die Balken auch nicht ganz so gerne, aber klicken wir einfach mal auf die, dann sieht man hier erstmal schon besonders, wenn man etwas reinzoomt: Diese Balken haben natürlich verschiedene Farben erstmal.

Warum haben sie verschiedene Farben? Die Balken, die rot sind, das sind Balken, in diesem Fall Wochen, wo es einfach mit dem Kurs abwärts ging. Und die Balken, die grün sind, das sind Wochen, wo es mit dem Kurs aufwärts ging. Das ist hier schon mal ein einfaches, cooles Konzept, das man wissen könnte, wissen sollte.

Und wir haben noch etwas Weiteres, richtig Cooles. Denn diese Balken sind sehr gut aufgeteilt. Zoomen wir einfach mal etwas näher ran, ich hole mir noch mal kurz diesen Pinsel. Also, man sieht, diese Woche hier, das war tatsächlich eine negative Woche. Warum weiß man das? Weil dieser Balken tatsächlich rot ist. Und was hat es mit diesen Linien hier überall auf sich?

Also, das da oben, das, was ich jetzt markiere, hier oben, das ist tatsächlich hier der höchste Kurs, der jemals in dieser Woche angepeilt wurde. Das da ganz unten, das ist der tiefste Kurs, der jemals in dieser Woche angepeilt wurde. Also noch mal: höchster Kurs der gesamten Woche, tiefster Kurs der gesamten Woche. Und jetzt haben wir etwas Spannendes: Das Ding hier, das ich hier jetzt einrahme, das ist der Startkurs der Woche. Das heißt, am Montag, als die Börse aufgemacht hat, war der Kurs hier oben. Und am Freitag, als die Börse geschlossen hat, war der Kurs hier unten.

Dementsprechend kann man aus einem solchen Chart natürlich schon sofort viel, viel mehr rauslesen. Das ist der sogenannte Balkenchart. Und der Balkenchart ist praktisch, weil man sofort viel mehr Informationen bekommt als in einem normalen Linienchart. Warum mag ich diesen Chart nicht so gerne? Nicht ganz so gerne? Also, er ist okay, aber ich mag ihn einfach nicht ganz so gerne. Einfach nur deshalb, weil ich diesen Chart ein klein wenig unübersichtlich finde. Aber das ist persönliche Präferenz. Wenn jemand diesen Chart gerne mag, kann er den auch gern verwenden.

Lasst uns die Dinge noch mal ganz kurz hier löschen. Und ich will auch noch mal an einer grünen Kerze zeigen, was es hier mit diesen Dingen auf sich hat. Vier Zeichnungen entfernen. Nehmen wir diese grüne Kerze, also, dir ist es höchstwahrscheinlich bewusst, dass wir wieder hier oben einfach die höchste … die höchsten Kurse der gesamten Woche hatten. Hier unten haben wir wieder die tiefsten Kurse der gesamten Woche. Zoomen wir noch etwas rein, dann ist jetzt aber genau das Umgekehrte der Fall. Das heißt, die Woche hat am Montag begonnen, natürlich, und am Montag war das da der Startkurs. Da, wo wir dieses Ding hier haben – ich lösche es noch mal, damit du den Start siehst – das war also der Start der Woche. Und die Woche wurde ganz genau hier oben beendet.

Dementsprechend siehst du hier schon sofort: Hey, die Woche ist gestiegen. Wir haben hier angefangen, da wurde die Woche beendet, das war der höchste Punkt, das war der tiefste Punkt. Du siehst sofort, man kann hier relativ viel rauslesen aus diesem Balken.

Jetzt haben wir aber noch viele weitere Möglichkeiten. Ich entferne alle die Zeichnungen mal kurz. Denn wenn wir hier noch mal draufklicken, dann siehst du, jetzt haben wir „Hollow Candles“ und die normalen Kerzen. Lass uns einfach mal den Unterschied ansehen. Klicken wir auf „Hollow Candles“. Dann siehst du: Die grünen Kerzen sind hier einfach durchsichtig, und die roten Kerzen sind hier mit ausgefüllt.

Was sind die normalen Kerzen? Klicken wir einfach mal auf die normalen, dann siehst du dasselbe. Das ist hier jetzt komplett persönliche Präferenz, denn hier geht es wirklich nur noch um minimale Unterschiede. Ich persönlich, ich mag diese normalen Kerzen, aber du kannst auch gerne Hollow Candles verwenden.

Von Linien würde ich dir abraten. Es gibt natürlich auch Linien mit Markierung, Stepline, Flächen, Säulen, HighLow viele, viele andere Dinge. Etwas, das ich vielleicht noch zeigen will, sind diese Kerzen hier, die Heikin-Ashi-Kerzen. Diese versuchen dir sofort einen kleinen Trend aufzuzeigen. Generell müssen wir diese Kerzen auch nicht unbedingt verwenden.

Wechseln wir erstmal zu den ganz normalen Kerzen, denn die sind sehr, sehr einfach zu erklären. Ich zoome hier einfach noch mal rein. Bei diesen normalen Kerzen, die wir hier überall sehen, die sind wieder ganz genauso aufgebaut wie die Balken vorhin.

Das heißt, suchen wir uns mal eine Kerze raus, wo das Ganze praktisch ist, z. B. die da. Wir gehen zu dieser grünen Kerze. Du siehst hier sofort: Das ist wieder im Wochenchart. Also, wir sind immer noch bei den Wochen. Der tiefste Kurs, der in dieser Woche jemals war, war hier. Das ist im Übrigen der Docht der Kerze. Der höchste Kurs war hier oben, das ist immer noch der Docht der Kerze. Der Anfangskurs war hier, genau wo der Kerzenkörper beginnt. Das nennt man Kerzenkörper. Und wo der Kerzenkörper endet, das war der Schlusskurs der Woche.

Dementsprechend kannst du hier einfach die gleichen Dinge rauslesen wie vom Balkenchart, aber ich finde das Ganze einfach etwas übersichtlicher.

Die rote Kerze ist natürlich genau gleich aufgebaut. Wenn wir hier bei einer solchen roten Kerze reinzoomen, dann haben wir natürlich den Docht hier nach oben. Dementsprechend der höchste jemals erreichte Kurs. Dann das Ganze hier oben ist der Startkurs der Woche, hier unten der Schlusskurs der Woche. Und der Schlusskurs der Woche war hier zufälligerweise beinahe der absolut tiefste Punkt, den wir jemals erreicht haben. Deshalb ist der Docht hier unten der Kerze sehr, sehr schmal.

Was hat es jetzt mit den anderen Kerzen noch auf sich? Im Groben bin ich der Meinung, mit diesen Kerzen ist man sehr gut aufgehoben. Aber wenn du z. B. diese Kerzen nehmen willst – diese Kerzen helfen dir sofort, Trends herauszufinden. Aber über Trends sprechen wir natürlich in den nächsten Videos.

Man sieht hier eigentlich schon sofort, wenn ein paar grüne Kerzen da sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass weitere grüne Kerzen folgen. Dementsprechend haben wir einen starken Trend. Und wenn wir ein paar rote Kerzen haben, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass wir auch noch ein paar weitere rote Kerzen bekommen. Das ist hier das generelle Konzept.

In diesem Video hast du drei Dinge kennengelernt. Erstens, der Linienchart ist die Standarddarstellung eines Charts. Besonders etwas ältere Charts werden oft im Linienchart dargestellt, aber mittlerweile werden vor allem die Kerzen verwendet.

Generell, oder eigentlich, kommen die Kerzen aus Japan. Du hast das vielleicht auch am letzten Namen hier gesehen. Denn die Kerzen, die hier tatsächlich die gesamten Muster aufzeigen, die haben auch noch einen japanischen Namen mit dranhängen.

Die Kerze ist aufgeteilt unter Körper und Docht. Und der Docht zeigt einfach den höchsten oder niedrigsten Kurs an – innerhalb einer Woche, eines Tages, einer Stunde, je nach Zeiteinstellung. Der Kerzenkörper hingegen zeigt den Start und das Ende. Ist die Kerze grün, dann starten wir tiefer und enden höher. Ist die Kerze rot, ist es umgekehrt: Wir starten höher und enden tiefer.

Dementsprechend weißt du sofort, in dieser und jener Woche ist der Kurs z. B. gesunken, gestiegen oder was auch immer. Ich würde dir empfehlen, ganz normale Kerzen zu verwenden, denn die sind sehr, sehr übersichtlich – zumindest meiner Meinung nach.

Warum zeige ich das alles? Weil es generell Sinn macht, die Grundkonzepte zu verstehen. Eigentlich sind diese Kerzen mehr für Trader gedacht. Es gibt viele, viele verschiedene Kerzenformationen. Es gibt z. B. das „Bullish Engulfing“, das „Bearish Engulfing“ und viele, viele mehr. Ich will hier nicht in die Kerzenformationen mit eintauchen. Du musst einfach nur wissen: Die Kerze zeigt dir am …, meiner Meinung nach, am übersichtlichsten und am besten auf, wie sich ein Chart verhält.

Und da wir von Charts sprechen: In der nächsten Lektion sehen wir uns einfach mal an, wie wir hier etwas genauer rausfinden können, wie man z. B. einsteigen könnte. Denn wir müssen immer mit dem Trend handeln: „The trend is your friend until it ends.“ Das ist hier das generelle Sprichwort der Börse. Dementsprechend geht es im nächsten Video um Trends.