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Werk:AI mit Arnie/Das --no Kommando, Multiprompts & Gewichte

aus AufEinWort, der freien Forschung
▶ Kurs Diffusion meistern
📽️ 4 Das no Kommando, Multiprompts und Gewichte (8:47)
🎓 Das --no Kommando, Multiprompts & Gewichte
MidJourney für Fortgeschrittene
▲ Multiprompting & Prompt Weights
▶ Das --no Kommando, Multiprompts & Gewichte
▼ Describe Funktion


MidJourney hat nicht direkt negative Prompts, aber etwas Ähnliches. Ich zeige dir ganz kurz, wie das no -Commando funktioniert, und wir können das auch kombinieren mit Multiprompts. Generell funktioniert das einfach: Wenn ich hier „Frosch“ oder „Frog“ eingebe, dann bekommen wir einen Frosch. Wenn ich hier „Frog“ eingebe und ich schreibe „--no“ hinzu, dann können wir hier gewisse Dinge wegmachen, z. B. „green“. Weil Frösche meistens grün sind, will ich hier einen Frosch haben, wo kein Grün mit dabei ist – also „no green“. Sehen wir uns einfach mal an, wie das Ganze klappt.  

Ich nehme an, dass wir im ersten Bild einen Frosch bekommen, der grün ist, weil Frösche halt meistens grün sind. Dieser war vielleicht hier die Ausnahme. Aber du siehst, bei drei der Bilder haben wir grüne Frösche mit dabei. Und beim zweiten Ding hier siehst du, wir haben einen Frosch, der nicht mehr grün ist, weil ich „grün“ ausgeschlossen habe.  

Was jedoch anders ist hier, ist, dass wir, wenn wir das da machen, „--no“, dass wir nicht solche Dinge einschreiben können wie „ugly“, „blurry“, „deformed“ und so weiter. Wenn ich das jetzt losschicke, unser Prompt zwar ausgeführt, aber der wird jetzt nicht besser. Hier sollte man sich wirklich einfach nur an Dinge halten, die man nicht sehen will. Das funktioniert nicht so wie bei Stable Diffusion.  

Was funktioniert, ist Folgendes: „Frog --no green“ z. B. und meinetwegen „yellow“. Das sind zwei Dinge, die wir z. B. nicht sehen wollen. Wenn ich jetzt sowas mache „Garden“, dann bekomme ich jetzt einen Garten, und höchstwahrscheinlich bekomme ich irgendwelche Blumen oder so etwas in die Richtung. Ich kann natürlich auch spezifische Objekte ausschließen. Ich wollte dir einfach nur zeigen, dass das mit Farben und Objekten sehr gut funktioniert, nicht aber diese komischen Wörter, die wir in Stable Diffusion reinschreiben – also „ugly“, „blurry“, „deformed“. Das bringt uns keine bessere Qualität, das ist hier nutzlos.  

Du kannst es reinschreiben, wenn du willst, wenn du magst, aber es wird halt einfach nicht berücksichtigt. Ders no-Commando ist eher für Dinge, die du ausschließen willst, z. B. „green“ und „yellow“, und diese Farben werden ausgeschlossen. Und jetzt wollen wir hier beim Garten mal etwas ausschließen, z. B. Blumen. Dementsprechend „Garden --no flowers“. So werden wahrscheinlich oder höchstwahrscheinlich zumindest die Blumen ausgeschlossen.  

Hier siehst du, wir haben überall Blumen mit dabei. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass wir mehr Rasen sehen werden, vielleicht Steinskulpturen, vielleicht Bäume – ich weiß nicht was genau. Ich bin mir aber relativ sicher, dass wir keine Blumen mit dabei haben. Und schwups, so funktioniert das Ganze. Interessanterweise sogar Kaffeebohnen, wie ich mir dachte, Gras, Steine und so weiter. Auch das ist ein Garten. Eigentlich ist das auch ein Garten, aber wir haben keine Blumen. Du siehst, mit dem no-Commando können wir hier Dinge ausschließen.  

Beim no-Commando haben wir noch was Interessantes: Wir können das auch mit den Multiprompts kombinieren. Hier haben sie ein super gutes Beispiel gemacht. Ich zeige dir das Ganze. Es geht hier um eine solche Zeichnung, und danach wollten sie hier weniger Früchte mit dabei haben. Dementsprechend haben sie erstmal die Gewichte gegeben und danach bei den Früchten einfach nur das da hingeschrieben, und wir können die Früchte somit ausschließen. Und das funktioniert ganz, ganz genauso wie das „—no-Commando".

Ich zeige dir vielleicht, wie das Ganze funktioniert: Ich habe hier einfach mal mit einem Prompt gestartet – eine wunderschöne Fotografie von einer Landschaft in den Bergen. Ja, die Rechtschreibung ist hier nicht wirklich cool. Und jetzt sehen wir uns so das Foto an, und wir denken uns: Generell ist das Foto cool, aber wir würden gerne die Wolken ausschließen.  

Das könnten wir jetzt so machen: das wir hier draufklicken. Was machen wir jetzt? Erstmal zwei Doppelpunkte, danach Leerzeile, genauso wie du es vorhin gesehen hast. Danach schreiben wir das Wort rein, was wir ausschließen wollen, z. B. die Wolke. Wieder zwei Doppelpunkte, minus, Punkt, und 5. Also, hiermit können wir jetzt höchstwahrscheinlich die Wolken entfernen. Und wir klicken einfach mal „abschicken“.  

Dementsprechend ist das der Prompt, der berücksichtigt wird, und das da ist danach sowas wie das Dash-Dash-no. Und so kannst du halt auch gewisse Dinge hier spezifizieren im Prompt. Wir schicken das einfach mal los. Und das Coole ist bei diesem Befehl, dass du die Wolken mehr oder weniger hinzufügen oder wegmachen kannst. Du kannst nicht nur 0,5 machen, du kannst auch hoch auf 0,8, wenn du noch mehr Wolken ausschließen willst. Dementsprechend mal 0,8, noch mal das Gleiche, 0,1, und abschicken. Und jetzt sehen wir uns mal an, was wir alles bekommen haben.  

Ich habe das jetzt einige Male probiert. Das war unser Standardprompt. Hier siehst du, wir haben schon doch ziemlich, ziemlich viele Wolken mit dabei. Danach gehen wir hier hoch: Hier haben wir jetzt -0,5, und ich denke, man kann sehen, generell haben wir auf alle Fälle weniger Wolken. Das wäre das Gleiche, als wenn wir das Dash-Dash-no-Commando eingefügt hätten.  

Wenn ich hier hochgehe: Jetzt habe ich die Wolken auf -0,8, und du siehst, wir haben wirklich noch weniger Wolken, würde ich zumindest behaupten. Hier oben bin ich noch mal hergegangen: -0,1. Ja, ich muss gestehen, die Kontrolle ist hier aktuell nicht perfekt. Auch hier noch mal mit 0,1 und hier noch mal mit 0,8: Diesmal haben wir wirklich sehr viele Wolken ausgeschlossen.  Und hier noch mal 0,5. Generell muss ich leider Gottes natürlich mal wieder sagen: Englisch funktioniert etwas besser. Ich will das vielleicht noch mal testen mit Englisch.  

Ich habe hier jetzt einfach mal „a watercolor painting of a office“. Also, wir bekommen hier eine Zeichnung von einem Büro, sozusagen. Danach klicken wir hier wieder darauf. Wir machen zwei Doppelpunkte. Wir sehen uns an, was hier jetzt rauskommt, was wir eventuell entfernen wollen würden. Das können wir danach natürlich ganz einfach entfernen und sogar mit den Gewichten spielen.  

In jedem der Bilder ist ein Stuhl enthalten. Sagen wir, ich will keinen Stuhl haben, also „Doppelpunkt-Doppelpunkt-chair“. Wir wollen also keinen Stuhl. Wieder „Doppelpunkt-Doppelpunkt“, diesmal einen minus Punkt fünf. So sollten wir theoretisch im Stande sein, die Stühle zu entfernen. Ich bin mal gespannt, wie das Ganze aussieht.

Und wenn ich hier noch mal draufklicke, dann weißt du ja, wir können die Gewichte erhöhen. Hier hinten, also negative Gewichte funktionieren auf alle Fälle. Noch mal hoch auf 0,8 und noch mal das Gleiche, das Gewicht runter auf 0,2, z. B. Wir hätten das vielleicht sogar machen können mit einer großen Aula, wo viele Stühle sind. Aber na ja, die Beispiele kannst du dir ja selbst noch mal genauer ausdenken.  

Beim Gewicht 0,5 haben wir hier, wie du siehst, immer noch ein, zwei Stühle dabei – also eigentlich nur einen einzigen Stuhl pro Office. Anders sieht das aber hier oben aus: Sobald wir das Gewicht hochgestellt haben auf 0,8, haben wir wirklich eigentlich so gut wie jeden Stuhl versteckt. Ja gut, hier hinten drinnen ist noch einer mit dabei.  

Ich muss gestehen, ich mag generell das Dash-Dash-no-Commando etwas lieber. Hier hat man theoretisch zumindest etwas mehr Kontrolle. Ich muss gestehen, das funktioniert nicht immer ganz so gerne, wie man das eben sehen wollen würde.  

Ich würde tatsächlich hier so vorgehen und das „Dash-Dash-no-chair“ reinschreiben mit „0,8“. Macht okay, muss ich gestehen. Die Stühle sind so gut wie weg. Mit mit 0,5 haben wir wieder fast immer noch einen Stuhl dabei – also fast ähnlich, wie wenn ich diesen Prompt überhaupt nicht ausführe. Und hier jetzt noch mal ein solches Office ohne Stuhl, diesmal mit dem Commando „no“, also „Dash-Dash-no-chair“.  

Und ich muss wirklich gestehen, ich hatte hier auch ab und zu Pech. Sogar beim Dash-Dash-no habe ich Stühle bekommen. Du siehst hier auch „Dash-Dash-no“, und ich habe einen Stuhl mit dabei. Das heißt, in den Trainingsdaten ist höchstwahrscheinlich fast so gut wie jedes Büro mit einem Stuhl mit dabei. Deshalb ist es wohl höchstwahrscheinlich relativ schwierig, solche Stühle von Büros auszuschließen.  

Also haben hier die Gewichte sogar mehr Sinn gemacht. Mit einem negativen Gewicht von 0,8 war ich beim Ausschließen der Stühle ein klein wenig effizienter. Du musst mit den Dingen natürlich etwas rumspielen. Das sind Diffusion-Modelle, aber wir können halt die Wahrscheinlichkeit auf unsere Seite ziehen.  

Also, das „no“-Parameter ist eigentlich das Gleiche, wie wenn wir mit unseren Gewichten spielen würden und beim zweiten ganz einfach 0,5 hinzufügen würden.

Dementsprechend: Das waren die Gewichte in deinem Prompt. Du kannst gerne mit denen spielen. Für mich funktioniert es gut, mehr oder weniger Schokolade irgendwo draufzumachen, weil ich Schokolade mag.