Werk:AI mit Arnie/Nachdem ein Kunde kauft (oder nicht kauft)
Was machst du, wenn ein Kunde Nein sagt? Und noch wichtiger: Was machst du, wenn ein Kunde Ja sagt? In diesem Video sehen wir uns an, wie du vorgehen solltest, sobald du dein Zeug entweder verkauft oder nicht verkauft hast. Lasst uns einen kleinen Blick drauf werfen.
Was machst du also, wenn ein Kunde Nein sagt? Ich bin der Meinung, das solltest du einfach akzeptieren. Und du solltest auf keinen Fall jemandem auf die Nerven gehen. Das ist das Schlimmste, was du machen kannst. Du kannst nicht jeden Kunden haben. Akzeptiere ganz einfach ein Nein. Vielleicht ist der Kunde für dich nicht der Richtige, vielleicht bist du nicht der Richtige für den Kunden, vielleicht bist du im Moment nicht der Richtige für den Kunden. Das kann so viele verschiedenste Gründe haben. Und es ist im Grunde genommen einfach wichtig, dass du akzeptieren kannst, dass du einfach mal nichts verkauft hast.
Daneben solltest du auch immer noch im Hinterkopf haben: Ist dieser Kunde überhaupt der Richtige für dich? Das Konzept hast du sonst schon mal kennengelernt. Vielleicht war es sogar besser, dass du in diesem Moment an diesen speziellen Kunden nicht verkauft hast.
Wenn du am falschen Kunden mit aller Gewalt versuchst, irgendwas zu verkaufen, dann wirst du schlechte Mundwerbung bekommen. Und schlechte Mundwerbung ist das Schlimmste, was deinem Business passieren kann. Das hast du mittlerweile hoffentlich gelernt.
Was machst du, nachdem du nicht verkauft hast, nachdem du nicht abgeschlossen hast? Nutze den Verlust, um zu lernen. Du solltest ganz einfach reflektieren. Also: Reflektiere. Was hat nicht geklappt? Warum hat es nicht geklappt? Vielleicht kannst du es nächstes Mal besser machen.
Wenn du objektiv nach deinem jetzigen Wissen zumindest alles richtig gemacht hast, dann hast du dir hier keine Schuld vorzuweisen. Jedoch ist das selten der Fall. Kleine Stellschrauben kann und wird man immer und immer wieder verbessern müssen – verbessern sollen. Und darum soll es gehen.
Du solltest jede Erfahrung hier auch als eine Lernerfahrung sehen. Jeder nicht abgeschlossene Kauf – aber eigentlich auch jeder abgeschlossene – sollte als eine Lernerfahrung dienen.
Reflektiere: Warum hat es geklappt? Warum hat es nicht geklappt? Was kann ich nächstes Mal besser machen? Kann ich mein Angebot verbessern? Kann ich mein Produkt verbessern? Kann ich meine Closing-Skills verbessern? Habe ich keine psychologischen Tricks berücksichtigt? Habe ich nur geplaudert und den Kunden nichts erzählen lassen? Warum sind wir nicht zusammengekommen – oder warum schon? Reflektiere einfach ein klein wenig.
Aber was ist das Nächste? Was machst du, wenn du den Kunden bekommen hast, wenn du den Verkauf erfolgreich abgeschlossen hast?
Das Allererste, meiner Meinung nach, ist, dass du den Kunden wissen lässt, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat. Das ist unglaublich wichtig. Bestärke den Kunden in seiner Kaufentscheidung. Und der ganze Rest wird danach einfacher werden.
Und danach? Danach musst du liefern. Du hast viel versprochen, du hast verkauft, du hast ihn bestärkt – jetzt bist du an der Reihe. Du musst liefern. Und ich hoffe, dein Produkt ist gut.