Update - ChatGPT Search
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Gründet auf dem Werk „KI-Revolution“ Arnold Oberleiter
26. November 2024 n. Chr. hrsg.
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29. November 2024 n. Chr. erst.
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📽️ ChatGPT Search. (11:08)
Introducing Chat GPT Search. Sehen wir uns das etwas genauer an. Also, jeder, der Plus-User ist, kann es jetzt schon verwenden. Und natürlich kann man es auch als Chrome Extension verwenden. Jeder, der also für ChatGPT bezahlt, bekommt jetzt genau diesen Button. Hier drauf kann man klicken.
Wenn du dich fragst, ob du das auch als Gratis-User von ChatGPT bekommst: auf alle Fälle. ChatGPT sagt uns „In den kommenden Monaten“. Also würde ich 2040 anpeilen. Der Vorteil hiervon ist, dass wir ein einfaches Sprachinterface haben mit up-to-date-Informationen und auch weiterführenden Links. ChatGPT wird das Web nur durchsuchen, wenn es nötig ist, und wir müssen hier drauf klicken. Es ist natürlich auf chatgpt.com hier und auch in der Desktop-App verfügbar. Also, jeder, der die Desktop-App verwendet, auch hierauf kann man klicken.
Übrigens: In der Desktop-App ist jetzt auch der Advanced Voice Modus verfügbar. Allerdings kann man die zwei Dinge nicht kombinieren. Ich hoffe, das kommt bald. Also, man kann noch nicht zu ChatGPT sprechen und nach einer Websuche fragen. Es wurde entwickelt, um bessere Antworten zu bekommen. Wenn man das Web normal durchsucht, muss man sich durch viele Links durchklicken, und sie wollen das Ganze umgehen. Man kann normale Sprache verwenden. Sie integrieren viele Daten, z. B. Wetter, Aktien, Sport-News, aber auch Maps. Sie sind überzeugt davon, dass KI-Suche die Zukunft ist, und OpenAI will der Vorreiter sein.
Sie haben sich auch mit vielen Medienunternehmen zusammengetan, wie z. B. mit der Financial Times, Reuters und so weiter. Sie verwenden ein fein-getuntes Modell von GPT-4 Omni und auch destillierte Outputs vom OpenAI o1 Preview-Modell. Das Preview-Modell ist das Modell, das sozusagen „denken“ kann, und sie versuchen, mit dem Preview-Modell Fine-Tunings für das GPT-4-Omni-Modell zu machen, das das Web durchsucht. Und natürlich versuchen sie, das Ding besser zu machen.
Sehen wir uns einfach mal an, warum das eventuell ein Problem für Google sein könnte. Das hier ist der letzte Quartalsbericht von Google, und sie haben 49 Milliarden mit der Google-Suche gemacht, 8,9 Milliarden mit YouTube Ads und natürlich auch mit dem Google-Netzwerk noch ein paar Milliarden. Also, Google Advertising insgesamt hat 65,8 Milliarden Umsatz gemacht. Dazu kommt Google Cloud und so weiter. Im Jahr 2023 war die Google-Suche mit den anderen Dingen für fast 57 % des Umsatzes verantwortlich, YouTube Ads nochmal ca. 10 % und Google Netzwerk Ads nochmal ca.10 %.
Das sind also 75 % der Einnahmen allein durch Google Ads. Das bedeutet, man muss natürlich die Google-Suchprodukte verwenden, damit Google mit Google AdSense Geld machen kann. Denn Leute schalten Werbung auf Webseiten und natürlich auch auf YouTube-Videos. Und so kann Google Geld verdienen. Die anderen Google-Produkte kombiniert sind nur für ca. 25 % des Umsatzes verantwortlich. Also könnte man sagen, wenn niemand mehr die Google-Suche verwendet, dann verdient Google kein Geld mehr. Und einige sagen, dass die ChatGPT-Suche dazu beitragen könnte.
Neben der ChatGPT-Suche haben wir natürlich noch andere KI-Modelle, die beim Suchen helfen, z. B. Perplexity. Perplexity macht im Groben das Gleiche wie die Websuche von ChatGPT. Zusätzlich haben wir auch noch Gemini und so weiter. Gemini kommt von Google direkt. Vergleichen wir die ganzen Dinge bei den Google Trends, dann sieht man jedoch, dass ChatGPT bei weitem die Nase vorn hat. Vergleichen wir ChatGPT mit Bing, Perplexity, Claude und Gemini, dann sieht man, mit wie viel Abstand hier ChatGPT gewinnt.
Also, Perplexity, auch wenn es das Gleiche macht, die wenigsten verwendet. Auch hier: Dieser Chart ist recht interessant. Die blaue Linie, erstmal die hellblaue, ist das normale ChatGPT. Danach wechseln wir in Dunkelblau. Das ist eigentlich auch nur das normale ChatGPT, aber mit einer neuen Domain. Man sieht, dass ChatGPT Bing und Google Gemini bei weitem abhängt. Dementsprechend ist es natürlich nur logisch, dass einige sagen, die Google-Suche wird immer irrelevanter, weil ChatGPT eventuell das Ganze einfacher macht.
Lass uns das Ganze mal testen. Also, so funktioniert es: Wir klicken darauf, und jetzt können wir eintippen, was wir sehen wollen. „Gibt es ein deutsches YouTube-Tutorial zu comfyui von Arni?“ könnte man eingeben. Wir schicken das ab, und jetzt sollte ChatGPT das Web durchsuchen und mir im besten Fall ein YouTube-Tutorial zeigen. Das Video heißt „Die beste private KI, unzensiert & Gratis“. Also, so heißt sogar mein Video. Wenn wir also hier drauf klicken, dann landen wir auch genau auf dem Video.
Also, erstmal schon: ChatGPT ist hier sehr gut. Es gibt mir sofort die Dinge, die ich brauche. Aber hier kommt halt das Ding: Wir landen immer noch auf YouTube, und so kann Google natürlich immer noch Geld verdienen. Lass uns ein anderes Beispiel machen. Gehen wir auf ChatGPT, klicken auf Search, dann werden uns hier schon einige Dinge vorgeschlagen. Sagen wir, wir wollen etwas zu „Formel-1“. Ich klicke einfach mal „die Formel-1 heute“. Das Web wird durchsucht, und ich bekomme die wichtigsten Informationen komprimiert zusammengefasst.
Das ist erstmal natürlich schon richtig praktisch. Jeder, der sich jetzt für Formel-1 mehr interessiert, wird entweder mehr Fragen stellen oder aber diesen Links folgen. Wenn man hier auf sport1.de klickt, dann landet man natürlich auf der Website von Sport1. Und wieder sind wir auf der Webseite, und auf der Webseite poppen natürlich auch wieder die Google Ads auf. Dementsprechend kann auch hier Google profitieren und Geld machen, dank Google Ads, weil Leute natürlich immer noch Werbeanzeigen platzieren werden, auf diesen Webseiten.
Das Einzige, wie Google nicht profitieren würde, ist natürlich, wenn man hier anfängt, wieder und wieder Fragen zu stellen und auf keinen dieser Links klickt. Jedoch möchten die allermeisten höchstwahrscheinlich auf diese Links klicken, sonst wären sie ja schon nicht integriert worden.
Vergleichen wir das Ganze mal mit Perplexity: Formeln heute. Ich bekomme im Groben wieder ähnliche Informationen und wieder weiterführende Links. Dementsprechend kann ich natürlich selbst die Dinge durchlesen, aber ich kann halt auch auf die Links klicken und mir die Informationen der Webseiten selbst ansehen. Und auch hiervon würde Google danach natürlich wieder profitieren, weil Leute Ads schalten auf der Seite.
Was ist der größte Unterschied zwischen der ChatGPT-Suche und der Perplexity-Suche? Persönlich habe ich keinen großen Unterschied gefunden, nur halt, dass viel mehr Leute ChatGPT verwenden. Und dementsprechend könnte Perplexity eventuell irrelevanter werden, als es jetzt schon ist. Denn zumindest laut diesen Charts, verwenden sowieso nicht so viele Leute Perplexity. Und wenn ChatGPT jetzt das Ding auch noch mit integriert, dann sieht es für Perplexity halt noch etwas schlechter aus. Versteht mich nicht falsch: Perplexity ist ein cooles Tool.
Ein anderes Beispiel: Was waren die besten Aktien vom Nasdaq in dieser Woche? ChatGPT macht eine Websuche und listet mir höchstwahrscheinlich einige Dinge davon auf. Hier kommen die Aktien: Zum Beispiel Lululemon sollte gut gelaufen sein und natürlich auch Intel und Amazon. Intel und Amazon die haben beide Quartalszahlen gemeldet, und wir sehen auch hier die Links.
Dementsprechend: Wenn jemand nur eine schnelle Antwort will, dann wird er wahrscheinlich nur das verwenden. Aber wieder: Wenn er natürlich den Links folgt, zum Beispiel „Investor“, dann landet er auf Seiten, wo Leute natürlich Google Ads schalten. Laßt uns mal ansehen, ob die 6,19 % von Amazon stimmen. 6,19 % von Amazon ist wahr, aber die sind genau am Tag der Quartalszahlen um 6,19 % gestiegen.
Wenn wir in den Wochenchart gehen, dann sehen wir, dass der Wochenzuwachs tatsächlich vom Wochenanfang bis Ende 4,32 % war. Also, es ist tatsächlich noch nicht mal so korrekt hier, wie die Antworten sind. Man kann es natürlich sehen, wie man will. Es hängt natürlich auch davon ab, wo wir hier messen. Wenn wir vom tiefsten Punkt zu,m Höchsten gehen, dann ist es wieder in etwa korrekt. Aber der Wochenzuwachs sind nicht genau 6,19 %. Das war tatsächlich der Tageszuwachs am Tag der Quartalszahlen. Aber das mal kurz zur Seite geschoben: Ich finde die ChatGPT-Suche dennoch gut.
Ein weiterer Tipp für die ChatGPT-Suche kam direkt aus meiner Community: Man kann die Suchen begrenzen. Wenn man nicht will, dass Wikipedia als Ressource verwendet wird, kann man das ausschließen. Verwenden wir einfach mal diesen Prompt. Wir gehen auf die Websuche, integrieren das: „Erkläre mir den Begriff Künstliche Intelligenz. Nutze für deine Recherche nicht Wikipedia als Ressource.“ Schicken wir das ab, dann sucht ChatGPT natürlich erstmal nach Erklärungen für Künstliche Intelligenz, und Wikipedia wurde jetzt natürlich nirgends aufgelistet.
Wenn wir hier drauf klicken, dann sehen wir, dass andere Seiten durchsucht worden sind, aber nicht Wikipedia. Machen wir mal einen Splittest: „Nutze für deine Recherche Wikipedia als Ressourcen.“ Wir bekommen wieder eine Zusammenfassung, und hier sehen wir uns an, welche Links durchsucht worden sind. Es wurde jedes Mal Wikipedia durchsucht. Dementsprechend können wir die Suche natürlich auch eingrenzen.
Und insgesamt ist das natürlich praktisch. Vielleicht mag der ein oder andere die Ergebnisse nicht, die aus Wikipedia stammen, sondern möchte die Dinge ausschließen oder einschließen oder nur gewisse Dinge durchsuchen. Man kann nur YouTube durchsuchen, nur Wikipedia durchsuchen oder was auch immer. Jetzt haben wir hier einen guten Text und natürlich wieder weiterlaufende Links. Klickt man nicht auf die Links, profitiert Google nicht. Klickt man auf die Links, dann sind wir wieder auf Wikipedia, und dort können eventuell wohl auch Google Ads aufpoppen, obwohl ich nicht so ganz genau weiß, wie viele Google Ads auf Wikipedia geschaltet werden.
Zusammengefasst lässt sich also sagen: Chat GPT Search ist da. Das Ding ist relativ gut und praktisch. OpenAI versucht, es über die Zeit besser zu machen. Es macht im Groben die Dinge sehr ähnlich wie Perplexity. ChatGPT ist immer noch viel relevanter als all die anderen Chatbots. Dementsprechend könnte ich mir vorstellen, dass Perplexity über Zeit noch weniger relevant wird. Wird die Google-Suche davon sterben? Wahrscheinlich nicht, weil ChatGPT immer noch auf Google-Webseiten weiterleitet.
Falls niemand mehr in Zukunft auf diese Webseiten klickt, dann könnte das natürlich geschehen. Falls ChatGPT z. B. nie mehr Google-Webseiten anzeigen würde, dann wäre das natürlich auch ein Problem. Vielleicht sucht in Zukunft jeder auf ChatGPT, und ChatGPT leitet nur noch weiter auf Links, die nicht von Google kommen. Dann würde sich das Blatt natürlich wenden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Man weiß nicht so ganz genau, wie sich das auf Google auswirkt. Aber ich denke, das könnte in der Suche natürlich einige Dinge verändern. ChatGPT und OpenAI die bauen sich einen mächtigen Burggraben. Mehr und mehr Leute verwenden das Ding. Und ja, natürlich auch Google Gemini integrierte Websuche. Sie haben die Websuche schon eine Weile, aber das bringt zumindest momentan halt auch noch nicht so viel, wenn die allerwenigsten Leute Gemini verwenden. Wenn mehr Leute Gemini verwenden, wird das Ganze natürlich wieder anders aussehen.
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