Was ist ein Buch?
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Gründet auf dem Werk „KI-Revolution“ Arnold Oberleiter
25. Oktober 2024 n. Chr. hrsg.
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Abschrift
6. Dezember 2024 n. Chr. erst.
19:10 Uhr Ausgabe 00
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Ein neuer Weg zu Lesen
Okay, lasst uns starten, und ich hoffe, du erklärst mich jetzt nicht für verrückt. Wir starten dabei, uns anzusehen, was ein Buch eigentlich ist, und das wird danach wahrscheinlich Sinn für dich machen. Viele sehen ein Buch, in meinen Augen zumindest, aus dem falschen Winkel.
Sie sehen ein Buch – ich nehme hier immer dieses schwarze Buch, da ich nicht irgendwie Werbung machen will – sie sehen ein Buch, sie sehen es sich an, und sie denken: „Wow, ein Autor, ein Doktor, jemand, der was Wichtiges zu sagen hat, hat ein gesamtes Buch geschrieben, und ich muss mir jede einzelne Zeile ansehen.“ Das ist in meinen Augen der komplett falsche Weg, um zu lesen.
Brechen wir runter, was ein Buch ist. Ein gutes Buch ist eigentlich sowas wie ein Argument. Irgendein Mensch, irgendein Autor, hat irgendein starkes Argument, und er will dir ganz einfach erklären, warum er zu der Sicht kommt und wie diese Sicht funktioniert. Also, sieh ein Buch als Argument – meistens ein Hauptargument.
Du kannst es auch so sehen, dass ein Buch wie ein Baum ist: Der Baumstamm ist das Hauptargument, die Äste sind die Nebenargumente, die das Hauptargument untermauern, und die Blätter ist Fluff. Die Blätter sind einfach nur die Dinge, die der Autor ganz einfach mit einbaut, um das Buch zu füllen.
Ich will dir an dieser Stelle eine Frage stellen: Denkst du wirklich, jemand kann 300 Seiten von einem Buch vollmachen über ein einziges Thema mit wirklich anständigen Argumenten? Alles Dinge, die wirklich Sinn machen?
Was steht in Büchern normalerweise? Normalerweise sind andauernd Geschichten: „Im Jahre 1963 wurde dies und das und jenes gemacht“ und so weiter. Es werden Geschichten erzählt vom College, es werden verschiedenste Kleinigkeiten immer wieder und wieder erwähnt. Und es geht dem Autor einfach nur darum, dass du im Buch vorne anfängst und dass du alles durchliest.
Ich sag dir hier jetzt aber, dass das nicht das Ziel sein sollte, wenn du ein Buch liest. Warum solltest du dir vom Autor vorschreiben lassen, wie du das Buch lesen sollst? Das Buch ist für dich. Du willst Informationen aus dem Buch, also sollst auch du die Informationen so herausfischen können, wie du willst.
Mein wirklich großer Punkt ist es, dass man sehr schnell zum Baumstamm kommen soll. Man muss das Hauptargument finden. Danach lässt man sich auch noch die größten Äste zukommen, man liest also auch noch die kleinen Nebenargumente, versucht so die Sichtpunkte vom Autor zu verstehen. Und die ganzen kleinen Dinge, die ganzen Geschichten, die irgendwann im Weltkrieg geschehen sind, die kann man sich auch sparen.
In den meisten Büchern stehen eh nur dieselben Geschichten. Das ist wirklich ein enorm wichtiges Konzept.
Also, in diesem Video hast du gelernt, was ein Buch ist: Ein Buch ist meistens einfach nur ein Hauptargument, ein Statement, das dir der Autor erklären will. Er erklärt es dir mit Beispielen. Das Hauptargument ist der Baumstamm. Es geht darum, den Baumstamm schnell zu finden. Die Äste sind die Nebenargumente, diese untermauern meistens einfach nur das Hauptargument, und die ganzen Blätter sind Anekdoten und Geschichten, um einfach nur das Buch zu füllen.
Kein Mensch kann 300 Seiten füllen mit wirklich wesentlichen Informationen. Es müssen Geschichten erzählt werden. Und ganz, ganz wichtig: Der Autor sollte dir nicht vorgeben, wie du das Buch liest.