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Werk:De docta ignorantia/25

aus AufEinWort, der freien Forschung

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Sed nec ab unitate vel unitatis aequalitate gigni dicimus connexionem [1], quoniam nec ab unitate per repetitionem fit neque per multiplicationem; et quamvis ab unitate gignatur unitatis aequalitas et ab utroque connexio procedat, unum tamen et idem est unitas et unitatis aequalitas et connexio procedens ab utroque, – velut si de eodem dicatur: ‘hoc, id, idem’. Hoc ipsum quidem, quod dicitur id, ad [2] primum refertur; quod vero dicitur idem, relatum connectit et coniungit ad primum. Si igitur ab hoc pronomine, quod est id, formatum esset hoc vocabulum, quod est iditas, ut sic dicere possemus ‚unitas, iditas, identitas’, relationem quidem faceret iditas ad unitatem, identitas vero iditatis et unitatis designaret connexionem, satis [3] propinque Trinitati convenirent.

Aber man sagt nicht, daß die Verknüpfung von der Einheit, noch von der Gleichheit der Einheit gezeugt werde, da sie weder von der Einheit durch Wiederholung entsteht, noch durch Vervielfältigung. Und obwohl die Gleichheit der Einheit von der Einheit gezeugt wird und aus beiden die Verknüpfung hervorgeht, so ist dennoch die Einheit und die Gleichheit der Einheit und die aus beiden hervorgehende Verknüpfung ein und dasselbe – wie wenn man von ebendemselben sagte: Dieses, Das, Dasselbe! Dieses Selbe nämlich, welches Das genannt wird, wird auf das Erste bezogen; was aber Dasselbe genannt wird, verknüpft und verbindet das Bezogene zum Ersten. Wenn also von dem Pronomen Das das Wort Dasheit gebildet würde, so daß wir Einheit, Dasheit, Selbigkeit sagen könnten, dann würde die Dasheit die Relation zur Einheit bilden, die Selbigkeit der Dasheit und der Einheit aber würde die Verknüpfung bezeichnen und alles käme der Dreieinigkeit genügend nahe.

Einzelnachweise

  1. ↑ 18.15
  2. ↑ 18.20
  3. ↑ 18.25