Die Illusion über die eigene Vernunft und Unvernunft des Anderen
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Verhalten und Verhaltensantworten
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
26. April 2021 n. Chr. erst.
Ausgabe 02
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2021042601 Die Illusion über die eigene Vernunft und Unvernunft des aÁnderen.pages
Es erscheint mir als würde sich alles nach Mangel an etwas ausrichten und vor allem der Mensch mit Mängeln einer Vielzahl an Mängel ausgestaltet und mit Mängeln behaftet zu sein, die im Wesentlichen sein Leben und Daseinzustand bestimmen, wobei es ihm dann ach noch erschwerend darin mangelt, seine eigenen Mängel wie auch die in seinem Umfeld beheben und auflösen zu können.
Für den Menschen meist unbemerkt ist er den ganzen Tag damit beschäftigt Mängel im Dasein zu mindern und darin bestrebt diese aufzulösen , während sie von der Vielfalt an Ursprüngen beständig von anderen und anderem erwirkt und von ihm selbst bewirkt werden, so daß er kaum hinterherkommt.
Er müßte beständig eine sehr lange Zeitdauer 24 Stunden am Tag darin tätig sein , sich Mittel und Möglichkeiten zu erschaffen, um darauf vorbereitet und in der Lage zu sein, die auf ihn einwirkende Flut an Mängeln zeitnah so zu behandeln zu können, daß er nicht ins Hintertreffen gelangt.
Auch jeder Überfluß an etwas kann als Mangel an zu wenig von dem was sein sollte gesehen werden, wie auch jeder Mangel an zu wenig von etwas anders betrachtet, als Überfluß an unerwünschten oder belastenden gesehen werden kann, wenn sie als belastend empfunden werden.
Untätig im Hinblick auf etwas zu sein, zu denken, man hätte Zeit und müße nichts tun, endet für gewöhnlich bald darin aufgrund eines Mangels unter Druck zu geraten und einen Mangel nicht beheben oder auflösen zu können, wodurch eine Anzahl und oder Vielfalt an Folgemängel auftreten werden.
Da dem Menschen jeweils nicht wirklich bewußt ist, welches seine maßgebenden Mängel an sich sind, ist er meist gerade in diesen nicht bestrebt, sie aufzulösen und wenn ihm Mängel in Bezug auf sich selbst bewußt sind, weis er sie meist nicht aufzulösen oder versucht sie mit Mitteln aufzulösen, die sie nur scheinbar auflösen, ihm weitere Mängel über die Zeitdauer anhaften lassen werden.
Auch wenn es vielen Leuten gut ergehen mag, so befindet sich der Mensch allgemein in einem weit schlechteren Daseinzustand als es sein müßte und wäre, wenn er sich der Mängel bewußt wäre, die sein Dasein im Wesentlichen bestimmen und ihm die Selbstbestimmung nehmen, seinen freien Willen und seine Freiheit begrenzen.
Der Mensch ist weitestgehend darin eingewöhnt sich mit unmittelbar eher sichtbaren Dingen, Erscheinungen und Daseinzuständen zu beschäftigen, wenn sie seine Aufmerksamkeit an sich ziehen, sie ihm überhaupt bewußt werden und es werden ihm hauptsächlich diejenigen bewußt, die unmittelbar auf ihn einwirken, da sie in ihm Empfindungen, Gefühle und Emotionen anregen und er deutet das Dasein ihrem Ausmaß entsprechend.
Er läßt sich daher im Denken, Handeln und Verhalten meist von den Ereignissen, Situationen und Daseinzuständen und Erscheinungen regulieren und steuern, die seine Aufmerksamkeit jeweils am meisten binden.
Da er sich maßgebend von Empfindungen, Gefühlen und Emotionen in Beziehung zu seinem Gemüt, seiner Vernunft, seinem Verstand und seiner Gesinnung nach leiten läßt, er das jeweilige Dasein ihnen entsprechend einschätzt, Ursachen, Verursacher und von ihnen ableitend und ihnen entsprechend seine Lösungen und Lösungswege ableitet, schätzt er diese meist anders ein, als sie sind, ist daher nur bedingt in der Lage wahre Ursachen, deren Gründe und Ursprünge wie auch deren Urgründe zu erkennen.
Dies alles ist nicht absolut so, sondern umso mehr wahr, je weniger es sich um rein physikalische Daseinzustände und Erscheinungen handelt, wobei er auch dahingehend, wie auch besonders in allen anderen Bereichen, die sich auf das menschliche Verhalten und die meist erwirkten Verhaltensantworten betreffend auswirken.
Zuerst bemerkt der Mensch Dinge und Erscheinungen entsprechend seiner Tugendhaltung, da seine Tugendhaltung wie ein Filter und Verstärker für das Dasein für ihn meist unbewußt unmittelbar regulierend mit seinem Bewußtseinsinhalten anregend und summierend aus Gegenwartsbewußtsein, Halbbewußtsein und Unterbewußtsein arbeitet.
Mit Gegenwartsbewußtsein ist hier jenes gemeint, daß allgemein meist als Bewußtsein bezeichnet wird, das Bewußtsein über Gegenwärtiges entsprechend seiner Tugendhaltung, daß jedoch nur anteilig aus Gegenwärtigem in oft verfälschter Ausgestalt wahrgenommen wird.
Gegenwärtiges gelangt und sinkt sehr schnell ins Halbbewußtsein ab und im Halbbewußtsein befindet sich von oben absinkend bereits in Vergangenes gewandeltes Gegenwärtiges, welches aus dem Halbbewußtsein noch mitanregend und daher mitregulierend die Bewußtseinsinhalte im Bewußtsein verstärkt und oder schwächt, somit Einfluß darauf ausübt, wem oder was der Mensch seine Aufmerksamkeit widmet.
Inhalte im Halbbewußtsein, die nur nich wenig bis gar nicht mehr angeregt werden sinken weiter ins Unterbewußtsein ab, wobei es diese grobe Aufteilung von dieser und jener Art an Bewußtsein tatsächlich nicht gibt, der Mensch nur ein wirkliches und wirkendes Bewußtsein hat, es sich bei der Aufteilung an sich nur um die Anregungszustände von Erinnerungen an Ereignissen, Situationen, Erscheinungen, Dingen und deren Wechselwirkungen handelt.
Man könnte also viele vermeintlich getrennt bestehende Arten von Bewußtsein bestimmen und benennen, wobei es an sich Anregungszustände sind die sich wie die Temperatur in Bezug auf Wärme verhalten und jede Gradzahl ja auch nicht ein eigenes Dasein hat, sondern ein Daseinzustand von etwas Bestimmten ist.
Das Halbbewußtsein steht in der Mitte zwischen Gegenwartsbewußtsein und Unterbewußtsein und wirkt auf beide anregend und entregend ein und dem entsprechend werden Inhalte im Unterbewußtsein angeregt und steigen ins Halbbewußtsein auf, gelangen bei weiterer Anregung ins Bewußtsein.
Die Anregungszustände vermengen, summieren und minimieren sich wie sich überlagernde Schwingungen und jede Erinnerung enthält auch die jeweilige Emotion als Schwingungsmuster, die sich summierend dann als gegenwärtige Emotion des Menschen zeigt, sie sein Empfindungen und seine Gefühle und letztlich seine jeweils Gegenwärtige Emotion mitregulierend erwirkt.
So gelangt aus dem Unterbewußtsein die vergangene Vergangenheit über das Halbbewußtsein mit der Vergangenheit aus dem Halbbewußtsein ins Gegenwartsbewußtsein, welches dazu führt, daß der Mensch einen viel höheren Anteil an Vergangenheit in seinem Bewußtsein erhält, nach dem er das gegenwärtige Dasein einschätzt, er somit in seinem Dasein und seinen Einschätzungen mehr von seiner Vergangenheit heraus aus reguliert wird, als von der Gegenwart.
Dies ist umso mehr wahr, je tiefer jemand in seiner Tugendhaltung ist, da dies vor allem eine Wirkweise seines Gemüt ist, welches der Vernunft vorauslaufend und über Kreisfolgeablauf der sich wandelnden Tugendhaltung auch nachlaufend ist.
Die Stärke der Empfindungen und Gefühle des Menschen steht unmittelbar in Bezug mit der Stärke oder dem Ausmaß an dem, was er entsprechend seiner Tugendhaltung individuell an Bedeutung in Bezug auf Wichtigkeit, Dringlichkeit und Nutzen im Hinblick auf Gewinn bis Verlust, Freude, Schmerz und so weiter einschätzt.
Dabei ist zu beachten, daß dies entsprechend auch von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich eingeschätzt und bestimmt wird, dem einen als Freude, dem anderen als Leid empfunden werden kann.
Je angemessener das Verhalten und die Verhaltensantworten eines Menschen ausfallen, umso mehr befindet sich ein Mensch in der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft, als die kommende Gegenwart und umso mehr ist er in der Lage bestehenden und kommenden Mängeln bis Überschüsse richtiger einzuschätzen, sie in deren Ursächlichkeit, deren Gründe und Ursprünge zu erkennen und zu bestimmen, wie auch angemessen damit umzugehen.
Er wird jeweils die Mängel zuerst angehen, die deren Möglichkeiten und Wirkweisen nach mehr Folgemängel als andere erwirken könnten und diese zuerst beheben wollen.
Je unangemessener das Verhalten und dessen Verhaltensantworten auf Daseinzustände, Situationen und so weiter sind, umso mehr befindet sich der Mensch in der Vergangenheit, da sein Verhalten und seine Verhaltensantworten maßgebend aus den und entsprechend der Erinnerungen heraus reguliert werden, die dann überwiegend auf ungelöste fortbestehende Mängel, erfahrenes Leid, erlittene Verluste und Schmerzen bestehen, die er maßgebend erneut zu erleben zu vermeiden sucht, daher sein Verhalten und seine Verhaltensantworten auch maßgebend durch Furcht vor etwas auf Vermeiden, Stoppen und Verändern ausgerichtet sind.
Während derjenige auf hoher Tugendhaltung sich vorwiegend mit dem Erschaffen von etwas für sich, andere, seinem Umfeld als Mitfeld und die Natur beschäftigt hält, richtet sich der Mensch für ihn unbewußt immer mehr auf Enterschaffen, damit auf Zerstören von etwas und oder jemand aus und zugleich auch immer mehr gegen sich selbst, andere, sein Umfeld als Gegenfeld und gegen die Natur aus.
Dies wird dem Menschen meist nicht bewußt, da er sich allgemein im Zustand der Selbsttäuschung befindet und er entsprechend seiner auf Vernehmen in Regulierung zu seinem Vernommenen seine Vernunft herausbildet und sich selbst daher von Verstand her als im Recht seiend und unverfehlt betrachtet und dies umso mehr der Fall ist, je mehr er sein Dasein und seinen Daseinzustand, wie auch seine Verhaltensantworten rechtfertigt und sie an sich als unangemessen einzustufen sind.
Rechtfertigungen entspringen bereits angeregter Unvernunft, wenn auf den Hinweis, daß etwas falsch sei oder sein, man etwas besser machen könnte als man es tat oder tut und man als Antwort darauf gesagt bekommt, warum dies ausreichend, so richtig oder richtiger sei, oder auch bei mehr angeregter Unvernunft, daß man doch wohl selber wüßte was gut wäre und man sich daraus halten solle und nach oben hin gibt es keine Grenzen und eine Antwort könnte so auch der unmittelbare Schlag ins Gesicht ohne weitere Worte als Antwort erfolgen.
Man wird in solch einer Rechtfertigungssituation bemerken, daß beim einen oder beiden das Wohlwollen absinkt bis absackt und der Umgang miteinander entsprechend an Freundlichkeit verliert und daß die Gleichrangigkeit im Streben nach Wohlergehen sich gegenüber einem hin verlagert oder bei beiden sich ins Gegenteil verlagert.
Bei angeregter Vernunft würde derjenige, der angesprochen wurde, daraufhin mit einer Gegenfrage antworten, falls der Hinweis als unangemessen eingestuft wird oder bei etwas angeregter Unvernunft nur einfach genau erklären, warum er dies tut und weitere Frage-Antwort-Kreisfolgeabläufe würden erfolgen, bis die Richtigkeit des Tun oder des Ergebnis von beiden übereinstimmend erkannt oder man sich einig über die auszuführende Veränderung zum Besseren hin ist und dies dann auch erledigt wird, wenn erforderlich auch gemeinsam durchgeführt und bewirkt wird.
Bei angeregter oder fortbestehender Vernunft wird auch die Freundlichkeit fortbestehen und möglicherweise zunehmen und das Streben nach Wohlergehen wird sich gleichrangig erhalten und gegenseitig stärken.
Man sollte dabei beachten, daß man so gut wie gar nicht erlernt, wie und wann man Fragen stellt und so weisen viele oft zu voreilig einen Zustand zu, der nicht besteht und daher vom anderen eher oder aufgrund der Art und Weise wie vorgetragen, als Vorwurf deutet. Wenn man etwas sieht und dann gleich sagt „Das sieht aber nicht gut aus, warum hast du nicht…?“, oder noch schlimmer „Das hast du falsch gemacht!“.
Und es geht auch noch schlimmer und schlimmer und da muß man sich dann nicht wundern, daß man die weitere Ausgestalt angeregter Unvernunft selbst damit auslöst, in dem man den anderen in seiner Emotion zum Absinken oder Absacken bringt, derjenige an sich höher ist, jedoch die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wird, eine dann entsprechend zutreffende Verhaltensantwort gibt, man so die gewandelte Ausgestalt seines eigenen Fehlverhalten zu spüren bekommt – frei nach dem Motto, "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus."
Da ein Mensch umso mehr falsche Ursachen und Verursacher bestimmt, je tiefer er im der Tugendhaltung und in seinem Gesamtdaseinszustand ist, wird er auch umso mehr diejenigen Lösungen für scheinbare oder bestehende Mängel auswählen, die ihm unmittelbar bis mittelbar auch noch entsprechend mehr Schaden als Nutzen bringen, er jedoch auch dies kaum bis nicht erkennen wird, wenn er bereits zu tief geraten und daher wieder Ursachen, Verursacher und Lösungen falsch zuweisen wird.
Kennzeichnende Merkmale für die jeweilige Tugendhaltung und Leben in der Vergangenheit bis Gegenwart mit Blick auf die Zukunft sind, ob, inwieweit, wie, wann und wem jemand sich, andere, sein Umfeld und die Natur für seinen eigenen oder deren Daseinzustand rechtfertigt, Verantwortung zuweist, ob er lediglich bei Ursachen und Verursacher verharrt, auf sie beharrt oder inwieweit er sich deren Gründe und Ursprünge zuwendet, wobei dies bereichsbezogen und personenbezogen und daher sehr vielfältig ist.
Ursachen mag jemand aufgrund bestehender Mängel und Notwendigkeit zeitnah angehen und abwendend vorgehen, jedoch wird sich jemand im Anschluß den Gründen und Ursprüngen der Mängel zuwenden, um zukünftige Mängel abzustellen, damit er nicht beständig mit dem beheben von wiederholt auftretenden schlechten und mangelhaften Daseinzuständen beschäftigt gehalten wird. So tingeln die Menschen von Ursache zu Ursache und in befinden sich in einem beständigen Kampf gegen Ursachen vorzugehen.
Gerade Wissenschaftler und Akademiker versagen darin und besonders sie müßten über Ursachen hinaus bis zu den Urgründe der Ursprünge gelangen, was sie jedoch bedingt auf gelehrter Ignoranz, Unvernunft und ihrer Lehren erwirken Fehlausrichtung nicht mehr dazu in der Lage sind dies zu tun.
Erschwerend kommt hinzu, daß erst ab einer hohen Tugendhaltung auf der Bewußtseinszustand von wirklich gleichrangigem Interesse an einem selbst, anderen, seinem Umfeld als dessen Mitfeld und der Natur Vernehmen von möglichen, wirklichen, tatsächlichen wie auch dinglichen zukünftigen, gegenwärtigen und vergangenen Daseinzuständen, Dingen und Erscheinungen Vernunft in einem selbst und oder anderen anregt und zu dessen Steigerung beiträgt.
Das Ausmaß an gegenwärtigem Interesse an etwas oder jemand allein ist kein ausreichendes kennzeichnendes Merkmal für einen hohen Bewußtseinszustand. Eine gewandelte und oder eigene Ausgestalt ist zudem Desinteresse, welches in Wechselbeziehung zu Interesse steht. Interesse auf hoher Tugendebene wird durch das Ausmaß an Wohlwollen und dem Streben nach Wohlergehen in Bezug auf sich selbst, andere, das jeweilige Mitfeld und die Natur in dessen Gleichrangigkeit als kennzeichnende Merkmale mitreguliert und dem Ausmaß wie sehr jemand darauf steuernd sie anhebend einwirkt.
Je höher ein Mensch in seiner Tugendhaltung aufsteigt, umso mehr lebt er diese auch, strebt entsprechend immer mehr nach der Steigerung seiner eigenen Tugendhaltung und daß ihm andere darin mit ihm übereinstimmen und ihm folgen und zeichnet sich dadurch aus, daß er eine höhere Tugendhaltung in seinem Mitfeld durchzusetzen sucht.
Die meisten Menschen befinden sich jedoch in Bezug auf ihre eigene Tugendhaltung im Daseinzustand der Selbsttäuschung und je tiefer man gerät, umso mehr täuscht man anderen absichtlich eine höhere Tugendhaltung vor, als sie ihnen selbst bewußt haben, damit sie ihre schädlichen Motive und Zielsetzungen unerkannt erlangen können, bis auch dies ihnen nicht mehr bewußt ist und wenn sie dies beständig tun.
Daher kann man anderen ihre niedere Tugendhaltung nur schwer bewußt machen, genauso wenig, wie man je tiefer man oder jemand gelangt durch oder über Vernunft im anderen Vernunft sondern umso mehr Unvernunft anregen wird, je tiefer jemand in seiner Tugendhaltung und seinem Gesamtdaseinszustand absackt.
Kein Mensch ist in allen Bereichen des Denkens und Handelns unvernünftig ausgerichtet. Jemand kann nahezu höchst vernünftig in einem bestimmten Bereich in Bezug auf jemand oder etwas sein, darin sehr zu einem guten Daseinzustand beitragen und dennoch von seiner Gesamterscheinung und seiner Gesamtwirkung her sehr zerstörerisch sein, wie es oft bei Genies war und beobachtbar ist.
Je intellektueller, intelligenter, empfindsamer jemand in Bezug auf etwas ist, insbesondere, wenn er über ein hohes Vorstellungsvermögen verfügt, umso mehr wird in Bezug darauf zu hohen Erkenntnissen gelangen, tatsächliche Entdeckungen und Erfindungen diesbezüglich machen und als Genie in Erscheinung treten.
Man kann jedoch auch völlig unberechtigt zu Ruhm als Genie gelangen, wie es bei Gelehrten sehr oft und bei Akademikern heutzutage immer noch öfter als man denken mag der Fall ist, wenn man vom Intellekt her aufgrund gelehrter Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung zu vermeintlich hohen Erkenntnissen, Entdeckungen und Erfindungen gelangt, wie es im Fall der Gelehrten der Drachenkunde und Hexerei wie auch der Quantenphysik der Fall war und ist.
Schließlich gab es zu Zeiten der antike bis ins späte Mittelalter Gelehrte, die als Spezialisten in Sachen Drachen galten, wie auch der Theologe Heinrich Kramer mit seinem Mitautor Jakob Sprenger, beide höchstreligiöse Gelehrte des Dominikanerorden im Jahre 1486 als Spezialisten den Hexenhammer herausbrachten und die Hexenverfolgung als maßgebende „Spezialisten“ förderten und ausrichteten.
Auch ein Albert Einstein mit seinen Schriftstücken ist solch ein Gelehrter der seinem Raumzeitgespenst die Verfolgung anders denkender Physiker auslöste. Gelehrtheit im Sinne spezialisierter Intellektualität ist kein Kennzeichen hoher Tugend und hohem gültigen Wissen in hoher Wahrheitsgüte, sondern geradezu ein kennzeichnendes Merkmal von Verrücktheit.
Die Raumzeit Einsteins ist lediglich eine perspektivische Raumansicht, die mit Zeit und Licht verschränkt wurde, die jedoch auf ganz anderem Wege mit einander in einer Vielfalt und nicht in einer Einzigartigkeit verschränkt sind. Durch ihn wurde Quantenphysik zur Religion, wie auch alle Intellektuellen Bereiche in ihrer Spezialisierung eher Glaubensgemeinschaften als wahr Wissenschaften sind.
Dies ist umso mehr wahr, je weiter deren Entstehungsgeschichte zurückliegt und oder in vorangegangenen Glaubensgemeinschaften seine Ursprünge und Urausrichtung bezogen hat.
Niemand läßt sich gerne von jemand eine niedrige Tugendhaltung zu haben vorwerfen, doch wissen die Menschen nicht, daß sie dazu neigen eine niedrige oder hohe Tugendhaltung in Bezug auf etwas oder jemand zu verallgemeinern, wo doch jeder Mensch so viele Tugendhaltungen in sich birgt, wie er zu Einstellungen, Überzeugungen und Gewißheiten in Bezug auf etwas oder jemand bestimmten, wie auch jeweils verallgemeinernd in sich birgt, diese alle wiederum in Wechselwirkungen zueinander in Beziehung stehen, aus dem heraus sich seine allgemeine Tugendhaltung, wie auch sein allgemeiner Gesamtdaseinszustand herausbildet.
So weist man gerade zu Ruhm, Anerkennung und Titel gelangten Gelehrten und Akademikern fälschlich eine hohe Tugendhaltung und aufgrund seines Vermögens in einer wissenschaftlichen oder vermeintlich wissenschaftlichen Disziplin oder einem Bereich auch eine hohe Tugendhaltung und ein entsprechendes Vermögen in Bezug auf andere Disziplin oder einen anderen Bereich zu haben.
Dies ist gerade bei Intellektuellen vorhersehbar eher nicht der Fall und gerade sie zeichnen sich in der Menschheitsgeschichte als besonders gegen die Menschheit und die Natur tätig, nachteilig beeinflussend oder einwirkend geworden zu sein.
Was ich hier in Bezug auf Gelehrte und Akademiker erläutere ist von besonderer Bedeutung, da sich dies von ihnen ausgehend in der gesamten Menschheit ausweitet und bis in die persönlichsten engsten Beziehungen der Menschen zueinander nachteilig auswirkt, die selbst davor nicht gefeit sind, sondern diese eingewöhnte Denkweise ebenso aufweisen und sich nach ihr ausrichten.
So stehen die tatsächlich Vernünftigen Menschen vor dem Umstand, daß ihre höhere Vernunft in den anderen deren Unvernunft anregt, die sie selbst meist für Vernunft halten und somit die Unvernunft aufgrund von einwirkender Vernunft sich steigert.
Diese Wirkweise ist auch bei einem selbst in Bezug auf sich selbst beobachtbar, führt auf der Bewußtseinsstufe von Interesse zu mehr Vernunft und gesteigertem Interesse, jedoch bei immer weiter absackender Tugendhaltung auch immer mehr dazu, daß man aufgrund Bestrebens nach höherer Vernunft für sich selbst auf sich selbst bezogen, seine Unvernunft anregt und so zumindest mittelbar zu mehr Unvernunft neigt.
Mit dem Absacken von Tugendhaltung und Daseinzuständen wandelt sich das Ausmaß und die Ausrichtung von Interesse zu Desinteresse und so reguliert das Desinteresse an etwas oder jemand, wie auch an sich selbst, somit gegen Wohlwollen und Wohlergehen gerichtete Aufmerksamkeit und Verhaltensantworten, immer mehr das Dasein, als ein wirklich wohlwollendes und auf Wohlergehen ausgerichtetes Interesse es tut.
Bewußtseinsstufe, Tugendhaltung und Gesamtdaseinszustand bestimmen die geistige mentale Dichte eines Wesen, welches sich als Dichte im Denken und im Handeln als Dichte in gewandelter Ausgestalt von Gewalt, wie auch im jeweils eigenen Körper als Dichte meßbar zeigt.
Somit kann man sagen, daß jemand umso „dichter“ er ist, sich in ihm entsprechend der Dichte die Anregung erfolgt und daher die Unvernunft aufgrund ihrer in Erinnerungen enthaltener Dichte umso mehr angeregt wird, als die mit geringer Dichte behaftete Vernunft.
So wie sich Dichte in der Natur verhält, so ist es nahezu auf das menschliche Verhalten und dessen Verhaltensmuster übertragbar, um diese Wirkweisen in deren Ursachen bis Ursprüngen und Wirkweisen besser verstehen zu können.
Angemessenheit spielt im menschlichen Denken, Handeln und Verhalten eine der bedeutendsten Verfertiger zwischenmenschlicher Beziehungen und eine bedeutende Rolle bei dem Versuch in sich selbst oder anderen Vernunft anzuregen.
Je unangemessener die Verhaltensantwort auf die eigene Unvernunft, die eines anderen oder anderer ist, umso mehr ist in einem selbst Unvernunft dadurch angeregt worden und wird diese im anderen und anderen Unvernunft anregen.
Beim Versuch in sich selbst, im anderen und anderen Unvernunft zu vermeiden, zu stoppen und oder zur Vernunft zu wandeln kommt es sehr darauf an, wie man sich selbst, den anderen und anderen gegenüber begegnet, sich ihnen gegenüber verhält, wie man vorgeht und dem anderen aufzuzeigen sucht, was man jeweils selbst als Vernunft und Unvernunft betrachtet und worin man sich Veränderung vom anderen erwünscht.
Schon allein das unangemessene Aufzeigen von dem, daß vernünftiger sei, kann schon die Unvernunft des anderen hochschnellen lassen und bei manchen ist steht die Unvernunft so sehr unter Spannung, daß allein das in Erwägung ziehen, daß etwas unvernünftig oder falsch sein könnte, im anderen eine „Unvernunftsexplosion“ als Verhaltensantwort auslöst.
Ich werde hier jetzt nicht in der Vielfalt möglicher Angemessenheiten und möglicher Mängel und bessere Ausrichtung aufzeigen, sondern weise darauf hin, daß man vor dem Ansprechen und Angehen von Unvernunft, sich auch in der Position befinden muß, seine Stellung halten zu können, daß man umsomehr über Macht, Gewaltbereitschaft und Mittel über den anderen verfügen muß, je unvernünftiger er einem erscheint.
Wenn man in den Daseinzustand eines anderen einzuwirken sucht, dann muß man selbst über die Stabilität und das Durchhaltevermögen verfügen, wie auch über ein „dickes Fell“, eigener Gelassenheit den zu erreichenden, oder zu verbessernden Daseinzustand auch herbeiführen zu können, da einem ansonsten die Unvernunft des anderen aus der eigenen Stabilität heraus hebeln oder aus Bahn werfen wird.
Vernunft regt Vernunft nur im sehr engen Rahmen unter guten Bedingungen an und ansonsten muß man bedenken, das Vernunft, wie auch Unvernunft bei den überwiegend allgemein herrschenden niedrigen Daseinzuständen und Tugendhaltungen zuerst bis anhaltend Unvernunft anregt, diese sich zeigt, wechselwirkt und dadurch das notwendig gleichrangige Wohlwollen wie auch Streben gute Daseinzustände zu erlangen, zu erhalten und wenn möglich zu verbessern entsprechend ins Gegenteil verkehrt.
Wenn man in einer Beziehung stehend sich in all dem, was ich so über die Entstehung, Steigerung und Wirkweisen der jeweils eigene und anderen Tugendhaltung bewußt geworden ist, sich darin jeweils selbstbestimmt einigt und anhand dieser Angaben als Angebot zu halten sucht, somit in gemeinsamer Übereinstimmung darüber gelangt, so wird man seine Möglichkeiten eine gute und anhaltende Beziehung zu haben vervielfachen.
Da die Vernunftsanregung in einem Selbst und oder anderen die Unvernunft zuerst anregen wird und dies umso stärker erfolgt, je tiefer man sich gerade emotional und oder im Gemüt befindet, diese schon bedingt durch Einwirkungen aus dem Umfeld heraus oder durch Ereignisse oder Situationen zum absacken neigen, der wird die aufkommende Unvernunft nicht als gegen sich sondern als gegen die entstandene Situation, schlechten Empfindungen und Gefühle gerichtet verstehen, daß sie in der Regel auch unabhängig von der Beziehung in der Regel sind.
Man empfindet das unangemessene Verhalten des anderen in Unkenntnis und Unbedachtheit dessen Interesse am Wohlergehen des anderen eher als einem entgegengerichtet und selbst wenn dies anfänglich auch so ist, so ist es meist aus der Verhaltensantwort der Person ihrem Gemüt entsprechend umso mehr auferzwungen, je tiefer sie emotional absackt und umso weniger kann sie sich dessen erwehren.
Was also jemand im „Anfall“ aufgrund angeregter Unvernunft zu einem sagt, sollte man nicht persönlich nehmen, da die Emotion im Grunde und nicht das Wesen zu einem spricht.
Sind einem diese ganzen Wirkweisen bewußt, so kann man die aufkommende Unvernunft besser zuordnen und wird auch für sich erlernen, diese frühzeitig zu erkennen und auszuregulieren und nach einiger Zeit wird man seine für einen selbst und andere nachteiligeren emotionalen Verhaltensantworten, die in der Psychologie meist als Affekte oder reaktives angeborenes Verhalten bezeichnet werden, beginnen unmittelbar zu steuern.
Man erkennt emotional bedingt auferlegte Verhaltensantworten, die sich meist als Verhaltensmuster entsprechend jeweils einer bestimmten Emotion in sehr ähnlichen Kreisfolgeabläufen zeigen sehr leicht an den Umstand, daß man jemandem etwas wohlwollend sagt, ihn auf etwas hinweist daß ihm, jemand, seinem Mitfeld oder der Natur nützlich oder von Nachteil sein könnte und dieser es abwehrt, es nicht beachtet, bis gar emotional angreifend oder sich aufregend daraufhin reagiert.
„Sich aufregen“ ist dennoch nicht bedingt ein Anstieg von Unvernunft, sondern ein sich lösen und ausbreiten bestehender gebundener Unvernunft, somit eher als „lebendig“ wirkend werdende Unvernunft zu verstehen, die wie eine unter Spannung stehende Erdschicht sich als Erdbeben der Entspannung oder wie die Lavablase bei einem Vulkanausbruch als eine Ladung ausbricht, jedoch diese Spannung und dessen Ladung sich immer wieder erneut aufbaut, da die damit verbundenen Mängel fortbestehend sind.
Dem Anstieg der Vernunft und aufstieg der Tugendhaltung, wie auch der Verbesserung eines Daseinzustand in Bezug auf etwas, jemand oder sich selbst geht bedingt eine Entspannung und Endladung aufgrund des Auflösen eines Mangels voraus oder einher.
Solch ein Mangel besteht vor allem in Bezug auf Selbsterkenntnis und Erkenntnisvermögen im Hinblick auf vergangene, bestehende und zukünftige Daseinzustände, Dinge und Erscheinungen, deren wahre Ursachen, Gründe, Ursprünge und Urgründe, gemäß ihrer Möglichkeit, Wirklichkeit, Tatsächlichkeit und Dinglichkeit (Realität) anhand von Bedingungen, Wechselwirkung und Dauer.
Das dies alles von Menschen nicht einbezogen wird, liegt vor allem an der durch Gelehrte künstlich eingebrachten zweiwertigen Logik, der weit verbreiteten gut-böse-Denkweise und damit zweidimensionalen in Gegensätzen arbeitenden Denkweise und Vorgehensweise, die vor allem durch Religionen und Philosophie eingewöhnt wurden und der natürlichen mehrwertigen, multidimensionalen Denkweise des Menschen begrenzend zuwider läuft.
Diese Denkweise ist in den Schriftstücken der Gelehrten seit der Antike als allgegenwärtig bestehend bestimmbar und nur wenige Gelehrte haben dies in der Vergangenheit bemerkt und überwunden, doch wurden diese von ihren Zeitgenossen und Nachfolgern meist nicht verstanden und daher forschen heut so viele Gelehrte danach, was frühere Gelehrte mit ihren Aussagen gemeint haben könnten, sind jedoch nicht in der Lage dies herauszufinden, da sie selbst wie auch bis heute die Akademiker maßgebend in dieser zweiwertigen Logik verharrend das Denken anderer zu bestimmen suchen und daher auf ewig darin scheitern werden, wenn sie ihre eigene Denkweise nicht überdenken und ändern.
Gleiches gilt für die Masse der Menschheit und solange dies alles nicht öffentlich bekannt gemacht und als Möglichkeit für die Gründe menschlichen Verhaltens und deren Verhaltensantworten mit in Betracht gezogen werden, wird es auch dabei bleiben, daß man mittels Gewalt versuchen wird, die Vernunft anderer anzuregen oder zu erzwingen, die an sich von ihrer Natur her nur ein Anstieg der Unvernunft erwirken kann.
Ein Anstieg von Vernunft, bedingt die eigene vorhergehende Erkenntnis tatsächlicher Unvernunft und Vernunft, die auch ein Streben zur Durchsetzung höherer Vernunft erwirkt. Vernunft kann man daher nicht herbeireden, sich nicht erlesen, nicht erlernen, nicht anerziehen, solange nicht zugleich eigene Beobachtungen und Einschätzungen zu eigenen Erkenntnissen führten und infolge führen.
Was Vernunft und vernünftiger sei muß an sich von demjenigen entdeckt und benannt werden, dem es an ihr ermangelt und er muß über dem Weg des eigenen Vergleich selbstbestimmt zur Übereinstimmung gelangen und wird auch nur wirklich übereinstimmen werden, wenn er dies nach seinem freien Willen von sich selbst ausgehend auf sich selbst bezogen ausübt.
Die Vernunft in sich selbst und in anderen zu steigern ist die höchste menschliche Kür, zu der er weder Ausbildung erfährt, noch in der Lage ist sich selbst darin auszubilden oder darin Ausbildung zu erlangen, solange er voraussetzt, daß auch nur irgendeine Aussage eines Gelehrten eine hohe Wahrheitsgüte habe.
Solange jemand sich einer Lehre oder einem Glauben untergeordnet, diesen als sein Fundament für seine Existenz gesetzt hat, ist er in seiner Vernunft auf das Ausmaß der Vernunft der jeweiligen Lehre und des jeweiligen Glaubens begrenzt und nicht zu höherer Vernunft befähigt, da Vernunft sich aus dem Vernehmen und Vernommenen herausbildet.
Je mehr jemand Falsches oder in der Wahrheitsgüte niederes vernimmt und vernommen hat, umso unvernünftiger ist er auch in seinem Denken, Handeln und Verhalten obwohl er möglicherweise eine hohe Tugendhaltung haben mag, die an sich wie von selbst zu einer hohen Bewußtseinsstufe führen würde, kann er diese aufgrund von verfehlten oder ihn fehlausrichtenden Glaubenssätzen, diese nicht wirklich erreichen, was sich dann als widersprüchliches Reden, widerwirkendes Handeln und nachteiliges Verhalten zum Ausdruck bringt und ihm dies selbst nicht bewußt wird.
Wenn Menschen sich wirklich selbst zuhören und beobachten könnten und würden, so würden sie bei genügend hohem Daseinzustand ihre Widersprüchlichkeit in ihren Aussagen und ihre Nichtübereinstimmung von Denken, Reden und Handeln, wie auch ihrer Unangemessenheit im Verhalten sich selbst anderen und der Natur gegenüber bewußt werden können.
Es ist nicht wichtig und auch nicht zuverlässig, daß dies andere besser könnten als man selbst, da man ja kaum wissen und erkennen kann, in welchem Daseinzustand und welcher Tugendhaltung ohne diese Kenntnisse sich ein Mensch befindet und der Mensch sowieso dazu neigt im anderen das zu bemängeln, daß nach seiner Vernunft bis Unvernunft nur vermeintlich und vor allem ihn selbst davon abhält, daß es ihm gut ergeht.
Es ist für einen nur das wahr, daß man selbst als wahr erkennt und es ist keine gute Sache die Wahrheit über einen Selbst von jemand anderen als wahr seiend anzunehmen, da dessen möglicher Irrtum über Dasein, Ursache, Grund, und Ursprung unermeßlich weit entfernt von der Tatsächlichkeit liegen kann.
Selbsterkenntnis ist und bleibt der erste Schritt zur Verbesserung des eigenen Daseinzustand und was tun wir? Wir versuchen meistens doch nur dem anderen zu vermitteln, was wir vermeintlich über ihn meinen erkannt zu haben und ihn dazu in Übereinstimmung zu bringen, daß dem so sei.
Wie ich mehrfach nachgewiesen habe, zeigen sich bei Beziehungen sehr oft im anderen in gewandelter Ausgestalt als Verhaltensantworten die jeweils eigenen Mängel und somit versuchen die Menschen meist die eigene Unvernunft im anderen oder über den anderen zur Vernunft zu wandeln.
Für die meisten Menschen bieten sich im Hinblick auf Vernunft und Unvernunft keine anderen Möglichkeit als Gewalt und sei es nur, daß man die Stimme erhebt und damit Gewaltbereitschaft andeutet.
Der Masse Menschheit ist zu eigen, daß Vernunft und Unvernunft in einem selbst zuerst die eigene Unvernunft anregt und steigert und wer dies nicht erkannt hat, ist zur Steigerung der Vernunft in Bezug auf sich selbst und anderen nicht ohne Gewalt befähigt und daher wird Gewalt in der Vielfalt ihrer Ausgestalt nach den jeweiligen Möglichkeiten zuerst zum Ausdruck und zur Anwendung gebracht, um seine Motive und Zielsetzungen durchzusetzen.
Die eigenen Kenntnisse und das eigene Wissen über all diese Umstände und Wirkweisen nützt einem nicht viel, solange der jeweils andere diese nicht auch erlangt hat. Man kann davon ausgehen, daß mindestens 80% der weltweit ausgeübten Gewalt von Menschen gegenüber Menschen, wie auch gegenüber der Natur unnötig und schädlich ist und das fortbestehende Gewalt auf ausgeübte Gewalt beruht.
Mit der Gewalt ist es wie mit der Vernunft, die als Antwortverhalten oder Verhaltensantwort zuerst Gegengewalt anregt. In Notlagen und Sachlagen von Bedeutung aufgrund von Dringlichkeit ist es dennoch so gut wie unmöglich gewaltfrei vorzugehen. Auch Gandhi’s Gewaltlosigkeit ist eine Ausgestalt von Weigerung als Gewalt durch untätige Masse.
Zugleich ist Gewalt Ausdruck der eigenen Unvernunft, sei sie nun auf einer oder beiden Seiten scheinbar vorauslaufend oder bestehend, ist Unvernunft immer auf beiden Seiten bestehend gewesen und daher ist es unvernünftig den jeweils anderen, wie auch sich selbst als unvernünftig zu bezeichnen, wenn man gar nicht weis, wie Unvernunft oder Vernunft zustande kommt.
Fundamentalismus gibt es in Religion, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Wenn jemand Fundamentalismus verstehen will, dann wird man zur Übereinstimmung gelangen müssen, daß jemand umso mehr Unvernunft zeigt und zu Gewalt, Verrat, Betrug und so weiter neigt, je mehr er das Dasein, seinen Daseinzustand und seine Existenz und die anderer auf seinen Glauben stützt, nach seinem Glauben einschätzt und ihm entsprechend in ihrem Dasein bestimmt.
Die Stärke und die Beharrlichkeit im Festhalten an Glaubensvorstellungen und Glaubenssätzen entspricht dem Ausmaß an Unvernunft und infolge derer Gewaltbereitschaft. Dort wo wir die höchste Gewalt beobachten, finden wir an deren Ursprung auch die Glaubensvorstellungen und Glaubenssätze, die am weitesten in der Wahrheitsgüte vom Dasein in dessen Möglichkeit, Wirklichkeit, Tatsächlichkeit und Dinglichkeit, in deren Ursachen, Gründen, Ursprüngen und Urgründen abweichen und sich aus dem Ausmaß der Abweichung deren Ausmaß an Unvernunft erwirkt.
Warum wiederhole ich dies so oft in so vielen Schriftstücken immer wieder?
Weil Wiederholung das Bewußtsein über etwas steigert und die Beleuchtung von Daseinzuständen aus vielerlei Richtungen mit deren Erläuterung die Einsicht und das Erkenntnisvermögen derjenigen steigert, die nicht in der Lage sind dies alles selbst zu beobachten und zu erkennen.
Nach meinem Eindruck ließen sich wahrscheinlich die hälfte der Mängel in zwischenmenschlichen Beziehungen binnen zwei Jahren auflösen, wenn die Menschen nicht mehr auf Gelehrte, deren Menschenbilder und ihren mangelhaften Aussagen über menschliches Verhalten und dessen Ursachen vertrauen würden, da diese zu einem Großteil der Unvernunft aufgrund falscher Informationen erst erzeugen,
Gerne kann man selbst mal den Versuch unternehmen und eine der Aussagen eines Psychologen auf dessen Wahrheitsgüte bis zu ihrem Ursprung hin zu überprüfen. Mir ist es in 25 Jahren nicht gelungen auch nur eine haltbare und durchweg zutreffende Aussage zu finden.
Die Psychologie ist nach meinem Eindruck einer der Hauptverantwortlichen für die schlechten Daseinzustände in Bezug auf die Vernunft und oder Unvernunft der Menschen, sei es durch ihre Lehren oder Maßnahmen, die sie auch über die Soziologie, Politik und Massenmedien durch Propaganda auf die Menschen zur Anwendung bringen lassen.