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Werk:TDPC/51.1

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷Iohannes: Quaeso parum audiri, si forte aliquid de his altis percepi. Et ad possest me converto. Cum omne quod est non sit nisi id quod potest esse, possest video omnium formabilium formam verissimam et adaequatissimam. Sed in omni re video posse, esse et utriusque nexum, sine quibus impossibile est ipsam esse, et illa video in qualibet re sic esse quod perfectius esse possunt. Ideo ubi haec sunt adeo perfecta quod perfectius esse nequeunt, ut in possest, ibi video omnium exsistentium unitrinum principium. In perfectione igitur primi principii necesse est omnium principiabilium esse perfectionem. Quae si maior concipi posset, utique non esset perfectio principii sed principiati.


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JOH: Ich bitte kurz um Gehör, ob ich vielleicht etwas von diesen hohen Dingen erfaßt habe. Und ich wende mich dem Können-Ist zu. Weil alles, was ist, nur das ist, was (es) sein kann, sehe ich das Können-Ist als die wahrste und gleichkommendste Form alles Formbaren. Aber in jedem Ding sehe ich das Können, das Sein und beider Verknüpfung, ohne die es unmöglich sein kann, und ich sehe diese in jedem Ding so, daß sie vollkommener sein können. Wo sie daher so vollkommen sind, daß sie nicht vollkommener sein können, wie im Können-Ist, dort sehe ich aller bestehender Dinge dreieinigen Ursprung. In der Vollkommenheit des ersten Ursprungs muß also die Vollkommenheit alles Entspringbaren enthalten sein. Könnte sie größer gedacht werden, wäre sie auf jeden Fall nicht die Vollkommenheit des Ursprungs, sondern die von Entsprungenem.

Johannes: Bitte, höre mich kurz an, um festzustellen, ob ich etwas von diesen hohen Dingen verstanden habe. Ich wende mich dem Können-Ist zu. Da alles, was ist, nur das ist, was es sein kann, sehe ich das Können-Ist als die wahrste und entsprechendste Gestalt alles Gestaltbaren. In jedem Ding sehe ich Können, Sein und die Verknüpfung beider, ohne welche es nicht bestehen kann, aber ich sehe, daß sie in jeder Sache so sind, daß diese noch vollkommener sein könnte. Wo sie also so vollkommen sind, daß sie nicht vollkommener sein können, wie im Können-Ist, dort sehe ich den dreieinigen Ursprung alles Bestehenden. In der Vollkommenheit des ersten Ursprungs muß die Vollkommenheit alles Entsprungenen enthalten sein; könnte sie als größere begriffen werden, dann wäre sie nicht die Vollkommenheit des Ursprungs, sondern des Entsprungenen.