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§. 1. Wie wir erkennen daß wir sind.

aus AufEinWort, der freien Forschung

‎Wir sind unser und anderer Dinge bewußt, daran kan niemand zweiffeln, der nicht seiner Sinnen völlig beraubet ist; und wer es leugnen wolte, derjenige würde mit dem Munde anders vorgeben, als er bey sich befindet, könte auch bald überführet werden, daß sein Vorgehen ungereimet sey. Denn, wie wolte er mir etwas leugnen, oder im Zweiffel ziehen, wenn er sich nicht seiner und anderer Dinge bewußt wäre? Wer sich nun aber dessen, was er leugnet, oder in Zweiffel ziehet, bewußt ist, derselbige ist. Und demnach ist klar, daß wir sind.

Wir sind unser und anderer Dinge bewußt, daran kann niemand zweifeln, der nicht seiner Sinnen völlig beraubt ist; und wer es leugnen wollte, derjenige würde mit dem Munde anders vorgeben, als er bei sich befindet, könnte auch bald überführt werden, daß sein Vorgehen ungereimt sei. Denn, wie wolte er mir etwas leugnen, oder im Zweifel ziehen, wenn er sich nicht seiner und anderer Dinge bewußt wäre? Wer sich nun aber dessen, was er leugnet, oder in Zweiffel ziehet, bewußt ist, derselbige ist. Und demnach ist klar, daß wir sind.

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