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Werk:Vernunft des Anderen herbeireden

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Weisung
13. August 2025 n. Chr. erst.  
7:18 Uhr Ausgabe 00
Ausgabe 00
Leserschaft: Jörg Probson
veröffentlicht
ungeprüft
7:18
20250813 Vernunft des Anderen herbeireden.pages

moin moin

man kann Vernunft des Anderen nicht einfach mal eben so herbeireden, auch nicht herbeischreiben.

Man kann jemanden überzeugen - über-Zeugen

Zeugen steckt in der Wortsippe mit ziehen, zeichnen, Zeichen, zeigen ...

Einem Pferd legt man Zaumzeug an, so kann man es dort hin führen wo es hin soll.

Einem Mensch kann man eine Regel geben, die bedingt von einem so durchzusetzen ist, daß ein Anderer diese aus sich heraus einhält - notfalls mit Gewalt - dies gelingt einem nur dann, wenn man sich eigens bedingt an diese Regel hält, sich diese zueigenmachte bevor man Andere dazu bringt bis zwingt sich diese zueigenzumachen.

Eine meiner zueigengemachten Regeln lautet, daß man bedingt schauen und wahrnehmen muß, daß möglich wirklich tatsächlich dinglich sowie auch scheinbar wahr währt ist wird und das Geschaute Wahrgenommene für sich nicht verfälscht und sich der Umstände halber darin mehr oder weniger umfangreich irrt, da das erfassen einer vollkommenen Wahrheit sowie auch Unwahrheit außerhalb menschlichen Vermögens liegt, an jeder Wahrheit zumindest ein Anteil Unwahrheit haftet, an jeder Unwahrheit zumindest ein Anteil Wahrheit haftet.

Vereinfacht gesagt „schau für Dich das daß ist ob oder ob nicht es ist, schau wie es ist!“

Es für Sich anders zu sehen als es ist, es wie es ist geschaut und dann  für Sich zu verfälschen, da es besser nicht so sei daß und wie es ist erwirkt die Selbsttäuschung, Sich selbst zu täuschen, meist damit man andere zu täuschen vermag.

Sich und oder Andern eine Unwahrheit als Wahrheit dar zu legen macht die Lüge, ohne zu lügen also mittels Unwahrheit Wahrheit vorzutäuschen ist eine in dieser verlogenen Gesellschaft bedingt zu erlangende Fertigkeit, doch diese Fertigkeit, anderseits kann man in überlebensfeindlichen oder schwachen Umstände nicht gedeihen.  

Sich zu belügen und zu täuschen indem man gegenüber Sich Wahrheit verfälscht, Sich nicht darin zur Genüge bemüht zu schauen daß ist, hat den größten Anteil an dem daß man Schicksal oder auch Karma nennt.

Sich bedingt Wahrheit zu ergründen Sich gemäß Wahrheit auszurichten, an Wahrheit zu halten, Wahrheit für Sich durchzusetzen ist ein zueigenmachendes oberstes Gebot.

Was man gegenüber seinen Liebsten, Nächsten oder Andern als Sich an Wahrheit verkündet ist dahingehend abzuwägen, inwieweit wahrhaftig wahr, gut, richtig, nützlich, schön und daher geltend ist oder gültig sein soll.

So kann es Umstände geben in denen man sich der Wahrheit bewußt ist und sie dennoch verschweigt, da deren bekanntwerden nicht nützlich für Sich und oder Andere ist, daß man lediglich eine Halbwahrheit vermittelt, also nur einen Anteil von Wahrheit vermittelt, der genügt um gewünschte, gebrauchte, notwendige Daseinzustände zu erlangen oder zu erhalten. Mittels halber oder einem Stückchen Wahrheit geben Sich Andere meist schnell zufrieden.

Lügt oder täuscht man Andere mittels Unwahrheit, so kann und wird der Schlaue und Kluge sie sofort als Unwahrheit enttarnen , da dieser gelernt hat eine Aussage dahingehend zu schauen , ob diese als Können, Sein, Tun, Können und oder Werden möglich