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Worterläuterung zu Vernunft

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Wundersame Sprache
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
18. Oktober 2020 n. Chr. erst.  
Ausgabe 04
Ausgabe 04
Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
↑ Die Vorsilbe ver-
→ Worterläuterung zu Vernunft
↓ Die vier Quellen des Vernehmens
2020101804 Worterläuterung zu Vernunft.pages

Wenden wir uns nun erneut für Definition von Vernunft zu, die wir allein aus der Zerlegung des Wortes ermitteln können. Aus Kombination von ver- und -nehmen ergibt sich daß jemand etwas in jeder der möglichen Erfahrungswelten vollständig aufgenommen, erhalten, wahrgenommen, erfahren, oder erlebt hat, es als Vernommenes sich eins in seinem Bewusstsein befand, es ihm auf irgendeiner Weise bewusst geworden ist, es möglicherweise mit anderen Eindrücken und Schlussfolgerungen kombiniert hat, es dann – wie es immer der Fall ist und auch notwendig ist um das Bewusstsein für andere Erfahrung frei zu halten – in das Unbewußtsein absackt, darin gespeichert wird und erhalten bleibt, so daß es als Erinnerung nach Bedarf oder durch Anregung mehr oder weniger stark das gegenwärtige Denken und damit auch Handeln und Verhalten beeinflusst.

Da alles auf diese Weise erlangtes Vernehmen sich offenbar in Schichten aufeinander ablagert, muss man sich durch all diese Schichten bei der Ermittung früherer Wortstellungen, Formulierungen, Aussprachen und Bedeutungen hindurchbegeben, um diese wieder erneut in ihrer ursprünglichsten Ausgestattung „wiederbeleben“ zu können und je tiefer und damit früher eine Bedeutung als Erfahrung abgelegt ist umso weniger wird sie normalerweise im aktuellen Leben angeregt, wird jedoch umso mehr angeregt, je schlechter der Daseinzustand einer Person ist, wodurch sich der Umstand ergibt, daß er umso weniger klar Denken kann, da alles Angeregte dazu neigt sich zu Vermengen und je größer die darin enthaltenen Widersprüche sind umso mehr zu Fehlverhalten und damit Unvernunft führen.

Alles je vernommene zusammengezogen und als das Vernommene insgesamt betrachtet ergibt den Begriff Vernunft, wodurch aufgrund der Bildung von Vernunft es so viele unterschiedliche Vernunftszustände geben wir, wie es Menschen auf Erden gibt und daß ich je nach dem Lebensverlauf und Erfahrungsverlauf der jeweiligen Person es sich nicht zwingend um Vernunft handeln kann, so wie wir Vernunft von dessen Definition her geneigt sind zu verstehen, uns eine Person nur deswegen als vernünftig erscheint, weil sich eine ausreichende Übereinstimmung herausgebildet hat, diese jedoch völlig auf Unvernunft beruhen kann.

Unbewußt geht in Bezug auf Vernunft fast jeder Mensch davon aus daß das was er vernommen hat wahr sei und daraus ergibt sich der Umstand daß sich die meisten Menschen entsprechend ihrer eigenen Vernunft für vernünftiger halten, als die meisten anderen, da deren Vernunft als das zusammengefasste Aufgenommene jeweils voneinander abweicht, somit ohne Kenntnis der ganzen Zusammenhänge meint man sei vernünftiger als der jeweils andere und damit im Unrecht sein kann.

In Bezug auf Vernunft ist ist daher wichtig zu wissen, daß die jeweils immer relative, graduelle und individuelle Vernunft nie höher als das sein kann was sich alsInhalt des abgespeicherten Wahrgenommen in dessen jeweiligen relativen Wahrheitsgehalt oder dessen Wirklichkeitsgüte angesammelt hat und zur Verfügung steht oder angeregt werden kann, woraus sich der Umstand ergibt, daß man nur das, was bereits als Vernunft aufgenommen hat auch nur angeregt werden kann, man somit Vernunft im anderen nicht zwingend herbeireden kann, denn zur notwendigen Vernunft ist die vorangegangene Einsicht in Form von eigener Erfahrung und Erkenntnis bedingt.

Hinzukommt noch der Umstand daß der jeweils aktuelle Daseinzustand Sowie auch die Ethik einer Person einen hohen Einfluss auf die Verfügbarkeit und den Inhalt der angesammelten Vernunft hat und somit von einem Tag zum andern sich auch völlig wandeln kann, zum Beispiel wenn jemand krank wird oder in eine Situation gerät, die ihn sehr emotional aufregt wie auch gefühlsmäßig anregt oder erregt.

Je besser der da sein Zustand einer Person ist umso mehr versetzt es ihn auch in die Lage den Inhalt seiner eigenen Vernunft auf dessen Wahrheitsgehalt und Nutzbarkeit hin zu erkennen und zum besseren zu wandeln, wobei dies immer weniger der Fall ist hier tiefer jemand zum Beispiel im Gemüt ist, Somit der dumme seine Dummheit nicht erkennen kann und jener mit hohem Bewusstsein sich für dumm hält weil er erkennt was er alles noch nicht weiß.

Ein weiterer Aspekt der auf Vernunft sehr stark ein wirkt ist die jeweils im Verlauf des Lebens angenommene und konditioniert Art und Weise, auf der er sein logisches Denken ausführt, Wobei dies besonders in der westlichen Welt wie auch in jeder heutigen Wissenschaft, Wie auf früheren Künsten der Gelehrten meistens die allgemeine Logik ist die sich auf die griechische antike zurückführen lässt und mit großen Mangel behaftet ist.

Zum Menschenbild muss man wissen daß wir Menschen heutzutage weit unter dem möglichen potentiellen Grad der Vernunft operieren zu der wir an sich in der Lage sind, Welche wir als der Vernunft begabtes Wesen auf natürliche Weise angelegt haben Und diese schon durch die verwendete allgemeine Logik, Die meist nicht über eine zweiwertige Logik von gut oder böse, gut oder schlecht oder eine mehr oder weniger Von dem ein oder anderen hinausgelangt.

Tatsächlich bezeichnet die Vorsilbe ver- Der Vielfalt seiner Kombinationen mit Verben an sich keine Nachteile aus sich selbst heraus sondern den Umstand daß etwas abgeschlossen ist, vollendet wurde, Einen Zustand erreicht ist und sich die nachteilige Bedeutung erst aus dem Kontext des gesamten Satzes dessen Formulierung ergibt und was er beschreibt. daß dem so ist erkennt man leicht an dem Unterschied der folgenden zwei Sätze mit erstens „Ich habe mein Geld verloren“und zweitens zu „Ich habe meine Ängste verloren“. erste vollständige Satz ergibt die jeweilige Bedeutung des beschriebenen Zustands als Vorstellung und bewirkt erst bei dessen Vollendung das jeweilige graduelle Erkennen und Verstehen.

Verstehen folgt als Verb verstehen als beständige Tätigkeit des analytischen Denken bis hin zur Erkenntnis dem vorausgehenden vernehmen, welches je nach Daseinzustand nur relativ genau bid falsch vernommen wird und somit ist jedes tatsächliche bis vermeintliche Vernehmen einschlich des Verstehen in der Lage den Zustand der Vernunft entsprechend zu verändern und in der Lage sich auf den jeweiligen Daseinzustand einer Person auszuwirken, welches diese durch ihre jeweilige Emotion unmittelbar zum Ausdruck bringt, somit vielfältige Wechselbeziehungen und damit gegenseitige Einflüsse bestehen.

Wenn man sich der Beschreibungen und Erklärungen in Bezug auf den Begriff Vernunft auf Wikipedia vergewissert so stellt man fest daß es dort Vielerlei Deutungen oder Interpretationen zu diesem Begriff gibt und dies auch über die zur Beschreibung und Erklärung verwendeten Begriffe weit hinaus ausdehnt.

Wenn man einen vorhanden Begriff nicht selbst vollständig verstanden hat ihn jedoch anwendet bei der Anwendung feststellt das ist alles irgendwie nicht passt dann sag mir dazu den Begriff um zu definieren und so tun als die Gelehrten wodurch sich der Umstand ergibt daß wir uns mit dem Missverständnissen, Deutungen und Interpretationen, wie auch der Meinungen früherer Gelehrter wie auch aktueller Wissenschaftler in ihrer Meinungsvielfalt auseinandersetzen müssen, wenn wir versuchen ein Begriff wirklich zu verstehen., welches sich oft aufgrund deren Vielfalt als sehr schwierig und nicht selten als unmöglich erweist.

Die Definitionen die ich in Bezug auf Vernunft geben können also nicht mehr als meine eigenen Vernunft entsprechen und bessere Definition und werden sich erst einstellen lassen wenn jemand mit einer höheren Vernunft zu besseren Definitionen gelangt.

Eine angemessene Definition eines Begriffs besteht aus dessen Beschreibung, Erklärung, Anwendung und Herkunft mit gegebenfalls früheren abweichenden Bedeutungen wie auch Schreibweisen, soweit diese ermittelt werden konnten.

Missverstehen führt zur Unvernunft Unvernunft viel zu Fehlverhalten und am Ende ist man möglicherweise Politiker und wirkt auf das Leben einer gesamten Gesellschaft ein und daher muss man sich nicht wundern daß es so ist wie es ist und ich wette damit daß der Großteil der Politiker die Definition ihrer wichtigsten Begriffe falsch wiedergeben werden und nur mäßig bis gar nicht verstanden haben.

Vernunft bildet sich aus vernehmen und verstehen des vernommen daß beständig und fortwährendUnd daher das ganze Leben lang ununterbrochen erfolgt und selbst da mehr oder weniger bis vollständigen unbewußt sein bei Bewusstlosigkeit fortgesetzt wird, zumindest das Bewusstsein darüber erlangt wird bewusstlos gewesen zu sein.

Auch im bewusstlosen Zustand wird entgegensetzt weitverbreitete Meinung weiterhin graduell vernommen , Wobei die Sinne jeweils ebenfalls graduell bis gar nicht daran beteiligt sind.

Egal wie gut und was man wann wie Vernommen hat und vernimmt wird es zu einem unbewußten bis bewussten Anteil an der Vernunft eines Menschen.

Somit beruht die vermeintliche oder tatsächliche Vernunft bis Unvernunft eines Menschen maßgebend auf dessen angereicherten Vernehmen und erlangtem Verstehen bis Missverstehen, wobei dies auf denjenigen, der jemand anderen versucht in seiner Vernunft einzuschätzen, in gleicher Weise zutrifft.

Die meisten Menschen verfügen über ein ausreichendes Maß an Vernunft durch das sie aus sich selbst heraus aktiv werden ihre eigene Vernunft steigern könnten wobei sie dies als Wissen noch nicht vernommen haben und von Gelehrten oftmals hören daß genau das Gegenteil der Fall sei und dies deswegen nicht rangehen weil Sie diese Fehlinformation vernommen haben und sich damit ein Stück weit selbst aufgegeben haben.

Wenn dies alles vernommen und verstanden hatKann sich nur nicht mehr dessen entziehen daß sein eigenes Ausmaß an Vernunft in seiner Eigenverantwortung liegt und er sich gegenüber der auf ihn einwirken tatsächlichen Unvernunft anderer erwehren und darüber hinwegsetzen muss, wobei ist die Vernunft gebietet jeweils alles zu tun um sicherzustellen daß man nicht selbst der Unvernünftigere ist. jede Beziehung ist nur insofern erfolgreich wie es denjenigen jeweils gelingt sich im Ausmaß der Vernunft anzunähern und dabei muss man beachtenDas Vernunft je nach Thema Bereich Angelegenheit etc. jeweils unterschiedlich in dessen Ausmaß ist. Jemand kann somit in einem Bereich völlige Vernunft zeigen die sich auch durch Angemessenheit und gute erreichen aufrecht erhalten und verbessern der jeweiligen Daseinzustände zum Ausdruck bringt und in Bezug auf einen anderen Daseinzustand völlige Unvernunft zeigen. in einem Gebiet erreichte Vernunft wirkt sich vorteilhaft auf alle anderen aus, wie auch in einem Gebiet bestehende Unvernunft sich nachteilig auf alle anderen Bereiche auswirken kann.

Während man meist für einen unbewußt durch seinen Lebenswandel, Lebensstil, Lebens Umständen einen Einfluss auf seinen Daseinzustand und damit auch auf seine Vernunft ausübt so kann man fort an mit Kenntnis all dieser Daten darauf bewusst Einfluss nehmenUnd fort an mit dem Vernunft beständig steigern. Dennoch wirken auf einen anderen mit ihrer jeweils relativen Warum bis Unvernunft ein auf die man entweder wenig bis gar keinen Einfluss ausüben kann um seine eigene Vernunft zu erhalten muss man daher darauf achten daß man trotz der Unvernunft anderer Seine eigene Vernunft erhält und steigert, sich somit nicht auf die Unvernunft anderer ein lässt.

Somit kann es an sich nichts geben, was in Bezug auf Vernunft völlig ohne Belang ist, da alles mehr oder weniger stark darauf einwirkt, Jedoch ist das ohne Belang worauf ich keinen Einfluss nehmen kann, wenn ich tatsächlich keinen Einfluss darauf nehmen kann und wann wird anstelle dessen immer etwas finden worauf man Einfluss nehmen kann und die Ethik gebietet es, dies auch nach den jeweiligen Möglichkeiten und erreichten Vermögen zu tun und wiederum daraus durch das Ausmaß an Vernunft zu steigern. Zimmermann in den Zustand gelangt Gewalt zu Durchsetzung von Vernunft anzuwenden, ausgenommen Notwehr, so weiß man zugleich daß man selbst zur Unvernunft verleitet worden ist, Da sind Vernunft Küche ein höchst maß an zZanglosigkeit und Gewaltlosigkeit in Form von Angemessenheit zum Ausdruck bringt.

Wer außerhalb von tatsächlich existierenden Notlagen oder Notständen mit Zwang oder Gewalt vorgeht macht sich dadurch unweigerlich selbst zum Unvernünftigen der durch seine Unvernunft die vermeintliche Unvernunft anderer erst als Phänomen erwirkt, wobei unverhofft oft an ganz anderen Stellen zum Ausdruck gebracht wird als durch die Stellen durch diese bewirkt werden und jede Unvernunft ist mit irgendeinem Mangel verbunden der über die Faktoren, Geht das Phänomen Vernunft hervorbringen regulierbar, steuerbar damit veränderbar. die korrekte Auswahl von angemessener Anwendung in Bezug auf einen Faktor verbessert sich unmittelbar die Vernunft und bei Fehlgriff des Faktors bei unangemessene Einwirkung verschlechtert sich die Vernunft entsprechend.

Vernehmen, verstehen und Erkenntnisse bei jemanden auf diese Weise nicht erwirken oder nachholen um seine Vernunft zu steigern sondern der jenige muss die Bereitschaft haben zu vernehmen zu verstehen und zu erkennen und dies tun da er nur selbst das Ausmaß seiner Vernunft verändern kann, Wobei diese Bereitschaft im Fall sich manifestierender Unvernunft Aufgrund des sich manifestierenden ausmaß an Unvernunft genau dann nicht gegeben ist, wenn man sie benötigt. Wenn man gegen Unvernunft vorgehen will, muss man daher auf irgendeiner Weise die Bereitschaft zur Vernunft etablieren. die Weigerung zur Bereitschaft der Feststellung einer höheren Wahrheit oder überhaupt der Wahrheit in ihrer tatsächlich keit ist wohl die höchste Unvernunft die gegenwärtig verbreitet ist.

Wer das zuvor erklärte und zur freien Anwendung zur verfügung gestellte Verfahren in Bezug auf die Aufklärung und Entladung des Begriffes Vernunft tatsächlich bis zum Abschluss gebracht hat, wird damit eine möglicherweise Mehr oder weniger starke Ladung auf diesen Begriff abgebaut und damit sich auch sämtlicher falschen und emotionalen Nebenbedeutungen entledigt haben, somit in die Lage versetzt sein nun mit höherm Vernunftsvermögen seiner natürlichen Begabung zur Vernunft gerecht werdend die nachfolgend aus dem voran gegebenen Informationen gebildete neue Definition für Vernunft so aufzunehmen, daß er diese als Basis zum Vergleich für jede andere ihm begegnende Definition und zur Einschätzung auch der früheren Gelehrten und aktuellen Wissenschaftler, wie auch gegenüber jedem anderen besser zum Vergleich verwenden und deren Vernuft einschätzen kann. Sollte man bei dieser Tätigkeit auf eine bessere Definition stoßen so steht es einem frei diese fortan zu verwenden, denn durch die jeweilis verwendete Definition für Vernunft übt man einen direkten Einfluss das Ausmaß seiner eigenen Vernunft aus.

Es heißt „die Vernunft“ wodurch der Vernunft mit dem Artikel „die“ vermeintlich ein weibliches Wortgeschlecht in Anlehnung an die im Deutschen als Geschlechtswort übliche Bezeichnung, jedoch handelt es sich in Bezug auf Vernunft nicht um die Zuweisung eines Geschlecht sondern um die Angabe, daß es sich bei Vernunft um die Ansammlung und damit Gesamtbetrachtung des Vernommenen handelt, somit ein Hinweis auf Mehrzahl (Plural) ist und zum Überfluss der falschen Geschlechtsbezeichnung wir auch noch im Wörterbuch teilweie „kein Plural“ mit angegeben wird. Die Vernunft ist genauso wie bei „die Ansammlung“ kein Hinweis auf ein Geschlecht, sonderen ein Hinweis daß der Begriff etwas mit einer Menge von etwas zu tun hat, an sich daher schon die Angabe einer Mehrzahl ist und so trägt selbst das Verstehen des verwendeten Artikels wieder zu einem erhöhten Vertstehn des Begriff Vernunft bei.

Musterdefinition für Begriffe wie sie in einem Wörterbuch aufgeführt sein sollten, in diesem Fall für Vernunft, wobei jeder darin angegebenen Pfeil ↗ eine Empfehlung ist, sich des Vertehens zum Beispiel einer Vorsilbe, Verb, Adjektiv etc. zu vergewissern, oder als Hinweis für weitere Informationen die in Bezug auf die Entstehung, Verwendung, den Bedeutungswandel etc. verfügbar sind. Die nachfolgend verwendeten Abkürzungen sollte man kennen und beachten und sind

Jh. - Jahrhundert
Jht. - Jahrtausend
v. Chr. - vor Christus, somit vor dem Jahr 0 der aktuellen Jahreszählung
n. Chr, - nach Christus, somit ab dem Jahr 0 der aktuellen Jahreszählung
pie. - Proto-Indo-Germanisch (auch Indogermanische Ursprache)
vgerm. - Vorgermanisch (2. Jht. v. Chr., bis spätestens im 1. Jht.)
germ. - Germanisch (meist Angaben vor dem 1. Jh. n. Chr.)
ahd. - Althochdeutsch (meist Angaben aus dem 8. - 11. Jh. n. Chr.), mhd. - Mittelhochdeutsch (14. Jh. n. Chr.)
nhd. - Neuhochdeutsch (ab 1650 bis heute)

  • Vernunft | Ver-nunft |
    • Hauptwort, Mehrzal die Vernunft
    • aus den Wortbestandteilen ↗ver- und ↗nehmen (↗vernehmen) zusammengesetzt und als Gesamtbetrachtung des durch vernehmen erreichten Zustand mit der Endung ↗-ft, vergleichbar wie bei ↗Zukunft gefügt.
    • Verb ↗ vernehmen, Adjektiv ↗ vernünftig.
    • Herkunft: Herkunft:
      • im germ. und auch zuvor gab es für Vernunft verschiedene Schreibweisen mit weitestgehend ähnliche Bedeutung als fernumft und fernust, beide aus ferniman (↗vernehmen) abgeleitet.
      • Im ahd. ist die Form „vernunst“ üblicher als „vernumft“. Im mhd. beginnt die Form „vernunft“ sich auszubreiten sich auf Grund der beginnenden Vereinheitlichung der Rechtschreibung die Varianten „vornumst“, „vornumpst“, „vornuft“ und in Glossarien auch die Varianten „vornust“, „vornufft“, „vornonft“, „vernofft“, „vernunfft“, aber erst ab Neuhochdeutsch ausschließlich „vernunft“.
    • Wortbedeutung:
      • Produkt des gesamten fortwährenden ↗vernehmen als relativer, gradueller individueller Zustand einer Person.
    • Anmerkung: da Vernunft aus vernehmen gebildet wurde, bedingt das Verstehen von Vernunft, das zuvor erlangte Verstehen des Verb vernehmen, welches im Anschluss der Definition für
      • Vernunft folgt und nun zuerst sich erarbeitet werden muss, bevor man weiterliest - studiere also jetzt erst vernehmen!
    • Beschreibung/Erklärung:
      • Vernunft ist das ↗Phänomen des menschlichen ↗Vermögens sich selbst, anderen und der Natur gegenüber wohlwollend und fördernd gegenüber eigestellt zu sein, sich entsprechend kooperativ und sozial zu verhalten, gewollte und notwendige ↗Daseinzustände zu erwirken, erreichte aufrecht zu erhalten und diese nach ↗Möglichkeit und Bedarf zu verbessern und sich im ↗Denken, ↗Handeln und ↗Verhalten nach der jeweils höchsten ↗Wirklichkeitsgüte zu streben und auszurichten.
      • Das Ausmaß der jeweils relativen, graduellen und individuellen Vernunft bildet sich als Phänomen aus den Faktoren ↗Ethik, ↗vernehmen (Wahrnehmung, Bewusstsein), ↗Handeln und Daseinzustand einer Person und steht in ↗Abhängigkeit zu tatsächlich bestehenden Möglichkeiten und den jeweiligen ↗Lebensumständen.
    • Bedeutungswandel:
      • Das nur im Dt. begegnende Substantiv Vernunft ist eine Abstraktbildung zu ↗vernehmen in dessen alter Bedeutung ‘erfassen, begreifen’.
      • bezeichnet also ‘das richtige Auffassen, Begreifen, Aufnehmen’.
      • Schon im ahd. ist die folgende heutige Bedeutung weitgehend (besonders durch ↗Notker) ausgebildet.
      • ‘geistiges Vermögen, Zusammenhänge zu erkennen, zu beurteilen und sich dementsprechend sinnvoll und zweckmäßig zu verhalten, Verstand, Einsicht’.
      • Psychlogie: geistige Fähigkeit des Menschen, Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten
    • Anwendungsbeispiele:
      • Ängste wirken sich nachteilig auf die Wahrnehmung aus und engen die Vernunft ein
      • Wer seinen Daseinzustand verbessert, steigert seine Vernunft
      • Ethik wirkt sich unmittelbar auf Vernunft aus.
      • Vernunft ist in unserer Gesellschaft nicht anhand der sozialen oder beruflichen Position einer Person einschätzbar
      • Vernunft hat einen direkten Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und Wohlergehen.
      • Was als Vernunft nicht vernommen wurde, kann von einem auch nicht verwendet werden.
    • Anmerkung: Nachdem man die Beispiele gelesen hat bildet man selbst solange eigene Sätze mit Vernunft, bis man sich in der Anwendung des Wortes gut und sicher fühlt, in dem man vor allem Sätze bildet, die das Wort beschreiben, erklären oder in dessen Funktion in Sätzen entsprechend der Funktion und Wirkweise in der Realität aufzeigt.
    • Gegenwort:
      • Unvernunft
    • Weitere Bedeutungen und Informationen:
      • Artikel Wikipedia ↗Vernunft
      • Artikel ↗ Vernunftsdynamik (im folgenden Kapitel.)
  • vernehmen | ver-nehm-en |
    • Verb,
    • Wortbestandteile ↗ver- und ↗nehmen.
    • Verb siehe vernehmen, Adjektiv siehe vernünftig
    • Hauptwort siehe Vernunft, adjektiv siehe vernünftig
    • Herkunft:
      • Von vgerm. *franemaną (wegnehmen, entnehmen, an sich nehmen) zu ahd. firneman zu mhd. vernemen (wie auch in vielfältigen anderen Schreibsweisen entsprechend. ähnlich wie unter ↗Vernunft angegeben.
    • Wortbedeutung
      • Tätigkeit etwas vollständig zu sich heran, zu eigen machen, von etwas weg zu nehmen, damit vollständig zu haben.
      • Anmerkung:
        • da vernehmen aus den Wortbestandteilen ↗ver- und ↗nehmen zusammengesetzt gebildet wurde, bedingt das Verstehen von vernehmen, das zuvor erlangte Verstehen von der Vorsilbe ↗ver- und ↗nehmen , wobei die Vorsilbe ver- bereits zuvor gegeben wurde und erneut nachgelesen und verstanden werden kann und nehmen im Anschluss der
        • Definition für vernehmen folgt und nun zuerst sich erarbeitet werden muss, bevor man weiterliest - studiere also jetzt erst nehmen!
    • Herkunft:
      • Von vgerm. *franemaną (wegnehmen, entnehmen, an sich nehmen) zu ahd. firneman zu mhd. vernemen (wie auch in vielfältigen anderen Schreibsweisen entsprechend. ähnlich wie unter ↗Vernunft angegeben.
    • Bedeutungswandel:
      • ahd. ’verstehen, verbrauchen’, auch ‘zur Kenntnis nehmen, erkennen, dann auch ’festnehmen, gefangennehmen, (an)hören, erfahren, erfassen, begreifen’; als Ausdruck der Gerichtssprache jemand befragen und anhören, verhören’ (18. Jh.) dann geistig erfassen und aufnehmen, hören, verstehen.
    • Nebenformen:
      • vernimm, vernahm, vernommen
    • Beschreibung/Erklärung:
      • vernehmen steht heute synonym zu „über ↗Sinne das ↗Geschehen und ↗Situationen ↗wahrzunehmen“ und ist abhängig vom Daseinzustand der Person wie auch der Umstände, somit relativ, graduell und individuell in dessen Umfang, Genauigkeit und Wirklichkeitsgüte.
    • Anwendungsbeispiele:
      • ich vernehme ein Geräusch, wenn ich ein besseres Ghör hätte könnte ich mehr vernehmen
      • ich habe bereits vernommen, daß du heute im Haus bist
      • der Polizist ist dabei einen Zeugen zu vernehmen
      • vernimm dieses Gefühl der Freiheit
      • ich vernehme ein Licht am Horizont
      • von Karl habe ich schon lange nichts mehr vernommen
    • Anmerkung:
      • Nachdem man die Beispiele gelesen hat bildet man selbst solange eigene Sätze mit vernehmen oder dessen Nebenformen, bis man sich in der Anwendung des Wortes gut und sicher fühlt, in dem man vor allem Sätze bildet, die das Wort beschreiben, erklären oder in dessen Funktion in Sätzen entsprechend der Funktion in der Realität aufzeigt z.B. „Wenn ich das Rauschen vom Mehr vernehme, so ist dies auf Ewig meins und kann mir niemand mehr nehmen.“ - bilde nun solange Sätze, bis du dich sicher und gut damit fühlst und sobald dies erreicht ist, gehst du wieder zu Vernunft zurück und vervollständigst dessen Verstehen.
  • nehmen | nehm-en |
    • Verb,
    • Wortbestandteile ↗nehm und -en.
    • Verb, Adjektiv siehe weitere Wortbildungen mit ↗nehmen.
    • Wortwurzel:
      • pie. *nem mit der rekonstruierten Bedeutung nehmen, teilen, verteilen.
    • Anmerkung:
      • da nehmen aus den Wortbestandteilen ↗nehm und ↗-en zusammengesetzt gebildet wurde, bedingt das Verstehen von nehmen, das zuvor erlangte Verstehen von der Nachsilbe ↗-en wobei diese nun in einem Wörterbuch zu ermitteln ist - studiere also jetzt weiter nehmen, wenn du die Definition von -en und dessen Anwendung kennst!
    • Wortbedeutung
      • Tätigkeit etwas vollständig zu sich heran, sich zu eigen machen; somit von etwas weg zu nehmen, damit vollständig zu haben.
    • Herkunft:
      • ahd. neman (nehm an) mhd. nemen,, ursprünglich = (sich selbst) zuteilen
    • Bedeutungswandel:
      • pie. *nem- für ‘zuteilen, nehmen’ (von der Vorstellung der hingestreckten Hand), auch (von ‘zuteilen’ ausgehend) erweitert auch ‘anordnen, rechnen, zählen’ rekonstruiert wurde; zu ahd. mit den Händen ergreifen, fassen, wegnehmen, entziehen’, mhd. mit gleichbleibender Bedeutung.
    • Nebenformen:
      • nimm, nimmt, nahm, genommen
    • Beschreibung/Erklärung:
      • nehmen ist die Tat sich etwas zu eigen zu machen, über etwas Besitz zu ergrreifen, den Zustand des Haben oder Nichthaben für sich aufgrund von Einschätzung, Übereinstimmung, Entscheidung durch Tat oder tun herbeizuführen.
    • Anwendungsbeispiele:
      • ich nehme dies als mein Eigentum, da du das genommen hast
      • ich lasse mir das nicht nehmen, dies zu tun
      • ich nehme dir das Problem ab
      • ich habe Geld aus der Kasse für…. genommen
      • er nahm die Schuld auf sich
      • nimm den Löffel aus der Tasse.
    • Gegenwort:
      • geben
    • Anmerkung:
      • Nachdem man die Beispiele gelesen hat bildet man selbst solange eigene Sätze mit nehmen oder dessen Nebenformen, bis man sich in der Anwendung des Wortes gut und sicher fühlt, in dem man vor allem Sätze bildet, die das Wort beschreiben, erklären oder in dessen Funktion in Sätzen entsprechend der Funktion in der Realität aufzeigt z.B. „Wenn ich den Schlüssel vom Tisch durch ergreifen wegnehme, dann habe ich den Schlüssel an mich genommen und ein andere kann ihn nun nicht mehr an sich nehmen.“ - bilde nun solange Sätze, bis du dich sicher und gut damit fühlst und sobald dies erreicht ist, gehst du wieder zu vernehmen zurück und vervollständigst dessen Verstehen.

Vernunft ist einer der höchsten Begriffe, den wir in der deutschen Sprache haben und daher ist der Aufwand sich vollkommenedes Verstehen des Begriff selbst zu erarbeiten sehr Aufwendig und umfangreich, da man neben dem Begriff Vernunft eine vielzahl weiterer Begriffe auf der selben Art und Weise sich erarbeiten muss, also von Vernunft zu vernehmen zu ver-, nehmen und -en gehen, wie auch alle anderen von mir verwendeten Begriffe sich erarbeiten, um zum einen Handlungsfähigkeit herzustellen und zum anderen Möglichkeiten erkennen und ergreifen zu können, wie auch jeweils den angebrachten Ansatzpunkt ermitteln zu können, um auf effiziente, effektive und angemessene Weise auf die eigene Vernunft und die anderer mit geeigneten Maßnahmen und Mitteln einzuwirken und Vernunft zu steigern.

Die von mir hier zuvor gegebenen Mustervorlagen für Definitionen zur erstellung eines guten Wörterbuchs ergeben sich in dessen Ausmaß und Gestaltung aus dem verfügbaren Material in Bezug auf eine zu erreichende Zielgruppe und kann dementsprechend nach Bedarf erweitert oder reduziert ausfallen.

Vollstes verstehen eines Begriffs Vernunft erwirkt unmittelbare Handlungsfähigkeit, einen Anstieg im eigenen Dasenszustand, seiner Ethik, wie auch Steigerung der Wahrnehmung und des Bewusstseins und dies ist für jede Führungskraft die eine zu leistende Ehrenpflicht und je höher man in der Hierarchie einer Organisation oder Unternehmung gelangt oder aufsteiugt umso bedeutender, da die jeweils untergeordnete Ebene nicht wirklich vernünftiger walten kann, als die ihr übergestellte und somit ist das jeweilige ausmaß an Unfernunft in einem Land ein Spiegelbild der Unvernunft der jeweiligen Politik und damit der Unvernunft der amtierenden Politiker.

Den bisher von Gelehrten, Wissenschaftlern, Philosophen etc. erarbeiteten Definition für Vernunft mangelt es entscheidend in den Angaben, wie Vernunft zustande kommt und wie auf sie angemessen und gewaltfrei eingewirkt werden kann, sowie auch an der Erkenntnis daß ein Mensch nur so viel Vernunft zur Wirkung bringen kann, wie es sein jeweils aktueller Daseinzustand zulässt, er auch nur diesem entsprechend vernehmen kann und auch die Lebensumstände wie auch Möglichkeiten das Ausmaß möglicher Vernunft beeinflussen, jemand an sich weit vernünftiger sein kann, als man ihn ohne diese Kenntnisse einzuschätzen geneigt gewesen zu sein.

Die Faktoren der Vernunft sind ebenfalls Phänomene, auf die nicht direkt eingewirkt werden kann, da sich diese wiederuum auf untergeordneten, sie erzeugenden Phänomenen erwirkt werden und man daher auch die Faktoren auf gleiche Weise so weit auflösen muss, bis sich die differenzierten Ansatzpunkte zeigen, auf die man einen direkten Einfluss nehmen kann.

Somit muss gewusst werden, wie sich der Daseinzustand einer Person ergibt und auswirkt, wie sich Ethik bildet und was sie wirklich ist, wie man das Vernehmen, somit das Bewusstsein undoder die Wahrnehmung steigert oder verbessert und zudem erkennen, daß sich jeder von den Faktoren auf die jeweils anderen regulierend oder mdiese modifizeirend auswirkt, wie auch Möglichkeiten und Lebensumstände regulierende, steuernde modifizierende Faktoren sind.

Entsprechend meinem Kenntnisstand dürfte ein Staatsbürger seinen Wahlberechtigungsschein nur dann erhalten, wenn er den erfolgreichen Abschluss eines Kurses in Bezug auf Vernunft nachweisen kann und ein Politiker ein Amt erhalten, wenn er diesen ebenfalls vorweist und einem Eid auf die Verfassung und die Einheiltungen seiner Ehrenverpflichtung in Bezug auf Vernunft leistet und dieser persönlich für selbstverschuldetes Versagen darin belangt werden kann, denn es ist im Jahr 2020 offensichtlich zu wie viel Unvernunft die bestehende Regierung in der Lage ist zu manifestieren und einen Staat zu ruinieren und sein Staatsvolk in dessen Gesundheitszustand zu gefährden und zu schwächen, wobei die Unvernunft der Staatsbürger dem in nichts nachsteht da zum vernehmen von Wahrheiten auch das bemühen Wahrheiten zu vernehmen notwendig ist. Klaus Feldmann

Urheber