behufen
Behuf-en, be-Huf-en, mhdt. einen Behuf haben; mdt.-dt. die Hufe eines Pferd mit Hufeisen beschlagen, vglw. "beschuhen";
BEHUFEN,
indigere. nnl. behoeven, ags. behôfian, engl. behoove:
trewlose buben,
wenn sie eins frommen mans behufen (f. behuben),
redens freundlich, er unverdrossen
hilft in, wenn sie sein han genossen u. s. w.
Waldis Esopus 1, 39;
aber im ward zur antwort, man behüfte keines mehr, und wer die zahl und register nun beschlossen. Kirchhofwendunm. 98ᵃ; wo er oder die seinen ir weiter behuften, es zu bessern. Fronsp. 1, 184ᵇ;
ich behufe nicht zu borgen,
darf auch noch zur zeit nicht sorgen,
dasz mich jemand mahnen soll.
Gabr. Voigtländers oden u. lieder. Lübeck 1650 nᵒ 59.
jetzt ganz auszer gebrauch und durch bedürfen vertreten.
BEHUFEN,
ungulis instruere: behufte, gehufte thiere; die natur hat das pferd behuft; ein wol, schlecht behuftes.