einfach
Erscheinungsbild
ein + fach | ‘einmalig, schlicht, bescheiden, ohne Mühe’, Anfang des 15. Jhs. gebildet analog älterem mhd. zwivach, viervach, manecvach (s. -fach, mannigfach).
Vom 16. Jh. an verdrängt einfach im Sinne von ‘einmalig, nur einmal gemacht, nicht doppelt oder mehrmals vorhanden’ das ältere, ursprünglich gleichbed. einfalt, einfältig;
daneben entwickelt es bereits im 16. Jh. die Bedeutung ‘schlicht, bescheiden, ungekünstelt’ und steht später auch für ‘unkompliziert, leicht zu begreifen, mühelos zu machen’, in partikelhaftem adverbiellem Gebrauch semantisch abgeschwächt zu ‘ganz offensichtlich, ganz ohne Umschweife’.
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