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entmutig

aus AufEinWort, der freien Forschung

ent-mutig nhdt.-dt.

Verb (Deutsch)
Worttrennung: ent·mu·ti·gen
Präteritum: ent·mu·tig·te
Partizip II:ent·mu·tigt
Aussprache: IPA: [ɛntˈmuːtɪɡn̩]
Person Wortform
Präsens ich entmutige
du entmutigst
er, sie, es entmutigt
Präteritum ich entmutigte
Konjunktiv II ich entmutigte
Imperativ Singular entmutig!

entmutige!

Plural entmutigt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
entmutigt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:entmutigen

entmutigen

Bedeutungen:

[1] den Mut nehmen

Herkunft:

Ableitung (Zirkumfixbildung) des Verbs zu mutig mit den Derivatemen ent- und -ig (und Infinitivendung)

Synonyme:

[1] demoralisieren, einschüchtern

Sinnverwandte Wörter:

[1] jemandem das Selbstvertrauen nehmen
[1] jemandem Angst und Bange machen

Gegenwörter:

[1] ermutigen

Beispiele:

[1] Leider werden junge Leute ständig dabei entmutigt, ehrlich zu sein, und mit dem bedroht, was wir Moral nennen. Zuerst durch die Familien, dann die Religionen und schließlich auch durch die Psychiatrie[1].
[1] Meine Eltern haben mir beigebracht, hart zu arbeiten. Und Geduld zu haben, um die Ziele, die man sich setzt, zu erreichen. Ich brauchte lange Zeit, um zu verstehen, dass man Geduld braucht, dass man sich nicht entmutigenlassen darf, wenn es nicht sofort klappt[2].
[1] Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt[3].

Redewendungen:

[1] sich nicht entmutigen lassen

Wortbildungen:

Entmutigung