Zum Inhalt springen

ent-

aus AufEinWort, der freien Forschung

en + t |

Esw./Vorsilbe ‘entlang, über … hin, auf … hin’;

  • zeigt die Beziehung von etwas zu etwas an;
    • Hinwendung zu einem Gegenüber, den aufhebenden Gegensatz einer Handlung sowie ein Entfernen ausdrückend;

Die gger. Vorsilbe

  1. ger. *anda-, *and-, *andi-, *anþi-,
  2. ahd. ant- (8. Jh.), mhd. ant-,
  3. asächs. ant ‘bis zu’,
  4. mndt. mnl. ont-
  5. nl. ant-, ont-,
  6. aen. and-, ond-,
  7. eng. un-,
  8. anord. and-,
  9. got. anda-, and-,
  10. dän. und-
  11. swed. an-,

(selbständige Fürwort sind noch

ergibt unbetont bei Esw./Verben

Die ursprüngliche Bedeutung

  • ‘gegen, entgegen’
    • (vgl. got. andstandan ‘entgegenstehen, widerstreiten’)
  • ist heute im Dt. nur noch in wenigen Fällen erkennbar
    • (z. B. entbieten, entsprechen)
    • Anm. KF: jedoch ist diese Grundbedeutung mit vererbt, somit auch in anderen Wortbildungen "mitschwingend".

Häufiger sind übertragende Wortbildungen mit ent-

Solchen Vorbildern Wortbildungen,

Wahrscheinlich

Auf Sonderentwicklungen beruht ent- in entbehren (s. d.) und in entweder (s. d.).

  • drückt in Wortbildungen mit Tw. den Gegensatz zu diesen Tw. aus
  • drückt den Gegensatz zu Tw. mit dem Vorsilbe be- aus
  • drückt den Gegensatz zu Tw. mit dem Vorsilbe ver- aus