gelb
Erscheinungsbild
gelb Adj.
- Das germ. Farbadjektiv
- ahd. (8. Jh.),
- asächs. gelo,
- mhd. gel,
- mnd. gēl,
- mnl. ghēle,
- nl. geel,
- aengl. geolu, geolo,
- engl. yellow
- (germ.*gelwa-),
- ablautend
- anord. gulr,
- norw. schwed.
- dän. gul
- (germ. *gulwa-)
- führt mit
- zu der vielfach erweiterten Wurzel
- ie. *g̑hel(ə)- ‘glänzen, schimmern’, in Farbbezeichnungen besonders ‘gelb, grün’,
- neben der Varianten wie *ghel(ə)- oder *g‐ͧhel(ə)- angesetzt werden.
- ie. *g̑hel(ə)- ‘glänzen, schimmern’, in Farbbezeichnungen besonders ‘gelb, grün’,
- Gleichen Ursprungs sind Galle1, Gold, Glanz, Glas, gleißen, glimmen, glotzen, glühen, glatt.
- Das auslautende -b im Nhd. (zuerst 15. Jh. in obd. Mundarten) stammt aus den flektierten Formen (Genitiv ahd. gel(a)wes, mhd. gelwes) des wa-Stammes (germ. *gelwa-).
- Die alte, im Mhd. entstandene endungslose Form gel hat sich in gehl, gel Adj. in verschiedenen Mundarten erhalten (s. auch fahl, falb). –