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mögen

aus AufEinWort, der freien Forschung

mög-en Vb. ahd.-deu.

  • ‘wollen, gern haben’.
  • Das zu den Präteritopräsentien gehörende Verb
    • ahd. magan (8. Jh.), mugan (9. Jh.),
    • mhd. mügen, mugen ‘kräftig, wirksam sein, vermögen, wofür können, mächtig, imstande sein, die Möglichkeit haben, sollen, dürfen’,
    • asächs. mugan,
    • ugerm. *maganą
    • mnd. mȫgen,
    • mnl. mōghen, meughen, mueghen,
    • nl. mogen,
    • aengl. magan,
    • engl. may,
    • anord. mega,
    • swed. må,
    • got. magan
  • führt mit dem zugehörigen Abstraktum Macht (s. d.) und mit
    • aind. maghá- ‘Macht, Kraft, Reichtum, Gabe’,
    • aslaw. mošti ‘können’ (mogǫ ‘ich kann’),
    • russ. moč’ (мочь) ‘können’,
    • lit. magė́ti ‘gefallen, angenehm sein’,
    • magùs ‘anziehend, lockend’
  • auf die Wurzel uig. *magh- ‘können, vermögen, helfen’.
  • Bis ins 17. Jh. herrscht die ursprüngliche Bedeutung ‘imstande sein zu etw.’, erhalten in vermögen;
    • heute steht das Verb vornehmlich für ‘wollen, gern haben’, das sich im 16. Jh. aus der Verneinung nicht mögen ‘nicht imstande sein’ (daher ‘nicht wollen’) entwickelt.

mag,mög,möge,magst,mochte,mochtest,möchte,möchten,gemocht